Aktuelles / Projekte in Deutschland + Cluj + Bukarest

Zusammenfassung unserer Projekte in Cluj + Bukarest -
darunter unsere ausführlichen Berichte


Cluj: Anfangs strebten wir eine Kooperation mit dem "städtischen Tierheim" in Cluj, der Ecarisaj = Abdeckerei, an um die Lebensumstände der Hunde zu verbessern, und um sicher zu gehen, dass dort nicht mehr getötet wird, bzw. aus Platzmangel getötet werden muss, doch die rumänische Bürokratie liess uns keine Wahl...

Aktuell Dezember 2009: Aufgrund der letzten Vorkommnisse und der Umstrukturierung des "städtischen Tierheims" ist eine Zusammenarbeit kaum mehr möglich.

Aktuell April 2011: Durch die momentane Situation in Rumänien, was die bevorstehende legalisierte Tötung der Strassenhunde anbelangt, sind wir auch dort wieder aktiv.

Aktuell Januar 2012: Das Gesetz zur legalisierten Tötung der Strassenhunde wurde für nichtig erklärt, da die Einschläferung von Tieren ohne klare medizinische Kriterien verfassungswidrig ist!

Tierschützer in ganz Rumänien sind ausser sich vor Freude, und wir hier erst recht :-)!!!

Trotzdem sind die Lebensumstände der Hunde in der Ecarisaj mehr wie fraglich, allein aus diesem Grund brauchen sie weiterhin unsere Hilfe!

Auch arbeiten wir vermehrt mit Pflegestellen in Cluj und Umgebung zusammen und unterstützen die dortigen Tierschützer:

Alina Totoian: Sie beherbergt in ihrem Elternhaus viele Katzen und Hunde und versorgt zudem noch unzählige Hunde auf der Strasse. Sie versucht in Eigeninitiative die Population der dortigen Strassenhunde mittels Kastration zu dezimieren und ihnen das schwere Leben auf der Strasse zu erleichtern, indem sie jeden Abend nach der Arbeit ihre Runden fährt und sie mit Futter versorgt.

Wir waren schon des öfteren dabei und konnten uns von ihrem Engagement überzeugen! Neben dem Futter, was wir durch Spenden zusammen tragen und/oder sponsern, unterstützen wir sie auch finanziell, damit die medizinische Versorgung ihrer Schützlinge gewährleistet ist und sie weiterhin Kastrationen durchführen kann - auch versuchen wir Hunde von ihr zu platzieren.

Sie ist mittlerweile zu einer engen Vertrauten geworden, wie auch

Miriam Paschke mit ihrem Partner Attila Szabo: Die beiden sind nicht nur unsere Pflegestelle für Notfellchen vor Ort, sondern auch gute Freunde!

Weiterhin helfen wir unserer Freundin Iuliana Zuber, sie ist Tierärztin und im Vorstand des rumänischen Tierschutzvereins „NUCA“, und Frau Bora, Gründerin des Tierschutzvereins „Arca lui Noe“.

"NUCA" bei Facebook !


Bukarest: Die Tierärztin Alina Diaconu, Gründerin des Tierschutzvereins "Hearts for dogs", lernten wir Mitte 2009 kennen und schätzen.

Zu dieser Zeit musste ihr Tierschutzverein für immer seine
Pforten des alten Tierheims schließen, das Gelände, worauf sich das Asyl befand, wurde verkauft und 150 Hunde wussten nicht wohin...!

Wir haben uns angeboten zu helfen, für diese Tiere ein neues Zuhause zu finden, dadurch entwickelte sich auch hier ein starkes Band zwischen den Bukarester Tierschützern und uns!

Alina und ihre Mitstreiter sind sehr engagierte und auch sehr gut organisierte Leute, die Tiere sind professionell tierärztlich auf die Reise vorbereitet.

Ende 2009 haben sie ein neues Gelände gefunden, welches aber dem Platzangebot des ursprünglichen Tierheims in keinster Weise entspricht, es herrscht quälende Enge...

...bis zum Jahre 2013 muss nun auch dieses wieder geräumt werden und so wie es momentan ausschaut wird kein neues Tierheim entstehen - somit sind 120 Hunde wieder dringend auf der Suche nach einem sicheren Zuhause!

Zeilen an Sie, von Alina aus Bukarest:

„Hearts for dogs“ ist ein kleiner Tierschutzverein in Bukarest, Rumänien.

Der Verein besteht aus drei aktiven Mitgliedern und vier freiwilligen Helfern.

Unser aktuelles Ziel ist es, ein Heim für die Hunde zu finden, die wir schon seit ein paar Jahren bei uns beherben. Die meisten Hunde haben wir von einem anderen Verein übernommen, der sich nicht mehr weiter um die Tiere kümmern konnte. Die restlichen Hunde sind von Bukarests Strassen aufgelesen worden. Das waren heimatlose oder kranke Tiere. Zur Zeit befinden sich 120 Hunde in unserer Obhut. Ursprünglich waren es weitaus mehr, aber mit der Hilfe unserer Freunde von „Fellchen in Not“ konnten wir für viele Hunde ein neues Zuhause finden, wo sie ein sorgloses Leben in einer Familie führen können.

Bedauerlicherweise gehört das Grundstück, auf dem sich das Tierheim befindet, nicht uns. Der Grundstückbesitzer hat zugestimmt, dass der Verein bis 2013 auf seinem Grundstück bleiben darf. Danach sind wir gezwungen das Heim zu schließen und das Grundstück zu räumen! Die einzige Lösung die in Frage kommt ist, bis dahin ein Zuhause für diese Hunde zu finden.

Sie fragen sich selbstverständlich, warum wir uns nicht nach einem neuen Platz umsehen. Die Antwort darauf ist einfach: Nur wenige Menschen kümmern sich in Rumänien um die Nöte der Tiere, Bürokratie ist immer ein Hindernis und fast niemand möchte in der Nähe eines Tierheims, das viele Tiere beherbergt, leben. Um eine Lizenz für ein Tierheim in der Nähe der Hauptstadt zu bekommen, können wir somit nicht mit der Unterstützung der Behörden rechnen.

Leider haben wir auch keinen finanziellen Beistand. Bis jetzt haben wir nur einen einzigen Sponsor hier in Rumänien gefunden, einen Mann mit einem gütigen Herz, Cristian Marinescu. Ihm ist zu danken, dass wir für die nächsten drei Jahre, für die oben erwähnten Hunde Sorge tragen können. Nach diesen drei Jahren allerdings, wird Geld diese schwierige Situation des Vereins nicht lösen können.

Wir glauben an Adoptionen, aber die Menschen in Rumänien sind nicht daran interessiert leidende und hilflose Hunde oder Katzen aus einem Tierheim aufzunehmen. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein Tierheim eine gut organisierte Institution ist, die den Tieren Zeit und Fürsorge (Nahrung, Medizin usw.) bietet, und das Heim der richtige Übergang für die Tiere, zu einem besseren Leben in einer liebenden Familie, darstellt.

Wir hoffen, dass Sie diese Nachricht gelesen haben und dass Sie uns helfen werden, für jeden unserer Tiere eine liebende Familie zu finden!

Wir danken Ihnen vielmals im voraus und wünschen Ihnen alles Gute!

Hearts for dogs Team!

Wir möchten Ihnen aufzeigen womit  die rumänischen Tierschützer zu kämpfen haben...tagtäglich...

Aufklärung wird betrieben... im Radio und Fernsehen....auf der Strasse... und trotzdem...

...bitte folgen sie hierzu dem Link Greuel in Rumänien

    Hier nun unsere ausführlichen Berichte zu unseren Projekten in Deutschland + Cluj + Bukarest:


Februar 2012:

Geschenke aus Deutschland für die etwa 10jährige Netty und ihre drei Mädchen :-). Sie kommen aus der "Ecarisaj" und sind nun vorerst gut in einer Pension in Cluj untergebracht.



Für die stolze Mama und ihren Nachwuchs haben wir ganz tolle Familien gefunden, wenn die Kleinen alt genug sind können sie ausreisen!


Mitte Januar 2012:

Die "beiden Kurzen", Mami und Sohn, sind zwar schon bei uns in Sicherheit, aber wir möchten Ihnen dieses süße Video (click auf das Bild) der beiden aus Rumänien nicht vorenthalten :-)...

Im Vordergrund Popi, der Sohn, hinten Mami Lotte




12. Januar 2012:

Zeilen, die zu Herzen gehen, Zeilen die traurig stimmen... und so wahr sind...

Unsere liebe Elfy hat ihre Gedanken zu Alina des Vereins "Hearts for dogs" und ihrem Tierheim in Bukarest nieder geschrieben, welches 2013 geschlossen werden muss...

Der Countdown läuft: wir sind bei 1

Hallo liebe Fellchenfreunde,


- Sie hatten das Glück und fanden in ihrer Furcht und
Verzweiflung
eine junge Frau, mit großem Herzen, die bereit war zu helfen.


- Aus struppigen, mageren, ängstlichen Fellchen,
mit trüben, hoffnungslosen Augen,


wurden, man glaubt es kaum, anhängliche, verschmuste und
verspielte Fellchen, mit schönem Fell und leuchtenden Augen!!!

Fellchen, die Besucher voller Freude empfangen.
Kuscheln und ganz aufgeregt beschnüffeln.

- Sie geht jeden Tag zu den Hundehütten,
die langsam verfallen, weil das Geld fehlt neue zu kaufen?

JA, aber auch, weil dieser Platz bald nicht mehr
existieren wird.


- Sie füttert, streichelt, tröstet- und schon laufen wieder,
wie so oft in der letzten Zeit,
dicke Verzweiflungstränen über ihr Gesicht.

"Ich versuche wirklich alles, Dir zu helfen,
flüstert sie und drückt das Gesicht in das Fell.
es dauert bestimmt nicht mehr lange,
dann findest auch Du Deine Familie."

- Er schaut sie mit großen Kulleraugen an,
ja, Dir vertraue ich!
Du warst immer gut zu mir.
Es wird sicher alles gut, (scheint er mit seinen Augen zu sagen).

- Sie schluchzt - und der verdammte Knoten in der Brust will
sich nicht lösen.
- Sie ist eine junge Tierärztin in der Hauptstadt Rumäniens.

In Bukarest.

- Und das hier ist keine Geschichte aus einem Groschenroman
sondern die, von Alina und den Fellchen in Bukarest.

- Alina leidet seelisch und körperlich,
weil das "Tierheim"


2013 geschlossen wird!!!

Und es gibt keine Chance mehr, das abzuändern,
wirklich keine!!!

Ganz besonders schlimm wird es für die alten Fellchen.

Sandra, Sally, Hazel, Jody, Pandel, Chorus, Alby, Philadelphia,

Hoffen auf Dich!

Neben den Welpen und anderen Fellchen fallen sie nicht auf.

Es ist wie bei den Menschen,

die Alten will niemand.

Sie hoffen, auf eine Familie.

Wer gibt ihnen eine Chance,
die letzten Jahre doch noch, in einem kuscheligen Körbchen
zu entspannen und die Liebe einer Familie kennen zu lernen?

Insgesamt warten bei Alina noch ca. 70 Fellchen!!!

Der Countdown läuft, bei 12 ist Schluss.


Ich grüße alle Fellchenfreunde - und hoffe.

Herzlich Elfy


11. Januar 2012:

Sieg in Rumänien - das Gesetz zur Tötung der Strassentiere wurde für nichtig erklärt, da die Einschläferung von Tieren ohne klare medizinische Kriterien verfassungswidrig ist!

Tierschützer in ganz Rumänien sind ausser sich vor Freude, und wir hier erst recht :-)!!!

Hier ein Video
und ein Brief von Carmen Arsene, einer hoch angesehenen Tierschutzaktivistin in Rumänien:

Dear all,

with 8 votes (and only one vote against) PL 912 for management of dogs by euthanasia has just been declared UNCONSTITUTIONAL because the Articles 7 and 8 - that speaks about under what conditions can be make euthanasia and also adoption are unconstitutional. It means, in the absence of clear medical criteria, EUTHANASIA IS UNCONSTITUTIONAL.
Therefore, the Constitutional Court sends the law back to the commissions in Parliament!

Our materials containing the legal counters have been taken into consideration and the members of the Constitutional Court have proved they are not corrupt!

Your protests sent to the Constitutional Court, your whole work in Romania have been and are of incontestable help, showing to them they are always monitorised and warned! Thank you very much for that!

Let’s hope the future will be for strays like today is!

Sincerely

Carmen Arsene


17. Dezember 2011:

Demonstration in Cluj gegen das neue Gesetz, welches das Töten der Strassenhunde nun doch legalisiert, ein furchtbar derber Schlag :-(((... Miri schreibt:

Hallo!

Dass hier im Moment alles wegen der neuen Gesetzgebung in Aufruhr ist, habt ihr ja mitbekommen. Viel machen kann man dagegen ja leider nicht - aber man kann auf Missstaende aufmerksam machen.


Das tut "NUCA Animal Welfare" ja sowieso schon lange, und auf mehreren Wegen

1. Es wurde den Autoritaeten ein Projekt vorgelegt, welches beschreibt, wie man die Strassenhundepopulation EFFEKTIV vermindern kann. Natuerlich wird auch erklaert, warum das NUR ueber Kastration der Hunde mit und ohne Besitzer SOWIE eine Registrierpflicht aller Hunde funktionieren kann!


2. Es laeuft eine Unterschriftensammlung bei den Buergern von Cluj, in der GEGEN das Euthanasiegesetz und FUER EILIGES Aufgreifen der von NUCA voergelegten Projektes gestimmt wird.
(Wir haben heute mal grob ueberschlagen und festgestellt, dass seit Anfang Dezember bereits ueber 1000 Unterschriften zusammengekommen sind!)


3. Wir haben heute demonstriert "Stop dem Aussetzen"
Knappe drei Stunden haben wir lautstark gefordert, dem Aussetzen von Hunden ein Ende zu setzen, dieses mit Bussgeldern wirklich zu ahnden und so weiter. Natuerlich haben wir auch fleissig Faltblaetter verteilt, in denen erklaert wird, dass das Toeten keine Loesung ist, und welches die wahre Ursache der Strassenhundeproblematik ist (Leute, die ungewollte Welpen mit oder ohne Mutter aussetzen...), und wiederum aufgezeigt, wie man das stoppen kann.
Wir waren wegen des ekligen Wetters nicht viele - aber laut waren wir trotzdem!
Wir konnten so einige Passanten aufklaeren, noch ein paar Unterschriften sammeln und vor allem lautstark kundtun, dass wir mit den Plaenen der Regierung nicht einverstanden sind.
Dabei haben wir uns natuerlich vor allem an diejenigen gewendet, die Hunde NICHT moegen, ihnen erklaert, dass wir am besten GEMEINSAM dafuer sorgen sollten, dass die Strassenhunde verschwinden, mit effektiven Massnahmen, und ohne endlos Steuergelder zu verschwenden, und nichtmal etwas zu erreichen...

Eine schoene Gegebenheit am Rande des Geschehens war ein Strassenhund, der unsere Forderungen zuerst lautstark unterstuetzt hat, und sich uns dann tatsaechlich (ohne Lockmittel) angeschlossen hat!!! DIESER HUND HAT WOHL BEGRIFFEN, was so viele Menschen nicht verstehen wollen...

Hier die Pressereaktionen auf die heutige Aktio
n:


http://www.facebook.com/Cluj.Info/posts/340355295978243

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.290103467693001.60388.120110471358969&type=3

http://www.stiridecluj.ro/social/miting-in-piata-mihai-viteazu-organizat-de-nuca-stop-abandonului-cainilor-video-si-foto

...und weitere Bilder:




 
  

Viele Gruesse, Miri


15. Dezember 2011:

Da Opi Sam aus Bukarest aus gesundheitlichen Gründen eine Reise nach Deutschland nicht überstehen würde, versuchen wir natürlich, ihm das Leben im Tierheim so angenehm wie möglich zu gestalten.

Nun kam ein Päckchen bei ihm an, Geschenke ganz für ihn allein, Spezialfutter, warme Decken, Vitamine...




Alina bedankt sich im Namen von Sam ganz herzlich bei Martina Bradford :-)!

23.11.2011: Bitte um Beachtung - rumänische Hunde haben nicht mehr viel Zeit!

23.11.2011 - Legalisierung der Tötung rumänischer Strassenhunde, nun ist es doch passiert, es wurde im Parlament dafür gestimmt!


Soeben trat das Gesetz PL 912 in Kraft, welches die Euthanasierung von Straßentieren per mittels Gift und fahrbaren Krematorien zuläßt. Die Abstimmung ergab:

dafür 168 Stimmen, dagegen 111 Stimmen, Enthaltungen 14 Stimmen.

Nun werden so gut wie alle Straßentiere auf grausame Weise getötet. Das bisherige Massaker wird nun offen und legal praktiziert, jedoch wird es alles bisherige übertreffen. 

Man kann die Tierfreunde hier nur bitten, einen Straßenhund von dort aufzunehmen. Die Stadt Cluj hat kein Tierheim und nun werden nur Hunde überleben, die hier in Deutschland einen Platz finden.

Bitte unterstützen Sie schon aus diesem Grund die Petition von "Ärzte für Tiere e.V." - mit Ihrer Unterschrift. Nur so haben wir eine kleine Chance, etwas zu verändern.

Um bei der EU besser Gehör zu finden, wäre eine sechsstellige Anzahl von Unterschriften wünschenswert. Bitte unterzeichnen Sie folgende Petition, damit diese Aktion ein Erfolg wird, nur gemeinsam können wir etwas erreichen!



Oktober/November 2011:

...und es geht weiter :-)!

20 Kubikmeter Futter- und Sachspenden konnten wir wieder gen Cluj senden - Wahnsinn!

Wir bedanken uns bei allen, die uns immer wieder unterstützen, bei den Menschen die dafür sorgen, dass unsere Schützlinge Futter, Medikamente, warme Decken, Bettchen, Halsbänder und Leinen... bekommen
.






Die erste die davon profitiert ist diese Hündin, sie wurde am Auge operiert und kastriert, und darf nun ein Halsband ihr eigen nennen (vorher trug sie einen Lumpen um den Hals), bekam Näpfe und ein Bettchen in ihre Hütte...





...das ist Hilfe vor Ort wie wir es uns wünschen, und dank Ihrer Hilfe können wir es auch weiterhin :-)!!!

30. August 2011:

Durch immense Tierarzt- und nicht weniger werdende Pensionskosten, nicht zu vergessen unsere über 30 herrenlosen Katzen aus Deutschland, die wir in den letzten 3 Monaten übernommen, versorgt und kastriert haben, sowie ausstehende Schutzgebühren (traurig, aber leider wahr...!), schreiben wir rote Zahlen.

Wir hoffen, den nächsten anstehenden Hilfstransport noch finanziert zu bekommen, danach müssen wir zwangsweise pausieren. Uns fällt die Entscheidung sehr sehr schwer, doch wir können uns drehen und wenden wie wir wollen, es geht einfach nicht mehr...

16. Juli 2011:

Unser diesjähriges Sommerfest war wieder mit vielen lieben Leuten und ebenso vielen tollen Hunden ein voller Erfolg - für weitere Impressionen clicken Sie bitte auf die Einladung...



11. Juni 2011:

Und wieder gehen viele viele tolle Sachspenden von Ihnen auf die Reise nach Rumänien...





...herzlichen Dank, dass auch an diesem Tage der Transporter bis in den letzten Winkel gefüllt war :-)!

Ein ganz besonderes Dankeschön geht dieses Mal auch an Coco und die beiden Jens´e, dass wir die Schlappmühle für einen Vormittag in Beschlag nehmen durften. Bussi an Euch drei, und danke für die Hilfe Aller, die vor Ort waren und tatkräftig mit zugepackt haben!

08. Juni 2011:

Wunder im rumänischen Parlament - die Ankündigung zur Massentötung der Strassenhunde (vorläufig) gestoppt!!!

Carmen Arsene, hoch engagierte und angesehene Tierschützerin aus Rumänien, schreibt:

Hallo ihr alle,

"die schlimmste Sache an die man denken muss, wenn man den Knopf mit der
Aufschrift "Ja" drückt ist, dass man damit direkt jemanden tötet, und einige von euch werden das morgen tun.

Ihr werdet mit euren bloßen Händen töten, ihr werdet lebendige Kreaturen
töten, die wie wir sind. Ihr werdet euch dessen heute noch nicht bewusst sein, vielleicht auch noch nicht einmal 10 Jahre später, sowie es andere auch nicht bemerkt haben. Aber ich bin mir sicher, dass ein Tag kommen wird an dem ihr bemerken werdet, dass ihr getötet habt. Und ich bedauere
euch für diesen Tag"... sagte der Anführer der parlamentarischen Gruppe der Minderheiten, Delegierter Varujan Pambuccian zu seinen Kollegen in einer Rede, in der er die Abgeordneten dazu drängte nicht für Mord zu stimmen.

Der Gesetz Entwurf PL 912 der PDL Partei, der die Massentötung von Hunden vorsieht, wurde gestern in der Abgeordneten Kammer diskutiert. 167 von 333 Abgeordneten hätten mit "Ja" stimmen müssen um den Entwurf durch zu bringen; darum war jeder anwesende Abgeordnete, der für die Massentötung stimmen würde, sehr wichtig für die PDL Partei.

Der Alptraum begann am Samstag, als ich herausfand wie viel Aufwand die Mehrheitspartei PDL betrieb um die Massentötungen einzuführen. PDL Abgeordneten wurde per SMS mitgeteilt, dass die Teilnahme an der Wahl am Dienstag verpflichtend sei. Die Anordnung der Partei kam vom Anführer der Partei, Rumäniens Präsident Traian Basescu, und besagte, dass alle für die Massentötung stimmen mussten. Montags fand ich dann heraus, dass
vorgeschlagen wurde die Wahl geheim abzuhalten, und dass unsere Chancen drastisch gesunken und alle Hoffnung verloren war. Gestern morgen kamen dann zwei Busse vor dem Parlament an, die von der PDL organisiert wurden, um dem "Aufruhr", der von den Tierliebhabern verursacht wurde und der PDL Massenmord vorwarf, entgegenzuwirken.

Das Plenum beginnt. Der Anführer der PDL macht den offiziellen Vorschlag die Wahl geheim abzuhalten. PSD Präsident Victor Ponta (Ehemann von Daciana Sarbu, Abgeordnete im Europäischen Parlament und Mitglied der Gruppe für das Wohlergehen und die Erhaltung von Tieren, die uns schon immer unterstützt haben) sagte: "Wir wurden von denen gewählt, die jetzt auf den Balkonen sitzen! Wir wurden von denen gewählt, die uns jetzt mit Hilfe des Fernsehers zuschauen! Es ist unsere Verpflichtung das Wahlrecht, das wir von diesen Menschen verliehen bekommen haben, auch wahrzunehmen und es ist ihr Recht zu wissen wie wir dieses Wahlrecht einsetzen. Wenn Sie sich hinter Ihren Wahlkarten verstecken wollen, dann tun Sie das, aber wir, die PSD, PNL und PC werden nicht abstimmen, wir werden nicht unsere Wahlkarten für die Wahl benutzen, und Sie werden die Verachtung Ihrer Wähler alleine verantworten müssen." Unser erster Sieg war: Nachdem über den Vorschlag zur Geheimwahl abgestimmt worden war, wurde er zurück gewiesen.

Der Parteiführer der PDL fordert eine 10 minütige Pause um sich zu beraten. Es wurde offensichtlicher, dass die PDL verzweifelt versuchte die Massentötung zu legitimieren, aber dass die Streuner vielen Menschen wirklich am Herzen liegen. Jeder Parteiführer hatte seine Abgeordneten zusammen geführt und begonnen das Recht auf Leben zu diskutieren.

Nach der 10 minütigen Beratung fing Eugen Nicolaescu, der Parteiführer der PNL (eine andere Partei die uns unterstützt) an zu sprechen und verkündete, dass die Parteiführer beschlossen haben, dass der Gesetz Entwurf an das Komitee für öffentliche Verwaltung zurückgegeben und während der nächsten zwei Wochen diskutiert werden müsse.

Der zweite Sieg: der Vorschlag den Entwurf zurück zu schicken wurde mit 247 von 291 Stimmen bewilligt.

Ein Team einer Schule für Tiermedizin saß im Parlament neben uns.

Wieso hat nun die PDL dafür gestimmt, dass der Entwurf an das Komitee zurück geschickt wird?

Das liegt daran, dass sie, als der Antrag auf Geheimhaltung fehlgeschlagen war, fest gestellt haben, dass der Antrag auch fehlschlagen würde, oder jedenfalls ein hohes Risiko barg fehlzuschlagen. Also schickten sie den Antrag zurück um beim nächstenmal eine Chance zu haben. Aber auch wir haben eine neue Chance die
Massentötung aufzuhalten und zur ursprünglichen Form des Antrages zurück zu kommen: Sterilisierung und erneute Aussetzung. Wenn dies angenommen und durchgeführt wird, führt dies dazu, dass Streuner Geschichte werden.

Wenn wir in der letzten Woche dafür gekämpft haben das Massentöten zu verhindern, können wir jetzt dafür kämpfen ein effektives und zivilisiertes Gesetz durch zu bringen, das sich um die Streuner kümmert.

Für die Streuner und auch für uns war der gestrige Tag ein überwältigender, wundervoller Tag.

Ich möchte mich bei euch allen ganz herzlich für eure beispielhafte
Unterstützung bedanken, den ihr den Tieren in Rumänien entgegen bringt,
für die Demonstrationen die ihr in euren Heimatländern organisiert, für
die email und fax Proteste, für Sterilisations Kampagnen, für die Aufnahme von Hunden und für alles was ihr direkt und indirekt für unsere Tiere macht. Ohne euch hätten wir vieles von dem was wir erreicht haben niemals geschafft!

Aufrichtig,

Carmen Arsene


02. Juni 2011:

Der Gesetzesentwurf wurde am Dienstag nicht abgestimmt, weil zu diesem Zeitpunkt dagegen gestimmt worden wäre, da hat man es lieber noch einmal verschoben...

Hallo Michi,

ich uebersetz dir mal, was Carmen Arsene dazu geschrieben hat... Wie ein neues Gesetz verabschiedet wird, hatte sie ja neulich schon erklaert.

Das weitere Aufschieben der Abstimmung zeigt mal wieder, wie absolut willkuerlich hier Gesetze gemacht werden... Dass muesste viel weitlaeufiger publik gemacht werden...

Uebersetzung:

Liebe Kollegen,

viele Mitteilungen , die kursieren und mir zugetragen werden, sagen aus, dass fuer die Toetung der Strassenhunde abgestimmt worden sei. DAS STIMMT NICHT.

Morgens war die Debatte ueber den Gesetzesentwurf 912 praktisch nicht existent, denn das Verhaeltnis Regierungspartei/ Opposition betrug 3 Abgeordnete. So wurde der Entwurf in der momentanen Form (Toetung etc.) zur Endabstimmung an die Kommission geschickt.

Allerdings hat die PD-L um 12:30 mal nachgerechnet und gesehen, dass ihnen die Unterstuetzung der Minderheiten fehlt, und so wurde der Aufschub der Endabstimmung auf eine spaetere Sitzung vorgeschlagen.

Waere heute ueber den Entwurf abgestimmt worden, waere das Gesetz abgelehnt worden (um 12:30 waeren ca. 200 Abgeordnete im Saal, und fuer den Erlass des Gesetzes haetten 167 Abgeordnete dafuer stimmen muessen.

 

 

 

PL 912/2007 ama.11,  um 10:31

 

Centralizator:

Total

PD-L

PSD

PNL

UDMR

Minderheiten

Unabhaeng.

Aussenstehende

- Anwesende:

90

40

18

9

14

6

1

2

- Stimmen dafuer (DA):

58

37

-

-

14

4

1

2

- Stimmen dagegen (NU):

28

-

18

9

-

1

-

-

- Enthaltungen:

3

2

-

-

-

1

-

-

- nicht abgestimmt:

1

1

-

-

-

-

-

-

 

Auf unserer Seite:

 

PSD - alle Anwesenden

PNL - alle Anwesenden

Minderheiitenparteien - Ganţ Ovidiu Victor

 

 

PL 912/2007 ama.17,  10:47Uhr

 

Centralizator:

Total

PD-L

PSD

PNL

UDMR

Minderheiten

Unabhaeng.

Aussenst.

- Anwesende:

136

65

25

13

18

10

1

4

-Stimmen dafuer (DA):

86

61

-

-

18

4

1

2

- Stimmen dagegen (NU):

43

1

25

13

-

3

-

1

- Enthaltungen:

5

3

-

-

-

1

-

1


2

-

-

-

-

2

-

-

 


Der Entwurf bleibt auf der Tagesordnung bis die Endabstimmung gemacht wird, was an jedem Dienstag um die Mittagszeit passieren kann.

Vielleicht koenntet ihr nochmal eure Abgeordneten der Parteien PDL und UDMR ansprechen und sie bitten, doch wenigstens nicht abzustimmen oder sich zu enthalten, wenn sie schon nicht dagegen stimmen wollen.


Alles Gute
Carmen Arsene


27. Mai 2011

Aktuell zum geplanten neuen Gesetzentwurf zur Tötung der Strassenhunde in Rumänien, Übersetzung von Miri:

Diesen Text von Carmen Arsene hat mir Otilia aus Sibiu weitergeleitet, ich uebersetze es so woertlich ich kann. Hier wird das ganze Procedere sehr schoen ausfuehrlich fuer Laien erklaert.:

Liebe Kollegen

Der Gesetzesentwurf PL912 ist auf Position 11 der Tagesordnung (wahrscheinlich wird es nach der Montags-Buerositzung weiter nach huinten rutschen (15-20)). Jedoch ist fast sicher (fast, weil man es nie ganz sicher weiss), dass der Entwurf Montag oder Dienstag diskutiert wird.

Ich erinnere daran, dass gemaess der vorgeschriebenen Prozedur folgende Moeglichkeiten existieren:
- wird zurueckgeschickt in die Komission (die Haelfte +1 der anwesenden Abgeordneten stimmt dafuer)
- wird angenommen oder abgelehnt (die Haelfte +1 der existierenden Abgeordneten stimmt dafuer oder dagegen, also 167 Abgeordnete)
- wird Punkt fuer Punkt diskutiert, Abstimmung jeden Punktes mit Annahme oder Ablehnung dessen: jeder Punkt wird angenommen oder abgelehnt mit der Haelfte +1 der anwesenden Abgeordneten: Der Gesetztesentwurf bleibt in der jetzigen Form oder wird veraendert gemaess der Abstimmungsergebnisse. Danach wird ueber das Resultat dessen abgestimmt (wie oben beschrieben, 167 Abgeordnete muessen dafuer oder dagegen stimmen) - eine sehr komplizierte Prozedur, die uns aber zu dem von uns gewuenschten Ergebnis bringen koennte, wenn wir die Haelfte+1 der anwesenden Abgeordneten auf unserer Seite haetten und sie extrem aufmerksam sind, wofuer gerade abgestimmt wird.

Montag um 14 Uhr vor dem Parlament: DEMO. Bitte kommt, mit moeglichst vielen Leuten!
Sollte der Gesetzesentwurf am Montag wieder nicht besprochen werden, ist am Dienstag wieder Demo.
Montag undd Dienstag muessen wir im Parlamentssaal auf den Balkonen praesent sein. 70 Personen koennen maximal hinein. Am Montag werden schon allein nach der von mir zur Genehmigung eingereichten Liste 40 Leute kommen, und ich gehe davon aus, dass noch andere Listen eingereicht haben. Also brauchen wir nur fuer den Dienstag noch mehr Anwesende, denn schon von den 40 Leuten von meiner Liste koennen 28 am Dienstag nicht mehr dabei sein.
Also schickt mir so schnell wie moeglich eine Email mit komplettem Namen der Personen, die am Dienstag ins Parlament kommen wollen, wenn ihr absolut sicher seid, dass sie auch da sein werden.

Wenn es jemanden gibt, die unbedingt nur am Monatg dabei sein koennen, sagt es mir bitte (mit Ausnahme derer, die schon auf der Liste sind).

Anmerkung:

- Auf der vListe muss keine Personalnummer etc. stehen, schickt mir diese bitte nicht, aber bringt bitte auf jeden Fall den Ausweis mit!

- Am Dienstag werden wir natuerlich nur hineingehen, wenn am Montag nicht abgestimmt wird oder wenn die Endabstimmung ueber den Gesetzesentwurf fuer Dienstag entschieden wird.

Vielen Dank,

alles Gute,

Carmen Arsene


21. - 24.April 2011:


Unsere Ostertour ist nun zu Ende und wir sind mit einem weniger lachenden Auge als mit einem mehr weinenden Auge nach Hause gefahren.

Mit einem lachenden Auge, da wir wieder viele viele Sachspenden übergeben konnten, wir mussten dieses Mal sogar mit zwei Transportern fahren um alles mit zu bekommen.

Die meisten Spenden wurden von Odilia...





...und Elfy, mit vollem Körpereinsatz beim Umladen in Bremen ;-),...







...zusammen getragen.

Bei Alina: Ihre Sachspenden wurden von den Hunden...



...wie auch von den Katzen dankbar angenommen.





Mit weinenden Augen, wie immer, auch noch nach 12 Jahren „Rumänienerfahrung“:

Der Vorrat an Taschentüchern wurde schon auf der Hinfahrt auf der ungarischen Autobahn verbraucht, wo man ansonsten nie einen Streuner zu Gesicht bekommt, aber an diesem Tage. Wir befanden uns Richtung Budapest, da haben wir sie gesehen, drei Hunde, welche orientierungslos herum liefen, mitten auf der besagten Autobahn. Natürlich hielten wir an, ich stieg aus und einer der drei, ein reinrassiger Boxer, kam freundlich auf mich zu, seine Weggefährten, eher scheu, hielten sich im Hintergrund. Bei jeder Bewegung liefen die beiden wieder auf die Autobahn, Autos stoppten, hupten, was die Situation für die Armen nicht besser machte - Doina, ich, die Hunde, allesamt waren wir völlig überfordert mit der Situation, wie können wir ihr Leben retten? Doch die drei haben uns die Entscheidung abgenommen, und dieses Bild werde ich mein Lebtag nicht vergessen, dieses Bild werde ich mit unendlicher Traurigkeit mit in´s Grab nehmen, ihr Grab werden sie wohl schon gefunden haben... „Mein“ Boxer löste sich aus meiner Umarmung, es schien, als wolle er Adieu sagen, warf einen Blick zu seinen Gefährten und sie folgten ihm, schlossen sich zu einem Pulk zusammen, der Kleinste in ihrer Mitte, so liefen sie auf dem Standstreifen entschlossen in die andere Richtung... sie werden nicht überleben, das weiss ich. Ich wünsche mir, dass sie einen schnellen Tod finden, so schlimm das auch klingen mag, durch ein Auto, durch Kugeln der Autobahnpolizei und nicht in einer ungarischen Tötungsstation enden, womöglich noch getrennt, wo sie doch offensichtlich eine Einheit sind...

Ich gehe davon aus, dass sie an der Autobahn ausgesetzt wurden und den Weg „nach Hause“ suchten, sie kannten sich dort nicht aus, gehörten nicht dort hin, das hat man deutlich an ihrem Verhalten gemerkt. Und doch keimt ein kleiner Hoffnungsschimmer in mir auf, dass sie vielleicht doch noch jemand gesehen hat? Vielleicht wurden sie wirklich in einem ungarischen Tierheim abgegeben? Ich kann nur eine Beschreibung geben, für Fotos war leider keine Zeit mehr. „Mein“ Boxer, reinrassig, kupierte Rute, dunkel gestromt. Ein etwa kniehoher, fuchsfarbener Mischling, sehr dünn und ein sehr kleiner fuchsfarbener Mischling, es war der 22.04.2011!

Ihr drei habt Euch in mein Herz gebrannt, ich denke an Euch, jeden Tag und wünsche Euch Glück, nur Glück...


...23.04.2011, Rumänien. Aufgrund der brenzligen Situation in Rumänien haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen nach langen einmal wieder die Ecarisaj, das städtische Tierheim in Cluj, zu betreten. Wir wussten was uns an diesem Morgen um 7.00 Uhr erwartet, wussten, dass es uns das Herz brechen würde nicht alle dort heraus holen zu können, doch wollen wir versuchen wenigstens einigen wenigen zu helfen. Man geht durch die Reihen und schaut in ihre Gesichter, viele resignierte, aber auch ebenso viele Gesichter die nicht aufgegeben haben.


Videos:

Teil 1:  http://www.youtube.com/watch?v=fhCd5cwC3g0

Teil 2:  http://www.youtube.com/watch?v=Kx2IrVHNdHE

Der erste Hund den Sie im zweiten Video sehen ist etwa 10 Jahre alt und wurde schlimm zusammen gebissen, ihn werden wir, sobald ein Platz in der Tierpension in Cluj frei ist, dort heraus holen, weitere Hunde haben wir reserviert und hoffen auf einen Platz für diese Schätze!

Auf dieser Seite haben wir einen extra Bereich für die Ecarisaj-Hunde eingerichtet. Wir konnten in der Kürze der Zeit nicht viel über sie erfahren, nur das Geschlecht bestimmen und ob sie freundlich zu uns und ihren Zwingergenossen waren. Bitte schauen Sie hier!

Sollten Sie sich für einen der hier vorgestellten Hunde interessieren, können wir weitere Erkundigungen über sie einholen - hier nur ein paar Bilder:

    

Am Nachmittag haben wir das Gelände besucht, wo das neue Tierheim des Tierschutzvereins „Arca lui Noe“ entsteht, die Planierung ist beendet, demnächst folgt der Zaunbau. Was noch alles benötigt wird, können Sie hier ersehen.




Auch in der „alten“ Auffangstation haben wir natürlich uns schon bekannte, und neu dazu gekommene Hunde besucht, einer hübscher und lieber wie der andere, und alle warten auf ein schönes Zuhause...

                             Der Opi Jack,                                                                    Albu,...



...dieses absolut verschmuste Zuckerschnütchen hätte ich ja gleich einpacken können ;-),...



...viele aufgeweckte Hundekinder...



...und erwachsene Fellchen!



Alina und ihre Eltern haben es sich mal wieder nicht nehmen lassen uns zu einem feudalen Essen einzuladen, und ich finde es immer wieder so lieb, dass sie auch an mich, den Vegetarier, denken. Frau Bora, auch dort wurden wir mal wieder verwöhnt, und Alina´s Eltern decken mich vor der Abreise immer gerne mit vegetarischen, selbstgemachten Köstlichkeiten ein, gaaanz lecker!

Dieses Bild hat uns übrigens Alina geschickt, mit dem Titel „Unsere Freunde aus Deutschland“, worüber wir uns sehr gefreut haben.

                         Versteckt hinter dem Baum Ulli, Alina´s Papa, Walter, Attila,                                         meine Wenigkeit Michi, Doina und Miri



Gedanklich sitzen wir schon wieder mit einem Bein im Auto um uns Richtung Cluj aufzumachen, so vieles ist noch zu tun, doch haben wir alle auch unsere eigenen vielen Tiere zu versorgen und das arbeitende Volk unter uns muss auch wieder Geld verdienen gehen - aber auch diese Fahrt wird nicht die letzte gewesen sein und wir hoffen auf Sie, dass wir nicht leer hin- aber auch nicht leer zurück fahren, gerne haben wir vierbeinige Passagiere mit an Bord
!

19. April 2011:

Hallo,

eben fand ich diesen Artikel, der berichtet, dass die Abstimmung bis nach Ostern vertagt wurde... die verschieben das, bis die letzten das Protestieren aufgeben, oder schon alle an die Proteste gewoehnt sind...

Bei unserem gestrigen Flashmob waren wir nur ca. 65, und von der Presse ist diesmal niemand erschienen, obwohl sie wie immer informiert wurden...


Unsere letzte Info ist, dass nun aber wenigstens auch mit in den Gesetzesentwurf aufgenommen wurde, dass Hundebesitzer registriert werden sollen, und Mischlingshunde kastriert werden muessen! Aber es ist noch nicht ganz ausgegoren - in welchem Zeitraum muss der Besitzer seinen Hund kastrieren lassen, wann ist ein Hund zu alt, ihm das zuzumuten, was machen die Hundebesitzer, die das nicht bezahlen koennen etc.

http://www.hotnews.ro/stiri-esential-8513977-deputatii-dau-marti-votul-final-proiectul-lege-prevede-eutanasierea-cainilor-maidanezi-iubitorii-animale-protesteaza-din-nou-palatul-parlamentului.htm

Uebersetzung:

UPDATE Die finale Abstimmung ueber den Gesetzesentwurf, der die Toetung der Strassenhunde vorsieht, bis nach Ostern verschoben.

Die Abgeordneten haben am Dienstag die endgueltige Abstimmung ueber das Gesetz, das die Toetung der Strassenhunde vorsieht, bis nach Ostern verschoben. Der Entwurf ist bereits durch den Senat gegangen und hat die positive Empfehlung von Seiten der Abgeordneten in der Verwaltungskommission bekommen, die Abgeordnetenkammer ist nun das entscheidende Gremium.
Die Repraesentanten der Tierschutzorganisationen haben heute wieder vor dem Abgeordnetenhaus gegen die Annahme des vom Praefekt der Hauptstadt initiierten Gesetzesentwurfes protestiert. Der Entwurf sieht vor, dass kranke und aggressive Tiere getoetet werden, und der Rest in Heimen untergebracht wird, jedoch werden die Lokalregierungen darueber entscheiden duerfen, das zu tun.

Die Tierschutzorganmisationen haben mehrfach vor dem Parlamentsgebaeude protestiert und hervorgehoben, dass die Toetung der Strassenhunde keine Loesung darstellt und gefordert, dass die Tiere nur kastriert werden sollten.

Die Aenderung des Gesetzes ueber die Strassenhunde wurde vom Praefekt der Hauptstadt, Mihai Atanasaei, engeregt. Am 27. April 2010 kuendigte er an, dass er Vorschlaege an die Abgeordnetenkammer geschickt hat, die die Aenderung des Gesetzes ueber Strasenhunde vorsehen, unter denen auch die Moeglichkeit sei, die schwer kranken sowie aggressiven und derer, die nicht innerhalb von 7 Tagen adoptiert wurden, zu toeten.

Nach Aussage des Praefektes, respektieren seine Vorschlaege die EU-Gesetzgebung und versuchen, die Probleme, ausgeloest durch die nach Daten der Tierschutorganisationen ca. 40000 - oder nach offiziellen Verwaltungsangeben ca. 100000 - herrenlosen Hunde der Hauptstadt, zu loesen.

Betreffend die Vorschlaege des neuen Gesetzes, zeigt der Praefekt auf, dass "zur Adoption herrenloser Hunde ermutigt wird, was mit Verantwortung und Zivilisationsgeist geschehen wird". In diesem Sinne muessen Menschen, dioe mehr als zwei Hunde adoptieren moechten, nachweisen, dass sie sie unterhalten koennen und den noetigen Platz haben sowie das Einverstaendnis der Wohnungseigentuemergemeinschaft, und dass sie die Kastrationskosten, den Mikrochip und Behandlung von Krankheiten bezahlen koennen.

Ein anderer Vorschlag sieht die Bestrafung der Menschen vor, die einen Hund adoptieren und wieder auf der Strasse freilassen, die Strassenhunde auf oeffentlichem Gelaende fuettern, und derer, die ihre Hunde nicht in spezielle Register eintragen lassen oder Mischlingshunde nicht kastrieren lassen wollen.

Marius Marinescu (PRM - Anmerkung von Miri: nationalistische Partei "Gross-Rumaenien"...) ist der Initiator des aktuellen Gesetzes fuer Strassenhunde, das Gesetz 9/2008, das die Toetung der Strassenhunde abgeschafft hatte. Gemaess dieses Gesetzes, das das Gesetz 205/2004 abgeaendert hat, stellt es eine Straftat dar, Wildtiere zu halten und zu verkaufen, mit Ausnahme von Zoos, Tiere zum Betteln zu benutzen, Tiere zu toeten, Kaempfe mit oder zwischen Tieren zu organisieren, zu misshandeln oder zu quaelen, Welpen unter 8 Wochen von der Mutter zu trennen sowie chirurgische Eingriffe zu nicht medizinischen Zwecken vorzunehmen. Das Papier sieht Strafen bis zu 2000 Lei (Anm. ca. 500 Euro) oder einem Jahr Gefaengnis vor.

Video:

http://www.voteazapentruromania.org/

Frei übersetzt:

Vote für Rumänien.
Stimmen Sie gegen die Wiedereinführung der Euthanasie.

Es hilft auch, die Korruption zu beseitigen.
Machen Sie Rumänien zu einem besseren Ort für alle Lebewesen.
Bestimmen Sie mit! Bitte verbreitet diese Aufforderung.
Wir müssen jetzt handeln. Das Parlament stimmt nächste Woche ab.


12. April 2011:

Hallo Michi,

die ersten Berichte, Fotos und Videos ueber den Flashmob sind online. Wir sollen ueber 200 gewesen sein!


http://www.stiridecluj.ro/social/flash-mob-anti-eutanasierea-cainilor-in-piata-unirii-video-si-foto

http://www.stiridecluj.ro/social/vezi-imagini-de-la-flash-mob-ul-anti-eutanasiere-din-piata-unirii-cluj-galerie-foto

http://www.citynews.ro/cluj/eveniment-29/flashmob-impotriva-eutanasierii-maidanezilor-115402/

Es gibt hier drei Varianten, wie neue Gesetze verabschiedet werden koennen:

1. "normal" Eine Kommision erarbeitet einen Gesetzesentwurf, der von einer Kommission (Comisia pentru Administratie Publica) angenommen oder abgelehnt werden kann und dann von einer Kommission (Plenum) der Abgeordneten begutachtet wird, die entscheidet, ob dieser Entwurf so zur Abstimmung im Parlament vorgelegt werden kann.

2. "Eilverfahren" wie 1., nur schneller

3. der Premierminister erlaesst ein Gesetz auf seine Verantwortung

Im Falle der Strassenhunde wird nach dem 1. Verfahren verfahren.

Im Maerz hatte die Kommission (Plenum) wegen der massiven Proteste entschieden, dass der Entwurf in dieser Form nicht dem Parlament vorgelegt werden soll, sondern nochmal ueberarbeitet werden muss.

Paradoxerweise wurden keinerlei effektive Aenderungen vorgenommen.

Von der ersten Kommission (Comisia pentru Administratie Publica) wurde der Entwurf mit 16 gegen 6 Stimmen angenommen und zugefuegt, dass aber die letzte Entscheidung, ob getoetet oder kastriert werden soll, bei den Kommunen liegt! Dieser Zusatz war unseres Erachtens nach die einzige Aenderung im Entwurf.

Abgesehen davon, dass das Toeten gesunder Tiere grundsaetzlich erlaubt sein soll (was eindeutig der EU-Gesetzgebung widerspricht!!!), bringt die kommunale Entscheidungsfreiheit Chaos mit sich:

Es wuerden von den Orten, in denen getoetet wird, natuerlich von Tierschuetzern haufenweise Hunde (unkastriert!) in die Orte gebracht werden, in denen kastriert wird. Das ist zwar sowieso jetzt schon der Fall wuerde dann aber extrem zunehmen und den Tierschuetzern die Arbeit zusaetzlich erschweren.

Im untenstehenden Artikel wird gut erklaert, an welcher Stelle des Zulassungsverfahrens sich das Gesetz momentan befindet:

Letzte Stunde: Abstimmung ueber das Gesetz zur Kontrolle der Strassenhunde auf naechste Woche vertagt

Das Gesetz, durch welches das Schicksal der Strassenhunde entschieden werden soll, wurde vom Plenum des Abgeordnetenhauses vertagt.

Das Gesetz, das die Kontrolle der Strassenhunde vorsieht, wurde letzte Woche von der Verwaltungskommission des Abgeordnetenhauses genehmigt und sollte heute im Plenum abgestimmt werden.

Die Tierschutzorganisationen fordern die Abstimmung ueber den Gesetzesentwurf 912/2007, das "Gesetz Marinescu 2" inklusiv der vom Senat Rumaeniens vorgenommenen Aenderung, und zwar die Kontrolle der Strassenhunde durch Einfangen, Kastration, Identifikation (Markierung) und Zurueckbringen der freundlichen Hunde sowie die Kontrolle der Vermehrung der Hunde mit Besitzer.

"Die Sitzung ist beendet. Das Gesetz wurde heute nicht diskutiert, weil es auf der Tagesordnung viel zu weit hinten stand. Es wird naechsten Montag erneut aufgenommen", erklaerte Carmen Arsene, Vizepraesidentin der nationalen Tierschutzorganisation (FNPA) fuer Green Report.

Sie praezisierte, dass etwa 150 Menschen auf den Balkonen des Abgeordnetenhauses anwesend waren, um der Entscheidung der Mitglieder der Kommission ueber das Gesetz behilflich zu sein, durch das das Schicksal der Strassenhunde entschieden werden wird.

"Wenn das Gesetz auch naechste Woche wieder vertagt wird, werden wir eine neue Demonstration vor dem Parlamentspalast organisieren, an der voraussichtlich ca. 400 Leute teilnehmen werden", sagte Carmen Arsene weiter.

Die Tierschutzorganisationen fordern die Abstimmung ueber den Gesetzesentwurf 912/2007, das "Gesetz Marinescu 2" inklusiv der vom Senat Rumaeniens vorgenommenen Aenderung, und zwar die Kontrolle der Strassenhunde durch Einfangen, Kastration, Identifikation (Markierung) und Zurueckbringen der freundlichen Hunde sowie die Kontrolle der Vermehrung der Hunde mit Besitzer.

Mihaela Pavnutescu

Liebe Gruesse,


Miri


11. April 2011:

Unsere Tierschützer vor Ort gehen erneut auf die Strasse, um gegen das anstehende Gesetz zur Tötung der Strassenhunde zu demonstrieren!

Mail von Miri:

Unser Flashmob heute in Cluj ist auch gut gelaufen. Es waren viel mehr Leute als letztes Mal, und die Atmosphaere war recht bedrueckt - angemessen. Es war auch Presse vor Ort, Radio, Fernsehen und Zeitungen.

Angeregt und organisiert wurde diesmal alles von einem "unabhaengigen", und bisher nur fluechtig bekannten Maedchen, das von jetzt an aber mit Iuliana in Kontakt
bleiben will.

Morgen haben die beiden auch gleich einen gemeinsamen Fernsehauftritt im lokalen Morgenmagazin.

Sobald es Bilder vom heutigen Flashmob gibt, bekommt ihr die auch noch!


Liebe Gruesse,

Miri


Auch Proteste in Paris und Berlin!

http://www.cotidianul.ro/142290-Un-ultim-strigat-de-ajutor-pentru-animalele-fara-stapan-din-Romania

http://www.tierhilfe-kowaneu.com/demo-in-berlin-16-4-2011/

05. April 2011:

Schwarzer Tag in Rumänien; heute wurde mit 16 gegen 6 Stimmen für die Euthanasie von Rumäniens Straßenhunden abgestimmt, nun muss darüber das Parlament entscheiden...

http://www.bmt-auslandstierschutz.de/

02. April 2011:

In Cluj wird erneut eine Kastrationsaktion in´s Leben gerufen, am heutigen Tage wurden schon 27 herrenlose Hunde eingefangen, behandelt, geimpft und kastriert!

Die jetzige Aktion wird erst einmal auf eine unbestimmte Zeit fest gesetzt, Kastrationspatenschaften sind von daher herzlich willkommen :-)!





31. März 2011:

Es ist Ende März und somit schließen wir das Projekt "Winterpatenschaften" für diesen Winter und bedanken uns ganz ganz herzlich für Ihre Hilfe im Namen unserer rumänischen Tierschützer und deren Schützlinge!

Wir haben die Spendeneingänge aufgestockt und konnten somit sage und schreibe 3.500,00 € nach Cluj und Bukarest überweisen!!!


Kastrationspatenschaften sind natürlich immer und jederzeit willkommen, nicht nur in den Wintermonaten :-)...!

07. März 2011:

Demonstration in Bukarest - Miri erzählt:

Hallo,

Michi hatte ich es ja kurz ge-sms-t, dass wir mit 15 Leuten mit einem Mikrobus zu der Protestdemo gefahren sind, die gestern in Bukarest gegen das Gesetz zur Toetung der Strassenhunde stattfand.


Der ganz akute Anlass war, dass gestern von den Abgeordneten ueber das Gesetz abgestimmt werden sollte, dass die Toetung der Strassenhunde nach 14 Tagen erlauben soll, um so das Strassenhundeproblem "zu loesen"...

Es war so, dass es erstmal einen guten Gesetzentwurf gab (der massive Kastrationen und Kennzeichnung von Hunden mit und ohne Besitzer als Loesungsansatz vorsah!), der nachtraeglich jedoch abgeaendert wurde und das Toeten der eingefangegen Hunde nach 14 Tagen erlauben sollte.


Der Presserummel und oeffentliches Interesse war ja bereits im Vorfeld gross, so hofften wir auf viele Teilnehmer... anwesend waren laut Presse nur 200 - 300 Leute, wir haben ca. 500 geschaetzt.

Dass Maja von Hohenzollern sogar persoenlich anwesend war, gab uns natuerlich viel Rueckenwind!


Waehrend der Demo tat sich offenbar bei den abgeordneten einiges. Ploetzlich hiess es, es werde nicht mehr am Montag abgestimmt, sondern erst am Dienstag... Offenbar gab es Unstimmigkeiten unter den Abgeordneten...

Es durfte jeder, der wollte, ans Mikro treten und vor Demonstranten und Presse sprechen.

Natuerlich war auch Ute Langenkamp (Anm. "Tierhilfe Hoffnung" - Smeura in Pitesti) mit einigen Mitstreitern dort und hielt eine bewegende Rede, die ich euch nicht wiedergeben kann. Sie endete aber sinngemaess so: Wir Auslaender hier koennen uns gar nicht voerstellen, dass ihr tatsaechlich so grausam sein koennt. Bitte beweist uns nicht, dass ihr grausamer, unzivilisierter und barbarischer mit Lebewesen umgehen wollt, als wir es uns je ausmalen koennten!

Danach habe ich ganz kurz fuer Fellchen in Not gesprochen und gesagt, dass auch wir konsequente Kastration der Hunde ohne und mit Besitzer fordern. Dass das Toeten ueberhaupt keine Loesung ist, und dass sich international bewiesen hat, dass die einzige und zivilisierte Methode, das Strassenhundeproblem anzugehen Kastrationen sind.

Iuliana hat etwas laenger und sehr gut gesprochen, und den ganzen Landkreis Cluj repraesentiert, und auch noch zwei weitere aus unserem Bus haben gesprochen.

Danach kam ein 10jaehriger Junge, der ganz toll gesprochen hat und sagte, dass er schon sehr barbarische Dinge gesehen hat, die Tieren angetan wurden, dass das aufhoeren muss, und dass die Erwachsenen sich mal ueberlegen sollten, was fuer Vorbilder sie abgeben. Es war sehr ergreifend.

Ohnehin war die ganze Demo sehr emotionsgeladen, man sah viele schlimme Bilder auf den Plakaten, und auch die Reden waren teils sehr emotional.

Nach sehr langen drei Stunden bei Wind und Kaelte kam dann die Nachricht, dass der Gesetzentwurf von 70% der Abgeordneten abgelehnt wurde, und jetzt in den naechsten drei Wochen erstmal ueberarbeitet werden soll, damit dann in drei Wochen erneut abgestimmt werden kann!!!!!

Unsere Proteste hatten also erstmal Wirkung gezeigt!!!


Natuerlich werden wir uns darauf nicht ausruhen, in 2 Wochen gibt es eine Demo in Cluj, und zur Abstimmung in drei Wochen wollen wir mit mindestens doppelt so vielen Leuten fahren! Jetzt, nach unserem ersten Erfolg, ist es hoffentlich etwas leichter, Leute zum Teilnehmen zu bewegen...

Hier einige Pressestimmen, und im Anhang meine Fotos.

http://www.click.ro/actualitate/bucuresti/eutanasiati-politicieni_0_1134486683.html

http://www.adevarul.ro/locale/bucuresti/Lupta_pentru_maidanezi-_sute_de_oameni_protesteaza_langa_Parlament_fata_de_legea_reintroducerii_eutanasierii_-GALERIE_FOTO_0_439756507.html

Liebe Grüße, Miri

Hier ein Video...

http://www.vimeo.com/20764804

...und unsere Kämpfer an der Front, wir sind stolz auf Euch!






Auf dem linken Plakat sehen Sie Floyd, der nun bei uns in Sicherheit ist!















Drei Wochen Frist - ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont!!!

01. März 2011:

Demonstrationen in Rumänien gegen den geplanten Massenmord der Strassenhunde - auch unsere rumänischen Freunde waren dabei!


Miri schreibt uns:

Am 1. Maerz gab es in ganz Rumaenien Flash Mob's von Tierschuetzern gegen das geplante Gesetz, das die Toetung herrenloser Hunde wieder erlauben soll (und so ganz nebenbei gegen EU-Recht verstoesst - aber das interessiert hier ja wenige).

Dazu trafen sich die Tierschuetzer, um in einem Intervall von 3-5 Minuten still und friedlich ihre Meinung zu diesem Gesetz auszudruecken.

In Timisoara haben sie sich hingelegt, um den Tod zu symbolisieren, wir haben uns nur schweigend hingehockt.

Das Interesse der Presse war gross, die Behoerden haben nicht eingegriffen (obwohl keine Demo angemeldet war, griffen die Polizisten nicht ein, weil alles so ruhig ablief!)

Hinterher gab es Zeitungs- und Fernsehinterviews.

In Cluj waren fast alle
Orgas vertreten ("Arca Lui Noe", "NUCA", ein
Pfleger von Termure), auch Tierarzt Dr. Peter war dabei.

Organisiert wurde der Flash Mob in Cluj von der nationalen Tierschutzorganisation "FNPA" zusammen mit "Arca lui Noe" und "NUCA"!


Liebe Grüsse, Miri

Hier ein weiterer Link, wo Sie auch einen Kommentar hinterlassen können, ich habe hier meine Meinung schon verewigt...

http://www.libertateamea.ro/2011/03/01/flash-mob-impotriva-eutanasierii-cainilor-fara-stapan-participa-si-tu/

...am Montag, den 07.03.2011, gehen die Demonstrationen in Bukarest weiter, wir können leider nur per Banner unseres Vereins "Fellchen in Not" vertreten sein und wären doch so gerne persönlich dabei um unsere Meinung kund zu tun - aber es ist zu kurzfristig um Urlaub einzureichen.

Wir hoffen hoffen hoffen von ganzem Herzen, dass sich alles zum Positiven wendet, ansonsten würde ein Massaker ungeahntem Ausmasses stattfinden, worüber wir gar nicht nachdenken möchten...

Januar 2011:


Bilder unserer letzten Hilfstransporte nach Cluj und Bukarest.

Mein Caddy nebst Hänger platzte wieder aus allen (Schweiß)Nähten ;-)...





...auch Sandra (links) und Nicola, ihr Auto war ebenso bis zum Anschlag bestückt, freuen sich über die vielen tollen Dinge die wir nach Rumänien geben können.





Es sind sogar drei Hundehütten mit auf die Reise gegangen, welche ja dringend im neuen Tierheim des Vereins "Arca lui Noe" gebraucht werden, vieles an gutem Werkzeug, Schrauben, Nägel... Sobald es das Wetter zulässt wird mit dem Bau begonnen!



Wundern Sie sich nicht über die hübsche Toilette ;-), aber es wurden dieses Mal auch sanitäre Anlagen benötigt...



Vielen Dank im Namen unserer rumänischen Freunde für Ihre immer währende Hilfe, schauen Sie doch einmal in unserem Gästebuch vorbei, dort haben Miri und Attila ein paar Zeilen für Sie hinterlegt :-)!

09. Dezember 2010:

Unser Aufruf bezüglich der Winterpatenschaften für die Tiere in Rumänien ist ein riesen Erfolg - lieben Dank, mit soviel Resonanz haben wir kaum gerechnet.

Bitte überweisen Sie von daher keine Patenschaften mehr für Mäntelchen! Unsere Hunde sind nun mit Mäntelchen gut versorgt
und es wäre doch schade, wenn wir genügend haben,  und es anderenorts noch frierende Fellchen gibt, die sich bestimmt auch sehr über ein warmes Jäckchen freuen würden!

Wir frieren diesen Winter nicht :-)...

                                     Duke                                              Rita und Chelsea



                                      Mandy                                                               Ana
 
 

                             Ömchen Ne
lly                                               Opa Bob



...und wir auch nicht - schauen Sie hier, und scrollen dort etwas hinunter :-).

Patenschaften für Futter und Medikamente können aber gerne noch bis März übernommen werden, Kastrationspatenschaften natürlich das ganze Jahr über!

04. Dezember 2010:

Aktion "Spendenbaustein" zum Aufbau eines neuen Tierheims in Cluj!

Da der Tierschutzverein „Arca lui Noe“ in Cluj ihre kleine veraltete Auffangstation in absehbarer Zeit auflösen wird, wurde sich schon jetzt nach einem neuen Gelände umgese
hen, in Rumänien fast unmöglich für den Bau eines Tierheims etwas zu finden - doch sie hatten Glück!


Das besagte Grundstück wird von der Firma DAF für unbefristete Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt, die anstehenden Arbeiten von freiwilligen Helfern erledigt, und auch die zuständigen Behörden gaben ihr okay - nun fehlt es aber eben noch an allen möglichen Baumaterialien, angefangen bei dem Beton für den Sockel, beim Container für kranke und frisch operierte Hunde aufgehört...

Das Grundstück umfasst 2460 qm.

Es werden benötigt:

2 Container
Zaunmaterial in 2 m Höhe
17 Kubikmeter Beton (Aktuell: Für den Beton haben sich Sponsoren gefunden :-)!)
Stabile, isolierte, Hundehütten und/oder Material für Hundehütten wie Holz, Isolierung, Schrauben, Nägel, Beschläge
440 qm Blech
Sanitäranlagen
Elektroinstallationen
Grundierung
Farbe

...die eine oder andere helfende Hand (sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie in der Beziehung helfen möchten!) und natürlich auch dringend Gelder für die zügige Realisierung - "Arca lui Noe" rechnet mit etwa 3.000 € an Kosten (Stand Dezember 2010).

Von daher haben wir die Aktion „Spendenbaustein“ in´s Leben gerufen.

Symbolisch können Sie für 10,00 € einen Baustein von insgesamt 300 erwerben (es sind natürlich auch Mehrkäufe möglich!), der hilft, den Bau des Tierheims zu realisieren. Sie können direkt an den rumänischen Tierschutzverein „Arca lui Noe“ spenden oder unser Spendenkonto nutzen, wir überweisen selbstverständlich jeden „Baustein“ 1 zu 1 an unseren befreundeten Verein „Arca lui Noe“!

Bitte unter Verwendungszweck Spendenbaustein angeben.


Sie erscheinen dann automatisch auf unserer „Bausteintafel“, es sei denn, Sie möchten anonym bleiben.

Wir bedanken uns wie immer ganz ganz herzlich für Ihre Hilfe und das entgegen gebrachte Vertrauen und werden Sie auf diesen Seiten über die Entwicklung des Tierheims auf dem Laufenden halten - im Frühjahr 2011 geht es los!

Noch ist es Brachland, aber für viele Notfellchen hoffentlich bald ein sicheres Heim...

...Frau Bora und Iuliana bei der Grundstücksbegehung





15. November 2010:


Luky in Deutschland - ER HAT SEIN LACHEN WIEDER GEFUNDEN!!!







Wir können unsere Freude nicht in Worte fassen... Danke an Gaby und ihre Familie!

Auch Blacky und Lady, jetzt Emely,...



(mit Videos - lieben Dank dafür, Coco!)

http://www.youtube.com/watch?v=b7vJ1EGz_ns

http://www.youtube.com/watch?v=XRMQa6T6Pdk

...Sasha, Tara, Huky,...

...Oscar,...



...Daisy,...



...und Sarah geht es prima :-)!

06. November 2010:

Puuuh, geschafft, auch Huky und Sara haben ihren Platz sicher - DANKE an die vielen Helferlein, die für "unsere" Tiere immer wieder unermüdlich im Hintergrund agieren!!!

05. November 2010:

Vielen vielen lieben Dank für Ihre Unterstützung, Sie sind einfach großartig!  Wir haben die finanziellen Mittel für den Transport der misshandelten Hunde aus Cluj beisammen, auch Lukys Aufenthalt in der Tierklinik konnten wir bereits bezahlen, sowie die Kastration dreier Hunde!

Alina hat Luky nun zu sich nach Hause geholt und wird ihn dort weiter behandeln, es geht ihm schon um einiges besser; aber schauen Sie in sein Gesicht - ich sehe dort nur Traurigkeit...

Lukys letzter Tag in der Klinik:

 

Nur suchen wir immer noch für Huky und Sara einen Pflegeplatz, nächste Woche kommen die Hunde zu uns, und die beiden sollen keinesfalls dort bleiben müssen!!!

Rüde Huky ist etwa 2009 geboren und ein          Hündin Sara, etwa 2008 geboren, ist liebenswerter, verspielter Geselle, der                 ebenso wie Huky mit Artgenossen verträglich  mit Artgenossen verträglich ist!                              lieb und aufgeschlossen!

03. November 2010:

Unsere Reise nach Bukarest vom 28.10.2010 bis 31.10.2010 - Bericht von Doina:

2 auf Abwegen oder... es kommt immer anders...

Unsere Reise nach Bukarest fing schon so "gut" an.

Als ich am Flughafen ankam, rief mich Michi an und sagte mir dass sie im Stau steht und nicht weiß ob sie rechtzeitig ankommt. Wir haben beide geschwitzt und ich überlegte schon ob ich trotzdem alleine fliegen würde oder aus Solidarität hier bleibe. Gottseidank kam sie doch rechtzeitig an und wir hatten noch genug Zeit zum einchecken und eine Zigarette zu rauchen. Leider blieb es nicht bei dieser einen Zigarette, sondern es folgten noch mehrere. Am Gate kamen wir zu spät und die Flughafen-Mitarbeiter schriehen schon nach uns, die wollten uns schon von der Liste streichen. Nun ja, es hat letztendlich geklappt ;-).

Wir haben uns beim Check In noch geärgert, denn es hieß "seit neuestem bei Tarom (rumänische Airline) darf man zwar 20 kg Gepäck pro Kopf mitnehmen, aber jeder nur eine Tasche", also nicht wie ich hatte, 2 Taschen mal jeweils 10 kg. Mist... Also sagte die Dame: "entweder machen Sie aus 2 Taschen eine, oder Sie zahlen 50 Euro". Da die Taschen rappelvoll waren, blieb mir nichts anderes übrig, als die 50 Euro zu bezahlen... Ich überlegte schon, wieviele Katzen ich von dem Geld hätte kastrieren können und ärgerte mich schwarz...

In Bukarest gelandet schauten wir uns nach links und rechts um, auf der Suche nach meiner Mutter, die eigentlich da sein sollte um uns abzuholen. Weit und breit keine Spur von ihr. Ich rief sie an, sie steckte im Stau. Gut, haben wir uns gedacht, dann rauchen wir eine Zigarette. Es wurden wieder mehrere daraus, denn meine Mutter kam und kam nicht. Als wir uns aus lauter Verzweiflung bereits kaputtlachten und überlegten, wann wir wohl Zuhause ankommen, rief Alina aus Cluj an.

Und schon war der Tag, bzw die gesamte Reise überschattet von dem Unglück das Alina in Cluj passiert ist. Unsere - bis dahin gute - Laune änderte sich schlagartig. Alina weinte und weinte und weinte und wir waren sprachlos. Wir wußten nicht was wir ihr sagen sollen, gleichzeitig überlegten wir wohin sie die Hunde schnell in Sicherheit bringen könnte. Wir wußten, "Arca lui Noe" hat keinen Platz, Miri hat keinen Platz, alle Pflegestellen in Cluj belegt, Alina aus Bukarest hat auch keinen Platz... Uns fiel einfach nix ein...

Luky ging es schlecht, sie wußte nicht ob er die Nacht übersteht, er war in einem furchtbaren Zustand. Bis Nachts um 1 war sie bei ihm in der Klinik um ihm Mut zuzusprechen.

Wir waren hundemüde und konnten nicht einschlafen. Uns wollte einfach keine Lösung einfallen...

Wir hatten mit Alina (aus Bukarest) 11.30 Uhr ausgemacht, sie wollte uns abholen, damit wir das Tierheim besuchen können.

Also morgens schnell zur Bank, Geld wechseln, dann gingen wir um die Ecke Getränke und Zigaretten kaufen. Haben wir auch gekauft und (selbstverständlich) eine Packung Chappi und Whiskas. Vor dem Laden hatte jemand 3 Welpen ihrem Schicksal überlassen, aber zu unserer Überraschung hatten sie Ohrmarken und waren bereits kastriert..

Was liebe Mäuse, zum Glück wissen sie noch nicht, wie das Leben auf der Strasse ist...

(Bilder dazu haben wir auch, sind auf Michi's Kamera)..

Freitag 11.30 Uhr kam Alina und holte uns ab.

Im Tierheim angekommen, wurden wir von den Tieren lautstark begrüsst. Bis auf ein paar die ängstlich waren und nicht aus ihren Hütten kamen, haben wir alle durchgeknuddelt und fotografiert. Was liebe Mäuse, fast alle vermittelbar, sie haben alle was anderes verdient! Sie werden von den Pflegern und Alina liebevoll versorgt, aber glücklich sind sie dort nicht. Um ein paar alte Hunde kreisen meine Gedanken, sie hatten einen Blick... so als hätten sie resigniert... mir brach es das Herz... unser Herzenwunsch wäre, gerade diesen Hunden ein Zuhause zu bieten, für die letzten Monate... oder Jahre...

Hündin Jody, ein Traum, Michi hat sich in diese Maus verliebt.

Ist nicht mehr die Jüngste, dürfte zwischen 6 und 8 Jahre sein...



So auch dieser Rüde, 12 Jahre alt, Beagle-groß, überaus lieb, ist mit mehreren Hunden im Zwinger, wenn ich gekonnt hätte, hätte ich ihn sofort mitgenommen. Im Gesicht viele Narben, zeugen von einem schweren Leben auf der Strasse..

Dieser alter Rüde hat es mir angetan... Er ist so... Weise...



Vor dem Tierheim, auch Hunde, sie haben keinen Platz im Tierheim, werden aber von Alina versorgt.



Nach ein paar Stunden im Tierheim, lud uns Cristian zu sich nach Hause ein. Cristian hat das Haus tiergerecht eingerichtet und erzählte uns dass er viele "Freunde" verloren hat, die seine Leidenschaft nicht teilen. Traurig war er nicht, er fühlt sich am wohlsten in Gegenwart von Tieren. Wir haben uns dort superwohl gefühlt, mit den Katzen geschmust, die Tiere durchgeknuddelt (und fotografiert).

Alina hatte dort vor ein paar Tagen einen kleinen Welpen untergebracht... gelähmt... Er wurde vor Ort operiert und wir hoffen alle dass er wieder laufen wird. Seine Beinchen kann er spüren. Was putzig....Bilder folgen.

Cristian lud uns für Abends zum essen ein, also hieß es: schnell nach Hause, duschen und umziehen.

Abends holten uns Cristian und Alina ab, wir waren in einem Restaurant und haben uns unterhalten (dafür war es im Tierheim zu laut)...

Alina kannten wir ja bereits, ich hatte Cristian 2 mal kurz gesehen. Sehr nett, überaus Tierlieb und engagiert, ein ganz lieber Mensch. War ein sehr schöner Abend.

Um 12 waren wieder Zuhause und konnten mal wieder nicht einschlafen. Unsere Gedanken kreisten um Alina aus Cluj und um Luky.

Samstag morgens gingen wir wieder einkaufen - was zu essen und Hundefutter. Vor dem Supermarkt, etwa 6 Hunde, alle mit Ohrmarken, sie werden dort versorgt. Michi liess es sich nicht nehmen, die Hunde zu füttern und zu knuddeln. Auf dem Weg nach Hause auch Hunde auf der Strasse, wir haben die auch gefüttert. Manche kamen her, andere waren zu scheu und warteten bis wir vorbei gingen... Überall guckten uns die Leute an, als kämen wir von einem anderen Stern, sie können kein Verständnis dafür aufbringen, dass man sich um Tiere kümmert...

Michi und die Hunde auf dem Supermarkt-Gelände...


Zuhause angekommen, haben wir schnell was gegessen, dann gingen wir unsere Oma besuchen, die 85 Jahre alt ist und hin und wieder Tiere in Pflege hatte, die wir dann übernommen haben, so auch meinen Pflegekater.

Bei ihr wohnen zwei 16 Jahre alte Schwestern, die sie aufgenommen hatte, weil die Tierfänger sie von der Strasse holen wollten. Dann hat sie ihren eigenen Hund und noch einen alten Opa der auch etwa 15 Jahre alt ist.

Abends kam mein Bruder und seine Frau zu Besuch, es wurde wieder spät, gepackt hatten wir nicht, morgens um 7 mussten wir dann schon zum Flughafen...

Und der dazugehörige Bericht von Michaela (Michi):

Susan, Silvio; we proudly present - "das" Milka, Vorfreude ist ja schließlich die schönste Freude. Bitte lasst mich wissen, wie es ihm geht, wenn er in seiner Familie angekommen ist!

Zu Ihrer Information; Milka wurde von „Herzblut für Katzen“ übernommen und ist aktuell auch schon in Deutschland!



...weitere Impressionen aus Bukarest:

Die schon kastrierten Welpen, die Doina in ihrem Bericht erwähnt hat, wir wünschen ihnen alles Glück der Welt...


...wie auch den vielen anderen Hunden und Katzen auf den Strassen von Bukarest. Wir hätten sie alle sofort einpacken können, so liebe Schätze die jede Streicheleinheit so sehr genossen haben.











Ein ganz armer Kerl mit verkrüppeltem Vorderbein, leider kein seltener Anblick in Rumänien...







...auch die offensichtliche Resignation der Hunde ist uns nicht neu.





Keiner der Hunde ist auch nur ansatzweise böse, ganz im Gegenteil! Die meisten von ihnen hoffen nur auf ein bisschen Futter...



...und darauf, nicht von ihrem Platz vertrieben zu werden.





Da hingegen hat unsere Fetica das ganz große Los gezogen. Als Strassenhündin wird sie von Doina´s Mama und der "Omi" liebevoll umsorgt und darf in deren Wohnungen ein und ausgehen wie sie möchte, sie hatte ich des Nachts als Wächterin neben mir schlafen - was ein Schatz, mit einem Herz aus Gold!







Bettina und ich haben sie schon 2008 kennen gelernt, als wir Jimmy von der "Omi" abgeholt haben.

Und das ist unsere "Omi"...



...dieses mal nahmen wir Mama Piti nebst ihren beiden Zwergen mit, hier noch bei der Omi,...

 

...und nun schauen Sie bitte unter Katzen suchen...!

...die im Flieger friedlich geschlafen haben.



Und "Omi´s" Omis, die zwei 16 Jahre alten Schwestern.

Maya, die Kleine haben wir 2008 aus der "Smeura" geholt und ist nun Doinas Mama ein und alles, ein verwöhntes Prinzesschen, immer mittendrin statt nur dabei ;-).



Weiter geht es mit den Tieren bei Alina und Cristian, der übrigens ein ganz wunderbarer Mensch ist!!!

Das ist der kleine Mann bei Cristian, der gerade operiert wurde.



Für ihn suchen wir dringend einen Platz, wo er auch Physiotherapie bekommen kann - bitte schauen Sie unter Hunde mit Handycap!

Die kleinen Wusel Emilia, Endo, Ernie und Eumel, auch für sie wird es allerhöchste Zeit das Tierheim verlassen zu dürfen!

Es ist wirklich furchtbar eng dort, die Zwinger winzig, ich wüsste jetzt gar nicht wo sie noch hin sollten wenn sie erst einmal groß sind! Bitte schauen Sie unter Welpen/Junghunde.

Doina vergaß in ihrem Bericht zu erwähnen, dass bis zum Jahre 2013 Alina´s Hunde das Gelände verlassen haben müssen, ein neues Tierheim steht momentan nicht zur Debatte. 120 Hunde auf der Suche...

Was wohl bei ihm alles mitgemischt hat??? Leider zählt das alte Männlein nicht zu den "Netten"...

                                 

Das Tierheimgelände innen...











...und von aussen.



Bei Cristian Zuhause, der Donovan. Ein super, toller einfach nur lieber Hund, ich kann es nicht anders sagen, er kriecht beim kuscheln quasi in einen hinein!



Nachdem er schon einmal sein Köfferchen wieder auspacken musste, hoffen wir, dass er nun endlich Glück hat!!! Bitte schauen Sie unter Hunde von 1-7 Jahren!

Hercules und Pif, mit Sir Sean an ihrer Seite (die Wuchtbrumme links, er wurde von einer anderen Organisation übernommen und ist aktuell schon in Deutschland), die ehemals Räudekranken Nasen. Uns gegenüber waren sie immer noch etwas schüchtern, aber ihre Alina und Cristian lieben sie,...



...wir die beiden auch; für ihre Liebe zu den Tieren, für die großartige Arbeit die sie in Rumänien leisten!!!

                                                               Cristian, Doina und Alina



Das Wochenende wurde von dem Unglück in Cluj arg überschattet, doch haben wir uns gefreut sich endlich einmal ausführlich, persönlich und direkt mit Alina und Cristian austauschen zu können und selber einen Eindruck von dem Tierheim in Bukarest zu bekommen.


Auch waren wir positiv überrascht, so viele markierte, sprich kastrierte, Hunde auf den Strassen zu sehen, doch das Wissen, das diese Marken sie nicht vor bösen Menschen schützen kann und der todbringende Winter vor der Tür steht, stimmt einen schon wieder traurig...

28. Oktober 2010:

Wenn man meint es kann nicht schlimmer kommen...

Doina und ich sind gerade in Bukarest gelandet und wollen bis Sonntag bleiben um das Tierheim von Alina des Vereins „Hearts for dogs“ zu besuchen und Hunde zu katalogisieren, schon klingelt das Telefon; Alina aus Cluj - völlig verzweifelt am Rande eines Nervenzusammenbruchs, wir verstehen anfangs kaum ein Wort...

In Alina´s kleine Auffangstation wurde eingebrochen, welche sich am Rande Cluj´s nahe einer Zigeunersiedlung befindet. Man hat sich an den neun Hunden dort vergangen, Hunde, die bereits gerettet waren, Hunde, die vor ihrer Rettung nur Grausamkeiten von Menschen erfahren durften und aufgrund dessen von Alina auf die kleine Insel der Hoffnung verbracht wurden, Hunde, die zum ersten mal in ihrem besch...(Entschuldigung!) Leben erfahren durften was Liebe und Fürsorge bedeutet, eine Hand kennen lernten, die Wohl tut und keine Schmerzen bereitet...

Diese Hunde haben nun auf´s Neue erfahren müssen, was sie in Rumänien wert sind...

Einen von ihnen hat es ganz besonders schlimm getroffen, Luky, ein 8 Jahre altes Hündchen auf drei Beinen, das vierte hat man ihm zur Zeit seines Lebens auf der Strasse abgehackt. Luky haben sie fast den Schädel eingeschlagen, sein Gesichtchen ist ein einziges Hämathom, noch am Samstag schwebte er in Lebensgefahr. Doch der kleine Kämpfer wird es wohl schaffen, kam heute am Montag, den 01.11.2010, die Information aus Cluj - ein großes Aufatmen!

Vorsicht schlimme Bilder!

 









Die anderen Hunde haben Gott sei Dank „nur“ leichte Blessuren davon tragen müssen.

Noch ist Luky in der Tierklinik, doch sobald es seine Verfassung zulässt wird er zu uns kommen, und auch Lady, Oscar, Blacky, Daisy, Sasha und Tara können wir in Sicherheit bringen.

 


Doch suchen wir für Huky und Sara noch verzweifelt Plätze, dort können sie auf gar keinen Fall bleiben, denn wir gehen alle davon aus, dass dies nicht der letzte Übergriff auf die Tiere gewesen ist.

Welcher Verein kann die beiden übernehmen? Wer bietet einen Pflegeplatz?

                                   Huky                                                                           Sara                                          

 

Dazu kommt noch die finanzielle Sorge, unser Vereinskonto ist leergefegt, doch müssen wir die Ausreisekosten für die Hunde bereit halten, diese „Sonderfahrt“ war ja nun wirklich nicht eingeplant, aber sie MUSS stattfinden. Etwa 500,00 € für Benzin + Vignetten was wir schwer allein aufbringen können, dazu kommen Luky´s Behandlungen und der Aufenthalt in der Klinik, was wir tragen werden.

Wir sind, wie immer, wirklich für jeden Euro dankbar!!!

Unser eigentlicher Aufenthalt in Bukarest galt ja eigentlich dem Tierheim dort, doch durch Alina´s Anruf aus Cluj waren wir mit unseren Gedanken natürlich auch bei ihr, und haben schon von Bukarest aus einen Hilferuf nach Deutschland gestartet, und Sandra hat in Zusammenarbeit mit der Organisation Herzblut für Katzen“ einiges auf die Beine stellen können - ein großes Danke dafür an Sandra, Susan und Silvio, doch die bisher eingegangenen Hilfsangebote reichen leider noch nicht aus...

20. Oktober 2010:

Stolz werden die von Ihnen gestifteten Mäntelchen zur Schau getragen ;-):

                                                                              Malik...

                                                                    ...und Molly in Cluj

 

09. Oktober 2010:

Erneuter Hilfstransport nach Cluj, Ihre Spenden kommen an :-)!

Auf dem Weg nach Cluj: In unserem voll beladenen Fahrzeug war keine Lücke mehr zu finden...

...und wir konnten alles den Tierschützern vor Ort übergeben.

                        Alina und ihr Papa: Es sind viele, viele Freudentränen geflossen...





...denn dank Ihrer Hilfe ist die Versorgung vieler Hunde und Katzen für einige Zeit gesichert, und unsere Freunde können etwas aufatmen!

Auch die gespendeten Kratzbäume finden regen Anklang :-).





Auch von uns ein riesen DANKE SCHÖN dafür :-)!

04. Oktober 2010:

Aktion Winternothilfe:

Unsere Lieben in Rumänien möchten sich auf diesem Wege ganz, ganz herzlich für Ihre Großzügkeit bedanken, sie sind schier überwältigt und überglücklich über diese enorme Hilfsbereitschaft - fühlen Sie sich bitte von unseren beiden Alina´s, Iuliana, Miri, Attila und Frau Bora ganz fest gedrückt :-)))!!!

Auch Martha(lena), ein ehemaliges "Smeurahundi", läßt liebe Grüße ausrichten,...



...sie hat diesen Monat auf ihre Leckerlis verzichtet und dafür viele Stahlnäpfe für ihre rumänischen Freunde gespendet, in der Hoffnung, dass diese immer reichlich gefüllt sein werden - denn sie weiß, wie sich Hunger und Kälte anfühlt...


...es sind auch unglaublich viele Futter- und andere Sachspenden bis heute bei uns eingegangen, manches haben wir selber abgeholt, wie letzten Sonntag von Odilia wo uns ein Berg von Hunde- und Katzenfutter angestrahlt hat, und jeden Tag freuen wir uns über ein anderes Päckchen - wir danken ALLEN für das uns entgegen gebrachte Vertrauen!

Durch Sie werden wir jetzt mit einem so vollgepackten Fahrzeug nach Rumänien fahren, dass wir schon Angst bekommen haben, dass die Fahrer nicht mehr passen ;-)!

Mitte Oktober wird der vorletzte Hilfstransport nach Cluj für dieses Jahr statt finden, im November geht es noch einmal nach Bukarest.

20. September 2010:

Aktion Winternothilfe für die Tiere in Rumänien:

Die Blätter fallen und die Temperaturen sinken. Man spürt es deutlich, dass der Sommer vorbei ist und es straff auf den Winter zu geht. So manch einer freut sich sicherlich schon auf die winterliche Atmosphäre, Spaziergänge im Schnee und kuschlige Abende vor dem Kamin. Nicht so unsere Schützlinge in Rumänien. Für sie wird es wieder ein harter Winter werden, in dem sie um ihr Überleben kämpfen müssen.

Die Tierschützer vor Ort leisten viel für die Tiere, aber auch ihnen sind die Hände gebunden. Bei Temperaturen bis -40 Grad werden unsere Schützlinge in Außenzwingern, oder gar auf der Straße sitzen müssen. Einige Hunde wird es dabei besonders schlimm treffen, weil sie alt, krank, kurzhaarig oder sonstig benachteiligt sind. Aber auch die Welpen haben es besonders schwer den Temperaturen zu trotzen.

Wir können den Winter nicht verhindern, aber wir können versuchen, dass Bestmögliche daraus zu machen. Zu diesem Zweck haben die Vereine „Fellchen in Not“ und „Herzblut für Katzen“ sich zusammen geschlossen und das Projekt „Aktion Winternothilfe“ ins Leben gerufen.

Unser Ziel ist es, unseren Schützlingen besonders während der harten Winterperiode beizustehen. Wir haben verschiedene Aktionen geplant, die den Tieren in den gemeinschaftlich betreuten Auffanglagern, Tierheimen und auf der Straße in Cluj und Bukarest den Winter etwas erträglicher machen sollen.

Wir möchten hiermit um sogenannte "Winterpatenschaften" für unsere Winternotfälle bitten.

Winterpatenschaften für Futter- und Medikamente:

Im Winter ist es leider so, dass vermehrt Kosten anfallen, die gedeckt werden müssen. Zum Einen steigt der Futterverbrauch, da der Grundumsatz des Körpers bei Kälte steigt um Wärme produzieren zu können. Zum Anderen sind die Hunde öfters erkältet und es fallen Therapiekosten an.

Wir sammeln zu diesem Zweck Futterspenden und medizinische Sachspenden aller Art, wollen aber auch finanziell die Tierschützer vor Ort nicht alleine lassen.

Wir möchten daher für die Monate Oktober 2010 bis März 2011 Patenschaften für unsere Schützlinge vergeben, die monatlich 5 € betragen. Keiner hat zu viel Geld, aber mit diesem wenigen, kann man viel erreichen. Insgesamt beträgt eine Winterpatenschaft also 30 € pro Hund, was aber monatlich überwiesen werden kann.

Schauen Sie sich doch unsere Notfellchen einmal an, die auf unseren Seiten exemplarisch für noch viele andere stehen (sie alle vorzustellen würde den Rahmen unserer HP´s sprengen, es sind über 200 Tiere die Hilfe brauchen!), vielleicht möchten Sie ja einem von ihnen über den Winter helfen.

Die Kontoverbindung lautet:

Fellchen in Not e.V.
Braunschweigische Landessparkasse
BLZ: 250 500 00
Konto-Nr.: 151 293 420

Für Auslandsüberweisungen:

IBAN: DE70 250 500 000 151 293 420
BIC: NOLADE2H

Verwendungszweck: Winterpatenschaft für Futter und Medikamente

Hier möchten wir auch noch einmal auf die Kastrationspatenschaften hinweisen. Nur mittels Kastration der Straßentiere werden wir weitere Welpenschwemmen verhindern können und so nachhaltig das Tierleid in Rumänien mindern.

Die Kosten hierfür sind auch überschaubar:

Kastration einer Hündin:  20,00 €
Kastration eines Rüden:  15,00 €
Kastration einer Katze:     15,00 €

Sollte dahingehend jemand helfen wollen, bitte den Verwendungszweck Kastrationspatenschaft angeben.

Winterpatenschaften für Mäntelchen:

Auch suchen wir nach wärmenden Hundemänteln. Mäntelchen, die unsere Tiere warm halten und vor der bitteren Kälte schützen. Der Online-Shop www.ponto-murr.de hat uns vorab 5 Mäntel zum Selbstkostenpreis von 30,00 € zur Verfügung gestellt - Danke dafür!

Desweiteren wollen wir um weitere Paten fragen, die einen Hund in Rumänien warm halten. Wer hat noch Mäntelchen abzugeben? Wer kann nähen und damit Wärme stiften? Wer mag ein Mäntelchen spenden?

Wir haben ein super Angebot erhalten...

Birgit Liebermann
Tel: 06403 963055
birgit.liebermann@web.de

von

http://www.windhunde-sind-jagdhunde.de/shop/shop-maentel-pflegehunde.htm

...näht Mäntelchen für je 2,00 € nebst Portokosten für Tierschutzhunde!

Helfen Sie unseren Schützlingen in Rumänien und unterstützen Sie uns bitte bei unserer Hilfsaktion! Geben Sie etwas Licht, Mitgefühl und Wärme in einer Zeit, die nicht härter sein könnte: dem bitterkalten Winter in Rumänien.

JEDE eingegangene Patenschaft kommt 1 zu 1 den bedürftigen Tieren in Rumänien zugute, dafür verbürgen wir uns – jeder Hund (sofern Bild vorhanden) dem geholfen wurde wird hier mit seinem Paten vorgestellt (wenn Sie anonym bleiben möchten, bitte einen Vermerk auf dem Überweisungsträger)!

Herzblut für Katzen
www.herzblutfuerkatzen.de
herzblutteam@aol.de

Fellchen in Not e.V.
Michaela@fellchen-in-not.de
Doina@fellchen-in-not.de
Sandra@fellchen-in-not.de


Sammelstellen befinden sich in:

31135 Hildesheim           Tel. 05121/33844         Bettina + Sascha Schwarz-Krüger

38229 Salzgitter                Tel. 05341/229689      Sandra + Thomas Zimmermann

38229 Salzgitter                Tel. 05341/1885403    Michaela + Thomas Goldhorn

52525 Heinsberg              Tel. 02452/62195        Odilia Houben

76863 Herxheimweyher  Tel. 07276/502850      Doina Bechberger

Nach Möglichkeit holen wir die Spenden auch gerne bei Ihnen ab, unser Ansprechpartner für Sachspenden ist: Sandra Zimmermann, Sandra@fellchen-in-not.de, Tel. 05341/229689!

 Wir haben liebe Paten gefunden :-)! Hier finden Sie zu den Pateneltern und ihren Hunde

Anfang September 2010:

Der September beginnt mit einer so gut wie leeren Vereinskasse, nur die zweck gebundenen Spenden wie für Halima´s bevorstehende Operation lassen ein kleines Plus erkennen.

Tierarzt- und Pensionskosten können wir nur noch in kleinen Raten abstottern, es ist einfach kein Land in Sicht, da noch mindestens drei Kastrationen von Hündinnen hier in Deutschland im Raume stehen. Und auch die Pensionskosten werden nicht weniger, es finden sich einfach nicht die passenden Menschen für Alfi, Daisy, Poldi und Teddy.

Leider wurde auch eine Zusage über einen gewissen Spendenbetrag, der für unseren Verein bei einer öffentlichen Veranstaltung in Frankfurt gesammelt wurde, nicht eingehalten. Wir hatten mit dieser Spende fest gerechnet und dementsprechend natürlich auch schon verplant...

Ende August 2010:

Aktuell zum Kauf eines Transporters:

Es haben sich noch einige Sponsoren in Rumänien gefunden, so dass von dem Verein "Arca lui Noe" ein Fahrzeug gekauft werden konnte - leider entspricht das Gefährt nicht ganz unseren Vorstellungen, es muss noch einiges um- und nachgerüstet werden.

Bitte überweisen Sie von daher keine Spende mehr für den Kauf eines Transporters, das Geld ist beisammen - vielen lieben Dank für Ihre Hilfe!

21. August 2010:

Unser diesjähriges Sommerfest, diesmal in Verbindung mit einem Forentreffen von „Verlassene Pfoten“, war einfach Spitze (sogar der Wettergott meinte es gut mit uns) auch viele unserer ehemaligen Schützlinge waren wieder mit ihren Familien vor Ort!

Ebenso konnten wir eine riesige Menge an Sachspenden an diesem Tage entgegen nehmen, die auch gleich weiter ihrem Ziel entgegen gefahren wurden, den bedürftigen Tieren in Cluj und Bukarest, da wir lieben Besuch aus Rumänien hatten :-) - lieben Dank dafür!

Ein großer Dank gilt auch unseren fleißigen Helfern, insbesondere meinen Eltern Bärbel und Dieter und meinem Tantchen Bettina für die tolle Bewirtung mit immer guter Laune, und Susanne Baron die unermüdlich unseren Flohmarktstand am Laufen gehalten hat - es war wirklich ein langer, sehr heißer Tag, gerade für Euch, lasst Euch ganz feste drücken, Ihr seit einfach Klasse!!!

Zu den Bildern vom Fest finden Sie vorerst hier...



...und die Spendeneinnahmen abzüglich aller Unkosten: 767,39 € :-)))!

26. Juli 2010:

Aktuell zum Kastrationsprojekt vom 21.07.2010 - 24.07.2010

Salut tuturor,

In primul rind vreau sa va multumesc tuturor pentru efortul depus. Cred ca am reusit sa functionam ca si o echipa si cu toate micile frecusuri si nervi am reusit sa finalizam cu succes actiunea.
Nu am reusit inca sa transcriu registrul pe calculator si sa il trimit asociatiilor participante, dar o voi face in cursul urmatoarelor zile.

Am facut totusi o statistica si rezultatul este urmatorul:
- am sterilizat 358 de animale per total dintre care 257 de catei si 101 de pisici.
Pe zile, specii si sexe avem urmatoarea reprezentare:
- Ziua 1 - 70 animale
din care
- 50 caini, 42 femele si 8 masculi
- 20 pisici, 16 femele si 4 mascului

Ziua 2 - 110 animale
din care
- 84 caini: 65 femele si 19 masculi
- 26 pisici: 22 femele si 4 masculi

Ziua 3 - 83 de animale
57 caini - 46 femele si 11 masculi
26 de pisici - 24 femele si 2 masculi

Ziua 4 - 95 de animale
66 de caini - 53 femele si 13 masculi
29 de pisici - 24 femele si 5 masculi

Asta asa ca si prima informatie.
Multumesc inca o data tuturor
Pup
Alina

Übersetzung:

Hallo Ihr alle,

vor allem möchte ich mich bei allen für ihren Einsatz bedanken. Ich glaube, wir haben es geschafft, als Team gut zusammen zu arbeiten, und trotz aller kleinen Differenzen und gespannter Nerven haben wir es geschafft, diese Aktion gut zu ende zu bringen.

Ich habe es noch nicht geschafft, das Register in den PC einzugeben und den teilnehmenden Orgas zuzuschicken, das passiert in den nächsten Tagen.

Trotzdem vorab eine kleine Statistik:

- es wurden 358 Tiere kastriert, davon 257 Hunde und 101 Katzen.

Auf Tage, Art und Geschlecht aufgeteilt ist es folgendes Resultat:

Tag 1 - 70 Tiere, davon:

50 Hunde, 42 Huendinnen und 8Rueden
20 Katzen, 16 Katzen und 4 Kater

Tag 2 - 110 Tiere, davon:

84 Hunde, 65 Huendinnen undi 19 Rueden
26 Katzen, 22 Katzen und 4 Kater

Tag 3 - 83 Tiere,davon:

57 Hunde, 46 Huendinnen und 11 Rueden
26 Katzen, 24 Katzen und 2 Kater

Tag 4 - 95 Tiere, davon:

66 Hunde, 53 Huendinnen und 13 Rueden
29 Katzen, 24 Katzen und 5 Kater

Dies zur ersten Information. Nochmals vielen Dank an alle,

Alina 

 


Juli 2010:

Vom 21.07.2010 - 24. 07.2010 wird in Cluj und Umgebung ein Kastrationsprojekt gestartet, an dem sich mehrere Tierschutzvereine beteiligen, von daher sind für diese Aktion sämtliche Kosten gedeckt :-)!

Andere sind aber schon in Planung, von daher bitten wir Sie uns weiterhin so tatkräftig zu unterstützen...

Freie Übersetzung der ausgehängten Plakate:

Kastrations-Marathon

vom 21-24 Juli 2010

Wir erwarten Sie mit Ihrem Tier bei Ihnen Zuhause oder neben ihrem Block.

Diese Aktion ist gratis gilt für Tiere mit oder ohne Besitzer aus Cluj und den benachbarten Gemeinden. Teilnahme nur nach Terminvereinbarung

Wenn Sie ein gesundes Tier und keine Welpen wollen, ist es sehr wichtig, dass Ihr Tier kastriert wird

Zur Terminabsprache rufen Sie bitte rechtzeitig folgende Nummern an: ...

Die Kastrationen finden in den Tierarztpraxen im Viertel Iris und Floresti statt.

Juni 2010:

Einer unser zwei großen Träume wird hoffentlich bald in Erfüllung gehen, der Tierschutzverein "ARCA LUI NOE" in Cluj, mit dem wir eng zusammen arbeiten, hat die Möglichkeit einen Transporter zu erwerben!

Einen Peugeot Boxer, Baujahr 2007, 180.000 km für 7.900 €, den wir erst einmal für unsere Hilfstransporte nutzen möchten (somit sparen wir uns die teure Miete für einen Transporter) und dann zu einer "Mobilen Kastrationsstation" umgestalten wollen.

Folgende Gelder haben wir schon beisammen:

2.600 € wurden von der Firma "Soft Vision" gespendet, 600 € bisher von Privatleuten.

Es fehlen also noch 4.700 € um unserem Traum ein Stück näher zu kommen und würden uns diesbezüglich sehr über eine kleine Spende freuen!

Hier wird das Spendenbarometer stets aktuell gehalten, gerne veröffentlichen wir auch Ihren Namen:

2.600 € von der Firma "Soft Vision" - es fehlen noch 5.300 €

600 € von Privat                                     - es fehlen noch 4.700 €

30,00 € von Susanne Sch.                   - es fehlen noch 4.670 €

50,00 € von Monika W.                         - es fehlen noch 4.620 €

20,00 € von Katrin V.                            - es fehlen noch 4.600 €

30,00 € von Renate + Stephan Sch.  - es fehlen noch 4.570 €

20,00 € von Katrin V.                             - es fehlen noch 4.550 €

Aktuell zum Kauf eines Transporters Ende August: Es haben sich noch einige Sponsoren in Rumänien gefunden, so dass von dem Verein "Arca lui Noe" ein Fahrzeug gekauft werden konnte - leider entspricht das Gefährt nicht ganz unseren Vorstellungen, es muss noch einiges um- und nachgerüstet werden.

Bitte überweisen Sie von daher keine Spende mehr für den Kauf eines Transporters, das Geld ist beisammen - vielen lieben Dank für Ihre Hilfe!

Unsere Kontoverbindung:

Fellchen in Not e.V.

Braunschweigische Landessparkasse

BLZ: 250 500 00

Konto-Nr.: 151 293 420

Für Auslandsüberweisungen:

IBAN: DE70 250 500 000 151 293 420

BIC: NOLADE2H

Bitte Verwendungszweck angeben: Kauf eines Transporters

Unser zweiter großer Traum wäre ein eigenes Gelände um eine Auffangsstation zu errichten, doch dafür haben wir noch kein passendes Angebot erhalten, was auch finanzierbar wäre...

Anfang Juni 2010:

Es geht weiter, DANK IHRER FINANZIELLEN UNTERSTÜTZUNG :-)!!!

Wir waren wieder in Rumänien, konnten Futter und einiges an Verbandsmaterial und Medikamente an unsere Freunde vor Ort übergeben - sowie eine Spende über 300,00 €, so dass weiter kastriert und nachgekauft werden kann, was für die Tiere in Cluj benötigt wird.

Miri und Attila haben endlich ihr eigenes kleines Häuschen bezogen, nun haben wir eine super tolle Pflegestelle mehr in Cluj :-). Für etwa sieben Hunde wäre Platz, jetzt fehlt es nur noch an Zaunmaterial, um den Garten und die einzelnen Ausläufe ausbruchsicher zu gestalten, Dämmmaterial und Wärmelampen (der nächste Winter kommt bestimmt) für die Hundehäuschen und die Hütten selber.

Wer

- Zaun (2m Höhe)

- Holz zum Bau von Hütten

- Holzplatten zum Auskleiden der Hütten

- Dämmmaterial wie Styropor

- Wärmelampen

- Nägel und Schrauben

spenden möchte, melde sich bitte bei uns. Porto zum Versand der Sachspenden wird Ihnen natürlich erstattet, oder, falls zu sperrig, von uns abgeholt.

Natürlich durften auch wieder Notfellchen mit in´s sichere Deutschland reisen, viele von Alina! Leider ist die neue Verordnung über die Haustierhaltung immer noch in Kraft...

23. April 2010:

Hilferuf von der Tierschützerin Alina aus Cluj!

Wie Sie wissen, ist in Cluj ein neues Gesetz erlassen worden, welches jeder Familie nur zwei Haustiere erlaubt - wir haben schon unsere Bedenken geäußert, dass auch viele Tierschützer Probleme bekommen werden.

Nun ist es soweit.

Unsere Alina und ihre Eltern aus Cluj, die sich dort für die Hunde und Katzen im wahrsten Sinne des Wortes ein Bein ausreißen, wurden angeschrieben, dass sie zu viele Hunde halten und diese weg müssen. Sie gehen natürlich vor Gericht, werden aber ganz sicher verlieren.

Aber was wird dann aus ihren über 40 Hunden, die sie bei sich Zuhause päppeln und betreuen?

Sie wissen es nicht!

Wieder aussetzen?

Bei Hunden, die teils an Wohnungshaltung gewöhnt sind und nur das Leben in der Familie kennen, kommt das wohl nicht in Frage, aber auch nicht bei den anderen, die das harte Leben auf der Straße fast das Selbige gekostet hätte, wäre Alina und ihre Familie nicht gewesen...

Sie brauchen nun ganz dringend unsere Hilfe, doch allein schaffen wir es nicht, weder finanziell noch von den Möglichkeiten die Tiere unter zu bringen.

In den nächsten Tagen werden wir Bilder und Texte der Hunde unter „Notfälle in Cluj“ einstellen, die bitte auch so gern überall vorgestellt werden dürfen.

Zusammen gefasst:

„Fellchen in Not e.V.“ sucht ganz dringend Endstellen, Pflegestellen, übernehmende Vereine und Ausreisepatenschaften für an die 40 Hunde!

Sie sind nach den gesetzlich vorgeschriebenen Einreisebestimmungen geimpft, gechipt und im Besitz eines EU-Heimtierausweises, ihrem Alter entsprechend auch schon kastriert!

Kontakt:
Sandra Zimmermann
Tel.:    05341/229689
Mobil: 0151-55232212
Email: fellchen-in-not.sandra@gmx.de


oder

Doina Bechberger
Tel.:    07276/502850
Mobil: 0172-9332045
Email: info@rodogs.de

Ende März:

Tierarzt- und Pensionskosten haben unser Budget sehr belastet.

Auch wenn wir schon vieles aus eigener Tasche bezahlt haben, sind unsere finanziellen Mittel nun erschöpft, so dass es in nächster Zeit nicht möglich sein wird weitere Hilfe zu leisten...

News vom 12.03.2010:

Aufruf zu einer Protestaktion!!!

Heutige Mail von unserer Miri:

Ich glaub's nicht!!!

Jetzt ist doch allen Ernstes hier vom Apostu ein Gesetz erlassen worden, dass vorschreibt, dass jeder, der mehr als 2 Hunde oder 2 Katzen in seinem eigenen Hof/Garten hält, eine Genehmigung vom DSV und von allen Nachbarn braucht!!! Ansonsten kann es Strafen von 2500 Lei geben, und man muss an den nördlichen Stadtrand umziehen!!!
...

(Anmerkung von mir: Apostu ist der Bürgermeister, der DSV die Veterinärbehörde in Cluj, 2500 Lei sind etwa 625,- €)

hier der Link zum Artikel nebst Video...


http://www.adoptiicaini.ro/cluj-napoca-cei-care-cresc-mai-mult-de-doua-animale-trebuie-sa-se-mute-in-nordul-orasului-video/

...und Übersetzung:

Cluj-Napoca. Diejenigen, die mehr als zwei Haustiere halten, müssen in den Norden der Stadt umziehen 12. März 2010

Eine sehr seltsame Meldung kommt aus Cluj, wo diejenigen, die mehr als zwei Hunde oder zwei Katzen in der Wohnung oder im Hof halten wollen, in den Norden der Stadt umziehen müssen.

Die, die einen Hof haben, brauchen die Genehmigung des Veterinäramtes und die Zustimmung der Nachbarn.

Das Gesetz hat eine Ausnahmeregelung, die vorsieht, dass das Halten von mehr Tieren im Norden der Stadt, nördlich der Bahngleise, zulässig ist, denn das ist die Peripherie der Stadt.

Eine der Frauen, die sich in dieser Situation befinden, will nichts von diesem Beschluss der Stadtregierung hören. Der Hof ihres Hauses ist voller Tiere. Katzen, vier Kaninchen und der Stolz ihres MAnnes - 15 Rassehühner, die schon an vielen Wettbewerben teilgenommen haben. "Ich gebe die Tiere nicht auf - Gott bewahre. Ich ziehe lieber hier weg, im Ernst. Ich ziehe auf's Land." sagte Gavril Bijan, Mitglied im Vogelzuchtverein."

Es gab viele Beschwerden, dass Haushöfe zu regelrechten Einrichtungen zur Behausung einer viel zu großen Anzahl von Tieren wurden. „Auf diese Weise begrenzen wir das Problem", deklarierte Sorin Apostu, Bürgermeister der Stadt Cluj-Napoca.

Von heute an wird jeder, der dabei erwischt wird, dass er mehr als zwei Haustiere hat und nicht nördlich der Bahnlinie wohnt, eine Strafe von 2500 Lei bekommen.

Zwei weitere Artikel die uns zu diesem Thema aus Cluj weiter geleitet wurden:

http://www.adoptiicaini.ro/primaria-cluj-vrea-doar-doua-animale-de-companie-pe-apartament/

Rathaus Cluj will nur zwei Haustiere pro Wohnung 08. März 2010

Die Stadtregierung wird am Dienstag in der Sitzung die Änderung der Regelung zur Haustierhaltung in Cluj-Napoca diskutieren.

Schweine, Kühe, Ziegen, Schafe, Pferde oder Hof-Vögel, aber auch Rassen für Wettbewerbe oder Ausstellungen können nur am Ortseingang, nördlich der Bahnlinie gehalten und gezüchtet werden. Nur Hunde und Katzen dürfen im Block gehalten werden, allerdings nur zwei Exemplare pro Wohnung.

Gemäß des Referats, das für die Vorschriftsänderung der Haustierhaltung für Cluj-Napoca zuständig ist, stellten die Inspektoren des Dienstes für Umweltschutz und Hygienekontrolle zahlreiche Situationen fest, in denen Bürger Clujs eine große Anzahl von Tieren im eigenen Haushalt hielt, was die Nachbarn durch Lärm-und Geruchsbelästigung störte.

Auch gab es beim Rathaus sehr viele Beschwerden, dass Leute viel zu viele Tiere in ihren Wohnungen halten, ohne die Sauberkeits- und Hygienevorschriften einzuhalten.

Aus diesem Gurnd wurde beschlossen, dass in Cluj-Napoca nur die Haltung von zwei Haustieren (Hunde oder Katzen - Anm. d. Red.) pro Wohnung erlaubt ist.

Was Schweine, Kühe, Ziegen, Schafe, Pferde oder Hof-Vögel angeht, auch Rassen für Ausstellungen oder Wettbewerbe, werden diese nur nördlich der Bahnlinie, vom Ortseingang aus Richtung Baciu entlang der Straßen Giordano Bruno, Maramure_ului, Oa_ului, Bd. Muncii, Fabricii de Zah r, dem linken Somes-Ufer, Strada Beiu_ului, Ghime_ului, Calea Some_eni (am Ortsausgang von Cluj - anm. d. Red.) gehalten werden dürfen.

Im Hof dürfen, wenn die Vorschrift von der Stadtregierung angenommen wird, maximal fünf Hunde oder Katzen, oder max. 10 kleine bzw. fünf große Hof-Vögel gehalten werden.
Die neue Regelung sieht Strafen von 1000 bis 2500 Lei vor, für diejenigen, die sich nicht an diese Regelung halten.

http://www.adoptiicaini.ro/aviz-special-pentru-mai-mult-de-doua-animale-in-apartament-la-cluj/

Sondergenehmigung für mehr als zwei Haustiere in der Wohnung in Cluj 10. März 2010

Wer im Wohnblock mehr als zwei Hunde oder zwei Katzen haben will, braucht die Genehmigung der Bewohnergemeinschaft.

Die Stadtregierung entschied gestern, dass die Bürger von Cluj in der Wohnung maximal zwei Tiere halten dürfen. Wenn sie mehr haben wollen, müssen sie die Genehmigung der Bewohnergemeinschaft einholen.

Konform der gestern von der Lokalregierung getroffenen Entscheidung, kann man in Cluj-Napoca, nördlich der Bahnlinie, von Baciu bis Someseni und auch in Colonia Sopor, bei Einhaltung der Hygienevorschriften, eine unbegrenzte Anzahl von Tieren halten. In den restlichen Wohngebieten wurde die Anzahl der Haustiere begrenzt auf maximal fünf Hunde, fünf Katzen, zehn kleine Vögel oder fünf große Vögel.

Von dieser Regelung ausgenommen sind autorisierte Tierheime. Das Projekt für diese Entscheidung wurde von Bürgermeister Sorin Apostu angeregt.

Dieser deklarierte gestern, dass, nachdem das Rathaus Cluj letztes Jahr einen Prozess gegen einen für die Haltung von 100 Hunden auf eigenem Grundstück bestraften Eigentümers verloren hatte, die Gerichtsinstanz empfohlen hatte, eine Regelung zu treffen.

Abgeordneter der PSD, Remus Lapusan, fragte nach, was passierte, wenn eines der im Wohnblock gehaltenen Tiere Junge bekäme.

Der Verantwortliche erklärte ihm, dass dies keine Ausnahme des Lokalforums bilde. "Das Problem lässt sich in fünf Minuten lösen. Man muss nur nach unten gehen und die Genehmigung der Bewohnergemeinschaft einholen. Dann wird es kein Problem geben!", schloss der Edil von Cluj.

Bitte lassen Sie das nicht zu, protestieren Sie was das Zeug hält, wir haben nichts zu verlieren, aber die Tiere das einzige was sie haben - ihr Leben!!!

Gemeinsam sind wir stark, schreiben Sie Bürgermeister Apostu Briefe, Emails, schicken Sie ihm Faxe, rufen Sie an! Kann alles auch in deutscher Sprache sein (er hat eine Übersetzerin), auch wenn er nicht alles liest, müssen wir das Amt "blockieren"!

Seine Adresse: Calea Motilor Nr. 1-3, 400001 Klausenburg, Rumänien
Email:                 sorinapostu@primariaclujnapoca.ro
Fax:                     0040-264/599329
Telefon:              0040-264/592301


Bitte machen Sie diesen Protestaufruf publik!

Folgendes Schreiben hat er von mir schon erhalten, und das nicht nur einmal!

Herr Sorin Apostu,

vielleicht erinnern Sie sich? Im Mai letzten Jahres haben wir bei Ihnen vorgesprochen, als es um den Bau des neuen „städtischen Tierheims“ ging, und auch um mit Ihnen gemeinsam an der humanen Lösung der Überpopulation der Strassenhunde zu arbeiten.

Sie betonten auch mehrfach, an einer Zusammenarbeit interessiert zu sein, doch leider ignorierten Sie kurze Zeit später jegliche meiner Emails und Faxe, am Telefon liessen Sie sich verleugnen, indem mir gesagt wurde ich hätte die falsche Telefonnummer gewählt.

Nun lese ich, dass Sie ein neues Gesetz erlassen haben, in dem steht, hier zusammengefasst aber sinngemäß, dass jeder Haushalt nur zwei Haustiere halten dürfe.

Was wollen Sie mit diesem unmenschlichen und an Unsinnigkeit nicht zu übertreffenden Gesetz bezwecken?

Die Bewohner Cluj´s beschweren sich über die vielen Strassenhunde, was denken Sie wohl, wie es in einigen Monaten auf den Strassen aussehen wird?

Die Tierbesitzer werden doch durch das neue Gesetz geradezu genötigt ihre Hunde und Katzen auszusetzen!

Wie einfältig muss man sein, um zu denken, dass damit die Problematik behoben wird!?

Wäre es nicht viel sinnvoller gewesen, endlich ein Gesetz zu erlassen, in dem die Kastration eines jeden Hundes und jeder Katze zur Pflicht wird?

Oder soll dieses Gesetz vielleicht etwas ganz anderes bezwecken? Dass das Töten eines gesunden Hundes wieder legalisiert wird?

Sie können sich sicher sein, dass dieses paradoxe, völlig an der Realität vorbeigehende Gesetz in zivilisierten Ländern nicht ungehört bleibt, mit Protest können Sie rechnen!

Michaela Goldhorn

Fellchen in Not e.V.

Wir haben nun auch einige TV-Sender angeschrieben, in der Hoffnung, dass dieses absurde Geschehen an die breite Öffentlichkeit gelangt...

News vom Februar 2010:

Der Bau des neuen "städtischen Tierheims" ist abgeschlossen, für die Hunde ganz bestimmt eine enorme Verbesserung ihrer Lebenssituation.

Doch leider, das müssen wir so sagen, ist das Personal immer noch dasselbe wie zuvor. Das heißt, die Hunde haben zwar mehr "Komfort", doch werden sie noch genau so schlecht behandelt...

Jeder Zwinger hat nun seinen eigenen Außenbereich, zwar sehr klein, aber die Hunde können so wenigstens in der Sonne liegen,...


 

...im Innenbereich sind Heizstrahler an der Decke angebracht.

 

 

Die Anlage von aussen.

                              Der Innenhof                                                             OP-Raum

 

 

Der Quarantänetrakt

 

19.02.2010 - 26.02.2010:

Als wir im Februar wieder vor Ort waren konnten wir nicht nur das neue "Tierheim" begutachten, sondern haben auch einen Tag in Dej und Gherla verbracht, etwa 30 Kilometer von Cluj entfernt.

"Vier Pfoten" aus Österreich waren vor Ort und haben ein Kastrationsprojekt gestartet, 50 - 60 Hunde wurden täglich kastriert, eine enorme und überaus lobenswerte Leistung!

Links auf dem Bild sehen sie die rumänische Organisatorin, ihr Tierschutzverein nennt sich "AnimaProTerra" http://animaproterra.ro. Sie haben ein kleines, aber feines!, eigenes Tierheim, welches gerade renoviert wird.

Auch diesen armen alten Hund haben sie während der Aktion auf der Strasse gefunden, er hatte einen großen Tumor auf dem Rücken und wurde operiert. 

Eine super tolle Aktion, ganz nach unserem Geschmack :-)!

(Leider haben wir an diesem Tag mehr gefilmt wie fotografiert)

Auch viele Sachspenden wie Medikamente, Kastrations- und OP-Material konnten wir wieder mit nach Cluj nehmen.

Wir sollen Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, einen ganz ganz lieben Dank dafür aussprechen!!!

News vom 17.01.2010:

Ein neuer Zeitungsartikel, der endlich mal der Wahrheit entspricht!

"Tierheim" Bobilna - Modernisierung oder Staub in den Augen der Europäer

http://www.business-forum.ro/sub-acoperire/42-sub-acoperire/4165-adpostul-de-caini-bobalna-modernizare-sau-praf-in-ochi-european.html

Deutsche Übersetzung:

Es ist wohl nichts Neues wenn ich sage dass die Situation der Hunde im "Tierheim" in der Bobilnastrasse Nr 65, kritisch ist. Selbst Adoptivmama eines Hundes aus der Ecarisaj, sagt Bolos Ioana:

Die Hunde waren in so etwas wie einer große Garage mit mehreren geschlossenen Zwingern, mit bis zu 5 Welpen in einem Zwinger, Welpen mit Mutter. Die erwachsene Hunde waren allein oder zu zweit in einer "Box", wie die Betreiber sie nennen. Grauenhaft, der Geruch. Über die Art und Weise wie die Hunde behandelt werden, sagte Ioana, dass, wenn die Boxen gereinigt werden, aus Schlamperei die Hunde nass werden, und die meisten sehen grauenhaft aus.

Momentan beherbergt das „Tierheim“ etwa 50 Hunde, und die Zahl der Angestellten ist 5 (2 Veterinäre, 3 Pfleger). Wenn wir rechnen würden, käme dabei raus dass jeder der 5 etwa 16 Hunde zu betreuen hätte. Wenn von den 5 welche ausfahren, um Hunde einzufangen, ist es mir unmöglich mir vorzustellen wer und wie sich um diese Tiere gekümmert wird.

Im Juli 2009 hat die Gemeinde 1,5 Millionen Lei für den Bau eines neuen Gebäudes bereit gestellt. Den Zuschlag bekam die Firma NDA 7 Projekt SRL. In dem Moment hoffte man, dass ein Tierheim nach europäischem Standard entstehen würde. Heute ist das Gebäude fast fertig, es fehlen nur noch die medizinische Geräte, sagt Dr.Pop.

Das Gespräch, das ich mit Miriam Paschke (Tierschützer und Helfer der Organisation "Arca lui Noe") führte, gab mir zu verstehen dass sich schon einiges gebessert hat. Miriam sagt, dass das neue Gebäude Doppelglasfenster hat und die Bedingungen besser wären. Gleichzeitig ist sie diejenige, die die Auslandsadoptionen unterstützt. Sie sagte uns, dass das größte Problem die zu sensiblen Anwohner sind die sich gestört fühlen, bloß weil ein Hund bellt und dass diese Situation gelöst werden könnte, z.B. durch eine Verordnung der Gemeinde dass nur die Hunde eingefangen werden sollten, die aggressiv sind.

Eine Hoffnung kommt noch von Seiten der Tierschutzorganisation "Fellchen in Not e.V.“. Aber, ohne die Unterstützung und das Verständnis der Anwohner kann auch diese nicht viel ausrichten. "Die einzige Möglichkeit der Situation Herr zu werden sind große Kastrationsprojekte auf lange Sicht. Das würde bedeuten dass die Hunde eingefangen, kastriert und wieder in ihrem Territorium ausgesetzt werden sollen. Gleichzeitig müssten die bereits kastrierten Hunde markiert werden, um sie von den anderen unterscheiden zu können. Ein Hund der kastriert und wieder ausgesetzt wurde, stellt keine Gefahr dar, er ist geimpft. Die Kämpfe um die Stammplätze würden aufhören, und die Anwohner würden sich sicherer fühlen. Unsere bereits kastrierten und wieder ausgesetzten Hunde erkennt man an den roten Ohrmarken im rechten Ohr. Wir appellieren an alle Hundebesitzer ihre Hunde kastrieren zu lassen, weil sie sich auch, in einem unbeobachteten Moment, vermehren könnten."

Es stimmt, dass die aggressiven Hunde unter Beobachtung stehen müssten, genauso wie auch gefährliche Menschen. Ich stelle aber fest, dass die Aggressivität der Menschen den Hunden gegenüber größer ist, als die der Hunde dem Menschen gegenüber. Obwohl Paragraph 205/2004 durch Paragraph 9/2008 Tierschutzgesetz geändert wurde, wird es noch etwas dauern bis wir den erträumten europäischen Standard erreichen werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Gemeinde ihre Versprechungen, die sie den Tierschützern gegenüber geäußert hat, hält und ob das neue Zentrum, mit einer Kapazität von 150 Plätzen, den EU-Normen entspricht. Ich werde mit Informationen wieder kommen, sobald das neue Zentrum geöffnet ist.

Oana Capustinschi

News vom Januar 2010:

Mama mit 9 Babys

Die Mutter, etwa 3 Jahre mit der Täto-Nr. 90476, sollte zurück auf das Firmengelände gebracht werden, wo man sie mit ihren Kindern aufgegriffen hat, nun darf sie aber doch, nach einigen Diskussionen, bei ihren noch viel zu kleinen Babys bleiben.

Leider haben wir für sie noch keine Pflegestelle in Cluj gefunden, und hoffen, dass sie die Zustände im „städtischen Tierheim“ überleben!

04.01.2010: Heute erreichte uns die schockierende Nachricht, dass KEINER der Welpen überlebt hat, ob sie erfroren sind, wir können es nicht sagen... 

Es ist einfach zum Verzweifeln und uns sind ohne Pflegestellen in Cluj die Hände gebunden...

Die Mama wird nun nach ihrer Kastration auf das Firmengelände zurück gebracht, dort wird sie von den Arbeitern versorgt.

Aktuell: Kurz nach Bekanntgabe, dass die Welpen gestorben sind, habe ich eine bitterböse Email zu lesen bekommen, insbesondere mit der Frage, warum wir nicht sofort alle Welpen nach Deutschland bringen...

Natürlich würden wir das liebend gerne tun, was meinen Sie, wie es uns dabei geht, diesem furchtbaren Sterben zusehen zu müssen???

Doch müssen und WOLLEN wir uns auch strikt an die Bestimmungen halten, ohne ausreichende Impfungen und Einhaltung der Fristen dürfen die Hunde nicht nach Deutschland einreisen!

Ein Hund darf erst ab dem 3. Lebensmonat gegen Tollwut geimpft werden, und erst nach 21 Tagen greift der Impfstoff.

Das heißt, wird uns heute ein Hund aus der "Ecarisaj" vorgestellt, wird er auch erst an diesem Tage geimpft, sofern er das Mindestalter schon erreicht hat - für die Babys war die Zeit zu lang...

Welpen unter 3 Monaten müssen von ihrer Mutter begleitet werden und dürfen als Waisen, beachtet man die EU-Richtlinien, also gar nicht vor ihrem 4. Lebensmonat auf Reisen gehen!

News vom Dezember 2009:

Aufgrund der letzten Vorkommnisse und der Umstrukturierung des "städtischen Tierheims" ist eine vernünftige Zusammenarbeit kaum mehr möglich.

Da die dort "einsitzenden" Hunde ja momentan wahllos wieder frei gelassen werden, gestalten sich die Reservierungen sehr schwierig, Hunde die wir heute vorstellen, können morgen schon wieder ausgesetzt sein.

Finden wir Plätze, so wurde uns von Frau Macrinici mitgeteilt, müssen die Hunde innerhalb von vier Wochen abgeholt werden - ein Ding der Unmöglichkeit, da wir leider nicht die finanziellen Möglichkeiten haben monatlich einen Transport zu starten.

Wir werden nun versuchen vermehrt mit privaten Pflegestellen in Cluj und Umgebung zusammen zu arbeiten. Wir können dann sofort die Hunde aus der "Ecarisaj" holen, und erfahren so auch mehr über ihren Gesundheitszustand und deren Charaktereigenschaften. 

Bisher konnten wir nie viel über die Charaktere der Hunde sagen, konnten nur beurteilen ob sich ein Hund uns gegenüber lieb und aufgeschlossen oder eher schüchtern, bzw. ängstlich verhält, was nicht selten der Fall war.

Zwar gestaltet sich die Suche nach geeigneten Plätzen noch sehr schwierig, doch hoffen wir mittels Inseraten und Aushängen, mit der Betonung darauf sämtliche Kosten zu tragen, tierliebe Menschen zu finden.

News vom 17.11.2009:

Die Antwort kam prompt, es geschehen doch noch Zeichen und Wunder, und natürlich müssen Frau Dr. Macrinici und Herr Dr. Pop auch nicht lange auf eine Antwort warten.

Ich denke großartige Kommentare zu deren Schreiben erübrigen sich, ich frage mich nur, wo denn die ach so tierliebenden Bürger wohnen, in Cluj wohl nur sehr wenige...

CLUJ-NAPOCA, 16.11.09

Buna Ziua, Doamna MICHAELA GOLDHORN

Citind ultima dumneavoastra scrisoare, cea din 12.11.09, constatam ca trebuie clarificate unele probleme. Intrebati de ce nu o sprijinim pe d-na Iuliana Zuber ca voluntar, spunind ca ar fi dreptul ei prin lege. Trebuie sa intelegeti ca, tot prin lege, nu este decizia noastra acceptarea sau refuzarea de voluntari.

De asemenea nu puteti spune ca nu exista bunavointa si transparenta, deoarece de cand am inceput colaborarea d-nele Paschke si Zuber au avut acces liber in Centru in orice zi, tot ce am pretins a fost ca unul dintre medici sa fie de fata.

La fel am permis doamnelor de mai sus accesul in adaposturi si chiar sa faca fotografii oricand au dorit, ceea ce este altfel interzis fara acordul conducerii.
Am fost de acord (tot neoficial) si cu prezenta danselor la eliberare, dar nu avem dreptul prin lege sa transportam cu masina firmei persoane straine care nu sunt angajate la Centru, deci singura solutie ar fi sa se deplaseze la locul reteritorizarii prin mijloace proprii.
Pretindeti ca Doamnele Paschke si Zuber au fost informate o singura data cand au fost eliberat caini.

Nu este adevarat!!! De fiecare data cand au fost la noi ne-am consultat cu dansele foarte deschis despre ce caini sa eliberam, unde si cand, iar daca nu au fost informate inainte de eliberara, au fost informate dupa aceea.

Deci nu exista nici un secret despre activitatea noastra si avem transparenta totala, ceea ce nu putem spune despre organizatia dumneavoastra.
Si noi medici de la C.G.C.F.S.Cluj, ne facem ganduri si speram ca nu ati actionat contrar legii si eutanasiat caini sanatosi.

Ne vedem nevoiti sa va punem propria dumneavoastra intrebare.
Asociatia dumneavoastra s-a angajat in scris, semnand actele de adoptie sa comunice oficial destinatiile finale ale cainilor adoptati de la C.G.C.F.S. Cluj.

Ce se intampla de fapt cu ei?

Aceasta este intrebare pe care si-o pune foarte multa lume, si la fel ne intrebam si noi.
Primim telefoane de la iubitorii de animale care ne intreaba acest lucru, aparand astfel tot felul de teorii ale conspiratiei; de la restaurante chinezesti si pana la prelucrarea pielilor.
De vina pentru proliferarea acestor teorii sunteti dumneavoastra pentru ca nu ati comunicat de la inceperarea programului, nici o adresa finala.

Am incercat in repetate randuri sa va transmitem prin Dna Paschke si D-na Zuber aceasta interbare, dar probabil ca nu ati primit-o de vreme ce nu ne-ati dat nici un raspuns.
Dupa penultima dv. scrisoare in care ne ati recomandat sa reteritorizam cainii exact I locul de unde au fost capturati, am luat decizia sa procedam exact cum ati dorit, si am comunicat acest lucru reprezentantelor dv.

Din nou observam ca dv. nu stiti acest lucru. In cele ce urmeaza va vom explica care sunt criteriile dupa care eliberam cainii.

In boxa 21 era o catea alba, de 10 ani, pe care am eliberat-o exact in locul de unde a fost capturata si anume in zona Cartodromului si a terenului de fotbal din capatul strazii Unirii.
Primul aspect pe care il observam la interbarea dv. este ca din nou nu ati fost informata corect sau poate deloc. D-na Zuber a stiut imediat adresa eliberarii, dar nu s-a deplasat sa vada cainii cu nr. 90389 si 90390 cum dorm in mijlocul terenului de fotbal de acolo.
Cum va permiteti sa ne acuzati public de incalcarea legii fara macar sa va obositi sa verificati cele spuse de noi!!!?

Intrebarea urmatoare care se refera la incapacitatea noastra de a prinde a doua oara un caine, ne face sa ne intrebam daca dv. cunoastati practic problemele cara apar pe teren, daca nu le cunoastati vi le vom explica in mare:

1. Cainii sunt animalele inteligente I care fac rapid asocierea intre imaginea armei si sensatia neplacuta provcata de acul seringii cu tranquilizant.
2. Terenul de fotbal in mijlocul caruia dorm le ofera o vizibilitate foarte buna, iar noua nu ne permite sa ne apropiem in raza de actiune de arma.
3. Cand au fost prima data capturari cainii in cauza dormeau la adapostul unei capate de fan deoarece afara ploua, altfel nu am fi putut sa-I capturam.

Am eliberat femela de 10 ani, stiind foarte bine ca va supravetui in conditii optime peste iarna, pentru ca acolo e hranita si ingrijita de persoanele care-si plimba caini in zona, persoane care le cunoastem deoarece au adoptat caini de la noi si care ne-au rugat sa o ducem inapoi.

Cainele de la boxa 6, de 7 ani, M, 90401 a fost vaccinat, deparazitat, sterilizat si reteritorizat conform programului “Neuter & Release”, program pe care uneori il sustineti, alteori pare ca nu.
Noi nu mai intelegem exact ce doriti!!!
Acel caine 90401 era intr-o stare chiar buna fata de alti caini comunitari si va pot garanta ca acum fiind deparazitat intern si extern, sterilizat, se va mai ingrasa.
Raspunsul la “ultima intrebare momentan” este:

Cei 2 catei din boxa 5 erau (miercuri nu joi) 11.11.09, dupa amiaza la Centrul nostru, zi in care am discutat cu d-na Paschke despre ei, dansa spunand ca sunt rezervati pentru luna decembrie. In acel moment nici nu m-am putut gandi ca a doua zi dimineata in disperare de cauza ii voi elibera.

D-na Paschke va poate spune ca in data de 11.11.09 miercuri dupa masa nu mai aveam nici o boxa libera.

Joi 12.11.09 la ora 7 cand a veniti la servici, in fata portii noastre erau abandonati 9 caini, doi adulti legati cu sfoara de gard si 7 pui de diferite varste. Puii fiind prietenosi mi-a fost clar ca nu sunt caini comunitari deci nu s-ar fi putut descurca pe strada daca i-as fi lasat acolo.
In acel moment eu, Dr. Pop Cristian, nu am avut decat urmatoarele variante:

Fie eliberam cainii din boxa 14 (90142 si 90143) fie eliberam cainii din boxa 5 (90100 si 90200). In mod normal ar fi trebuit sa eliberez cainii din boxa 14 deoarece ei se afla la noi din 24.06.09, dar nu am facut-o pt. ca D-na Paschke si apoi chiar dv. m-ati rugat sa ii mai tin pana in decembrie. Astfel am eliberat in 12.11.09 cei doi caini din boxa 5.

Toate cele spuse mai sus i-au fost comunicate la ora 8 d-nei Zuber. In plus, in data de 13.11.09 a fost recapturat cainele 90200 si a fost dus in Germania in 14.11.09.

Cainele 90100 a ajuns in cartierul Gheorgheni, pe strada de unde a fost ridicat, adresa care i-a fost comunicata d-nei Zuber, care din nou se pare ca nici nu a verificat locatia, am recapturat pe 90200, altfel nu ne explicam intrebarea dv. in legatura cu boxa 5.

Ceea ce noua ne pare foarte clar din scrisoarea dv. este ca nu exista o buna comunicare intre dv. si reprezentantii dv. in Cluj-Napoca.

Speram ca am raspuns intrebarilor dv. suficient de clar si speram ca si dv. veti raspunde intrebarii noastre “ca sa putem colabora mai departe si ca sa nu ne simtim siliti sa luam alte decizii”.

Dr. Macrinici, Mioara
Dr. Pop, Cristian.

CLUJ-NAPOCA, 16.11.09

Guten Tag, Frau MICHAELA GOLDHORN

Beim Lesen Ihres letzten Briefes, vom 12.11.09, stellen wir fest, dass einige Probleme geklärt werden müssen.

Sie fragen, warum wir nicht Frau Iuliana Zuber als Voluntärin unterstützen, und weisen darauf hin, dass es ihr gesetzlich geregeltes Recht sei. Sie müssen verstehen, dass, auch gesetzlich geregelt, die Zulassung oder Ablehnung von Voluntären nicht unsere Entscheidung ist.

Auch können Sie nicht sagen, dass kein guter Wille und keine Transparenz herrsche, denn von Anfang der Zusammenarbeit an hatten Frau Paschke und Frau Zuber freien Zugang an jedem beliebigen Tag zum Zentrum, alles was wir forderten, war, dass einer der Tierärzte anwesend ist.

Gleichermaßen haben wir den oben erwähnten Personen den Zugang in die Unterkünfte und sogar das Fotografieren der Hunde gestattet, was normalerweise nicht ohne Genehmigung der Leitung erlaubt ist.

Wir waren einverstanden (auch inoffiziell), dass sie beim Freilassen der Hunde anwesend sind, aber wir haben rechtlich nicht die Möglichkeit, firmenfremde Personen in Firmeneigenen Wagen zu transportieren, also wäre es die einzige Möglichkeit, dass sie sich mit eigenen Mitteln zum Ort der Freilassung begeben.

Sie geben an, dass Frau Paschke und Frau Zuber nur ein einziges Mal über die Freilassung von Hunden informiert wurden.
Das ist nicht wahr!!! Jedesmal wenn sie bei uns waren, haben wir sehr offen diskutiert, welche Hunde freigelassen werden, wo und wann; und wenn sie nicht vor der Freilassung informiert wurden, dann aber danach. Es gibt also kein Geheimnis um unsere Aktivitäten, und wir haben totale Transparenz, was wir über Ihre Organisation nicht sagen können.

Auch wir Ärzte vom C.G.C.F.S. Cluj machen uns Gedanken und hoffen, dass sie nicht gesetzeswidrig gesunde Hunde euthanasiert haben.
Wir sehen uns genötigt, Ihnen ihre eigene Frage zu stellen.

Ihre Organisation hat sich schriftlich verpflichtet, durch das Unterzeichnen der Adoptionspapiere, uns offiziell den endgültigen Verbleib der vom C.G.C.F.S. Cluj adoptierten Hunde mitzuteilen.

Was passiert eigentlich mit ihnen?

Diese Frage stellen sich sehr viele, auch wir. Wir bekommen Anrufe von tierlieben Bürgern, die uns diese Frage stellen, es entstehen allerlei Konspirationstheorien; vom Chinarestaurant bis zur Lederverarbeitung.

Schuld an diesen Theorien sind Sie, denn sie haben uns seit Beginn der Zusammenarbeit keine Adresse mitgeteilt.

Wir haben wiederholt versucht, Ihnen dies durch Frau Paschke und Frau Zuber mitzuteilen, aber vermutlich haben sie das nicht bekommen, oder nicht beantwortet.
Nach Ihrem vorletzten Brief, in dem Sie vorschlugen, die Hunde in ihre angestammten Territorien zurückzubringen, haben wir beschlossen, dementsprechend vorzugehen und dies auch Ihren Repräsentanten mitgeteilt.

Wieder stellen wir fest, dass Sie davon nichts wissen. Im Nachfolgenden werden wir Ihnen erläutern, nach welchen Kriterien wir Hunde freilassen:

In Box 21 war eine weiße, 10jährige Hündin, die wir exakt an dem Ort freigelassen haben, wo sie gefangen wurde, in der Gegend des Cartodroms und des Fußballfeldes am Ende der Strada Unirii.

Zuerst ersehen wir aus Ihrer Frage, dass sie unzureichend oder gar nicht informiert wurden.

Frau Zuber wusste von Anfang an die Adresse der Freilassung, hat sich aber nicht dort hin begeben, um die Hunde 90389 und 90390 anzusehen, wie sie mitten auf dem Fußballfeld schliefen.

Wie erlauben Sie sich, und öffentlich der Missachtung von Regeln zu beschuldigen, wenn Sie sich nicht einmal die Mühe machen, unsere Angaben zu überprüfen!!!?
Die nächste Frage die sich auf unsere Unfähigkeit bezieht, einen Hund ein zweites Mal einzufangen, lässt uns fragen, ob Sie die Problematik der Arbeit im Gelände kennen; falls nicht, werden wir sie Ihnen grob erläutern:

1. Hunde sind intelligente Tiere, die schnell die Verbindung zwischen dem Anblick der Waffe und dem Schmerz der Betäubungsspritze machen.
2. Das Fußballfeld in dessen Mitte die Hunde schliefen, bietet diesen gute Sicht, uns aber nicht die Möglichkeit auf Reichweite des Betäubungsgewehrs an sie heranzukommen.
3. Als sie zum ersten Mal gefangen wurden, schliefen sie under dem Dach des Fanblocks, da es draußen regnete, sonst hätten wir sie nicht fangen können.

Wir haben die 10jährige Hündin freigelassen, in dem guten Wissen, dass sie in optimalen Bedingungen über den Winter kommen würde, denn dort wird sie versorgt und gefüttert von den Leuten, die dort ihre Hunde ausführen. Leute, die wir persönlich kennen, da sie Hunde von uns adoptiert haben, und die uns darum gebeten hatten, die Hündin zurückzubringen.

Der Hund aus Box 6, männlich, 7 Jahre, 90401 wurde geimpft, von Parasiten befreit, sterilisiert und konform des „Neuter&Release“ Programms freigelassen, dass Sie manchmal unterstützen und manchmal anscheinend nicht.
Wir verstehen nicht mehr, was Sie genau wollen!!!

Dieser Hund 90401 war in einem besseren Zustand als so mancher Straßenhund und ich kann Ihnen garantieren, dass er jetzt, entwurmt und entfloht, zunehmen wird.
Die Antwort auf die „vorerst letzte Frage“ ist:

Die zwei Hunde aus Box 5 waren (Mittwoch, nicht Donnerstag), 11.11.09, nachmittags in unserem Zentrum, wo ich mit Frau Paschke darüber sprach, dass sie für Dezember reserviert sind. In diesem Moment konnte ich noch nicht wissen, dass ich sie am nächsten Morgen aus der Not heraus freilassen würde.

Frau Paschke wird Ihnen bestätigen, dass am Mittwoch, 11.11.09, nachmittags keine Box mehr frei war.

Donnerstag, 12.11.09, als ich um 7 Uhr zu arbeit kam, fand ich 9 vor unserem Tor ausgesetzte Hunde vor. Zwei Erwachsene, die mit einer Schnur festgebunden waren, und sieben Welpen unterschiedlichen Alters. Weil die Welpen zutraulich waren, war es mir klar, dass sie keine Straßenhunde waren, und deswegen nicht zurecht gekommen wären, hätte ich sie dort draußen gelassen.

In diesem Moment hatte ich, Dr. Cristian Pop, nur die folgenden Möglichkeiten:
Entweder lasse ich die Hunde aus Box 14 frei (90142 und 90143), oder die aus Box 5 (90100 und 90200).

Eigentlich hätte ich die aus Box 14 freilassen müssen, aber Frau Paschke und später Sie persönlich hatten mich gebeten, sie noch bis Dezember zu behalten. Also habe ich die beiden Hunde aus Box 5 freigelassen. All dieses habe ich Frau Zuber um 8 Uhr mitgeteilt.

Außerdem wurde der Rüde 90200 am 13.11.09 wieder eingefangen und am 14.11.09 nach Deutschland gebracht.

Die Hündin 90100 ist im Viertel Gheorgheni angekommen, wo sie auch gefangen worden war, die Adresse wurde Frau Zuber mitgeteilt, die scheinbar erneut nicht überprüft hat, wo wir den Hund 90200 gefangen haben, sonst kann ich mir Ihre Frage nicht erklären.

Was mir aus Ihrem Brief sehr klar wird, ist, dass zwischen Ihnen und Ihren Repräsentanten in Cluj keine gute Kommunikation herrscht.

Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen hinreichend beantwortet haben, und dass auch Sie unsere beantworten werden, „damit wir weiterhin zusammenarbeiten können und uns nicht gezwungen sehen, andere Entscheidungen zu treffen“.

Dr. Macrinici, Mioara
Dr. Pop, Cristian.

News vom 13.11.2009:

Folgenden Brief hat Doina in´s rumänische übersetzt, Miri in Cluj hat ihn ausgedruckt und unseren Männern gegeben, die dieses Wochenende wieder dort waren.

Walter, Doinas Mann, hat Frau Dr. Macrinici das Schreiben in unserem Namen überreicht, und noch einmal ausdrücklich darum gebeten, Iuliana im  "städtischen Tierheim" als Voluntär für uns arbeiten zu lassen.

                                                                                                                 Salzgitter, den 13.11.2009

Guten Tag Frau Dr. Macrinici,

nach den letzten Vorkommnissen in der Ecarisaj sehe ich mich als 1. Vorsitzende des Vereins „Fellchen in Not“ gezwungen Ihnen offen einige Fragen zu stellen.

Warum unterstützen Sie Frau Iuliana Zuber nicht dabei, für unseren Verein als Voluntär bei Ihnen zu arbeiten? Laut Gesetz wäre es unser Recht als Verein Frau Zuber für diesen Part bei Ihnen einzusetzen. Sie machen Frau Zuber tagtäglich deutlich, dass sie, im Gegensatz zu Frau Miriam Paschke, auf dem Gelände der Ecarisaj nur geduldet wird. Was ist Ihr Problem dabei?

Entgegen Ihres Versprechens wurden Frau Paschke und Frau Zuber bisher NUR EINMAL darüber informiert, wenn Hunde wieder ausgesetzt wurden, NUR EINMAL war Frau Zuber bei solch einer Aktion zugegen und laut Aussage Ihres Personals war dabei alles zu deren höchsten Zufriedenheit. Es wurde sogar von ihrer Seite aus vorgeschlagen, Frau Zuber nun regelmäßig dabei haben zu wollen und sie in das Tagesgeschehen in der Ecarisaj einzubinden.

Warum machen Sie nun aus dem Freilassen der Hunde solch ein Geheimnis? Das gibt uns sehr zu Denken und wir hoffen, dass Sie nicht gegen das bestehende Tierschutzgesetz verstossen und doch gesunde Hunde euthanasieren! Sie müssen unsere Zweifel verstehen, denn wenn man nichts zu verbergen hat wäre es doch auch kein Problem eine „neutrale“ Person dabei zu haben, ob beim Freilassen der Hunde oder eben bei der Arbeit in der Ecarisaj! Zumal Frau Zuber Ihnen auch eine große Hilfe wäre und uns unsere Arbeit mit der Vorstellung der Hunde in Deutschland sehr erleichtern würde, wenn wir regelmäßig Informationen über die Hunde bekämen.

Auch wird nie gesagt, WO genau Sie die Hunde wieder frei lassen. Das es nicht ihre angestammten Reviere sind, was Neuter & Release eigentlich beinhaltet, wissen wir ja mittlerweile.

Dann können wir auch nicht nachvollziehen, nach welchen Kriterien sie die Hunde auswählen, die wieder frei gelassen werden sollen.

In Box 21 war eine etwa 10jährige helle Hündin, die Sie angeblich wieder ausgesetzt haben und nun nicht wieder einfangen können. Warum konnten sie diese Hündin aber beim ersten Mal problemlos einfangen und nun nicht mehr? Warum setzen Sie überhaupt einen solch alten Hund wieder aus, der in diesem Alter auf der Straße wohl nicht mehr lange zu leben hat? Wir haben für diese besagte Hündin einen Platz gefunden und fordern die Bekanntgabe des Ortes, wo der Hund wieder frei gelassen wurde.

In Box 6 war ein weißer Rüde mit braunem Kopf, etwa 7 Jahre und SEHR dünn. Wie soll dieser Hund in seinem körperlichen Zustand den Winter draußen überstehen? Was denken Sie sich dabei auch solch ein armes verhungertes Tier, ohne es vorher vernünftig an Gewicht zunehmen zu lassen, wieder raus zu setzen?

Dann gab es noch einen etwa 9 Monate jungen Rüden mit der Täto-Nr. 90250. Dieser Hund wurde als Welpe adoptiert und war noch keine Sekunde auf der Straße auf sich allein gestellt. Wie soll er den Winter überleben?

Ich bin schon seit Jahren im Tierschutz in Rumänien aktiv und ich weiß sehr genau welche Hunde draußen eine Chance haben und welche nicht!

Unsere im Moment letzte Frage gilt den beiden Hunden aus Box 5, einem bunten Rüden und einer braunen Hündin von etwa 2 Jahren. Am Donnerstag Nachmittag waren die beiden noch in der Ecarisaj, am nächsten Morgen schon nicht mehr!

Was ist ihnen passiert, wo und wann wurden diese Hunde ausgesetzt? Etwa mitten in der Nacht? Das scheint uns sehr unglaubwürdig!

Um unsere bestehenden Zweifel auszuräumen und die Zusammenarbeit mit Ihnen nicht zu gefährden und andere Schritte einleiten zu müssen, fordere ich im Namen unseres Vereins „Fellchen in Not“ die Beantwortung unserer Fragen, als auch Frau Iuliana Zuber als Voluntär bei Ihnen arbeiten zu lassen, was auch beinhaltet bei der Freilassung jeden Hundes dabei zu sein!

Mit freundlichen Grüßen


Michaela Goldhorn

1. Vorsitzende
Fellchen in Not e.V.
Gebrüder Grimm Weg 7
38229 Salzgitter
Germany
Tel. 0049-5341/1885403

News vom 12.11.2009:

Ich hatte heute aufgrund der traurigen Nachricht, dass auch ein weiteres Baby verstorben ist, und anderer obskurer Vorfälle im "städtischen Tierheim", mal wieder ein Telefonat mit Dr. Pop.

Zur Erklärung zu dem Tod der Babys: Im "städtischen Tierheim" haben wir eine Hündin mit zwei Welpen vorgefunden, die mit uns ausreisen sollten, sobald die Mama alle Impfungen bekommen hat.

Die Mama sollte erst ihren ehemaligen Besitzern zurück gebracht werden, obwohl den Mitarbeitern in der Ecarisaj bewußt war, dass es ihr dort nicht gut geht - das konnten wir nach einigen Diskussionen dann doch verhindern. Eines ihrer Babys ist zwischenzeitlich leider erkrankt und verstorben, das zweite Baby folgte ihrem Geschwisterchen kurze Zeit später hinter die Regenbogenbrücke...

...ich bin wütend und traurig zugleich. Das verbliebene kranke Baby der schwarzen Mama, haben sie von ihr getrennt und allein in eine Blechbox gesteckt. Meinen die im Ernst, davon wird es gesünder? Ohne die Wärme der Mama? Wie kaltherzig muss man sein? Was haben die für einen Verstand?

Die Mutter sollte aber, trotz ausdrücklicher Reservierung!, nun doch wieder zurück gebracht werden, wird sie nach unserem Gespräch jetzt hoffentlich nicht, sie geht am Wochenende mit auf Reisen.

Zwei weitere Hundis, die gestern bis zum Toresschluß noch vor Ort waren und von denen wir wussten, dass man sie nicht mehr raussetzen kann oder will, habe ich gestern Abend noch kurzfristig an Miri weitergeleitet, sie möchte die beiden für das Wochenende reisefertig machen lassen (Box 5).

Punkt 7.30 Uhr, offizielle "Öffnungszeit", waren diese Hunde verschwunden, angeblich wieder frei gelassen. Mitten in der Nacht??? Wir lassen uns nicht für blöd verkaufen! 

Dr. Pop hat mir versprochen (worauf ich mich aber sicher nicht verlasse), die Hundefänger wieder auszuschicken um sie zurück zu holen, erwähnte aber im selben Atemzug dass diese Hunde den Wagen ja kennen und wohl davor weglaufen würden. "Gut, kein Problem", sagte ich, "machen wir es nicht noch schwerer wie es schon ist und sie geben Miri und Iuliana den Ort bekannt wo sie sich nun befinden, dann sammeln sie die beiden wieder ein." Wir werden sehen, was passiert...

Auch Tiger und seine Gefährtin wollen sie TROTZ RESERVIERUNG! wieder frei lassen. Wie schon öfters erwähnt, haben wir damit auch absolut kein Problem, wenn Neuter & Release korrekt durchgeführt wird und die Hunde nicht auf unserer Reserviertenliste stehen - aber so nicht! Jetzt dürfen sie bis zum nächsten Transport bleiben.

Dass sie wieder raussetzen müssen, wegen der bekannten Reklamationen aus der Bevölkerung, wissen wir, sie müssen Platz schaffen und haben leider nicht den Mut mal gegen die Anweisungen des Bürgermeisters zu verstossen und zu sagen STOP, wir sind voll und können keine Tiere mehr abholen lassen. Und natürlich wollen WIR auch nicht riskieren dass gesagt wird, wir haben keinen Platz mehr im Tierheim also MUSS wieder getötet werden... Zum wiederholten Male, wir wollen das ja auch: richtig durchgeführt!

Sie setzen die Hunde aber ja nicht nur irgendwo im Nirvana wieder aus, sondern auch gänzlich OHNE HERZ UND VERSTAND!

Miri fragte mich, wenn sie mit entscheiden dürfe, welche Hunde man denn ohne ein noch schlechteres Gewissen zu haben, welches man ja eh schon hat wenn man solch eine Entscheidungen treffen muss, auswählt. Meine Meinung: gesunde, wohlgenährte Hunde mit viel Fell (gerade im Winter), die auch schon auf der Strasse gelebt haben.

Was machen die Leute aus der Ecarisaj? Sie setzen Hunde aus wie diesen armen Knopf, bestehend aus Haut und Knochen, der den Winter sicher nicht überleben wird...


...und diesen Junghund, der das Strassenleben noch nie kennen gelernt hat.

Für Miora Macrinici, Dr. Pop´s Chefin, werde ich einen Brief mitgeben, leider kann sie kein Englisch, Doina wird ihn mir übersetzen. 

News vom 10.11.2009:

Eine große Kastrationskampagne in und um Cluj ist für April 2010 geplant.

Drei Tierschutzvereine möchten sich daran beteiligen: zwei davon aus Cluj, „Arca lui Noe“ und “Nuca”, und natürlich unser Verein “Fellchen in Not”.

Es wird gerade geplant und gefeilt, zum Glück ist ja noch Zeit bis April.

Fellchen in Not e.V. möchte die Polyimpfungen übernehmen, eine Polyimpfung kostet in etwa 7 Lei, also noch nicht einmal 2 Euro, und einiges an Kastrationsmaterial stellen.

Bitte für diese Aktion noch kein Geld überweisen! Sobald alles Dingfest ist, werden wir Sie hier auf diesen Seiten darüber informieren und um Unterstützung bitten.


News vom 23.10.2009:

Ein Zeitungsartikel, gespickt mit Lügen, erscheint in Cluj:

Haita de caini comunitari chiar in centrul orasului

Strassenhunde-Rudel mitten in der Stadt

Municipiul Cluj-Napoca se pretinde a fi un oras european civilizat, insa la mai multe aspecte lasa de dorit, asa cum citynews.ro v-a prezentat in mai multe cazuri. Strazi cu aspect de ulita de sat, gunoaie si parcuri neingrijite, iar mai nou o haita de caini care ataca trecatorii chiar pe pietonala de pe Bulevardul Eroilor.

Die Stadt Cluj-Napoca behauptet eine moderne, zivilisierte Stadt zu sein, aber manche Aspekte lassen zu wünschen übrig, so citynews. Dreckige Strassen, Müll und verdreckte Parks und seit neulich, ein Strassenhunde-Rudel, das die Passanten mitten in der Stadt auf dem Eroilor Boulevard angreifen.

O promenada pe aici sau o plimbare cu bicicleta pe pistele amenajate se poate termina cu injectii anti-rabic la Unitatea de Primire a Urgentelor, deoarece un grup de cinci caini “stapaneste” trotuarele. Un cetatean a sesizat aceasta problema pe forumul destinat reclamatiilor adresate Primariei.

Ein Spaziergang hier oder eine Fahrradtour kann mit eine Tetanus-Impfung enden, denn ein Rudel von 5 Hunden behauptet den Gehweg für sich. Ein Passant hat es reklamiert.

“Pe strada Eroilor, chiar in centrul orasului, s-a aciuat o haita de vreo cinci caini comunitari. Va las pe dumneavoastra sa va dati seama de ce interactiunea dintre caini si biciclistii ce circula pe pista de biciclete amenajata pe aceasta strada se dovedeste neplacuta pentru acestia din urma”, a reclamat in 16 octombrie Mihai Dan pe site-ul amintit.

"Auf dem Eroilor Boulevard, in der Stadtmitte, ist ein Hunde-Rudel, bestehend aus 5 Hunden. Es steht Ihnen frei zu entscheiden, wie ein Zusammentreffen zwischen Hunden und Fahrradfahrer ausgehen mag", hat Mihai Dan am 16. Oktober reklamiert.

In raspunsul primarului, postat ieri, cetateanul reclamant este linistit de autoritati.

“Sesizarea a fost transmisa Centrului de Ecarisaj cu solicitarea de capturare si internare a cainilor comunitari”, se arata in raspuns. Cu toate acestea, cainii sar si astazi sa muste picioarele biciclistilor.

Die Antwort vom Bürgermeisteramt:

"Ihre Reklamierung wurde an die Ecarisaj weitergegeben, mit der Aufforderung diese Hunde einzufangen". Trotz alledem, diese Hunde attackieren trotzdem die Fahrradfahrer.

Reprezentantii Centrului de Ecarisaj au afirmat ca “poate astazi” vor fi ridicati acesti caini.
“Am primit solicitare de la Primarie, dar nu am avut inca timp sa trimitem pe cineva. Poate astazi va merge o echipa”, a precizat Ioana Macrinici, medic veterinar la Centrul de Ecarisaj.

Die Betreiber der Ecarisaj haben gesagt, dass sie eventuell heute die Hunde abholen. "Wir wurden vom Bürgermeisteramt aufgefordert, diese Hunde abzuholen. Wahrscheinlich werden wir sie heute einfangen", sagt Ioana Macrinici , Tierärztin in der Ecarisaj.

Aceasta a mai afirmat ca exista caini in oras eliberati chiar de Centru dupa ce au fost sterilizati. “S-ar putea sa fie caini eliberati de noi, desi noi nu prea eliberam in centru. Avem un program prin care ii capturam, ii sterilizam si dupa aceea ii eliberam. Sa nu va mirati daca vedeti caini prin oras”, a adaugat Macrinici.

Diese hat noch gesagt dass sie kastrierte und geimpfte Hunde wieder ausgesetzt hat. "Es könnten Hunde sein, die wir ausgesetzt haben, wir setzen aber keine Hunde in der Stadt aus". Wir haben ein Programm, demnach kastrieren und impfen wir die Hunde und setzen sie wieder aus. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie Hunde in Cluj sehen", sagt Macrinici.

Elza Almasi

Foto: Alexandra Groza


Es ist wirklich traurig das Tatsachen so verdreht werden, hier der Link zu dem Film der Hunde in der Stadt von denen die Rede ist, überzeugen Sie sich bitte selbst „wie böse“ sie sind.

Mit diesem Film, bzw. dem Artikel dazu, müsste sich die Zeitung eigentlich mehr wie lächerlich machen, doch man möchte in Cluj nur sehen, was man sehen will...

http://www.citynews.ro/cluj/din-oras-10/haita-de-caini-comunitari-chiar-in-centrul-orasului-61728/galerie-video-7319/?BackURL=L2NsdWovZGluLW9yYXMtMTAvaGFpdGEtZGUtY2FpbmktY29tdW5pdGFyaS1jaGlhci1pbi1jZW50cnVsLW9yYXN1bHVpLTYxNzI4Lw==

...und mit solchen Leuten, die die Wahrheit nicht sehen wollen, haben wir zu kämpfen...

Diese etwa 4jährige liebe Hündin ist übrigens auch einer der besagten Hunde und sitzt nun in der Ecarisaj, dem „städtischen Tierheim“, für sie suchen wir jetzt dringend eine Pflegestelle!
Gott sei Dank musste sie nicht lange warten, kurze Zeit später konnten wir sie mit nach Deutschland nehmen!

Ein weiterer Artikel vom 23.10.2009, in dem auch wir angesprochen werden - auf dem Bild sehen Sie unsere Iuliana mit ihrem Hund: 

www.ftr.ro/nemtii-castreaza-gratuit-la-cluj-30429.php

Artikelname: die Deutschen kastrieren gratis in Cluj

Das Bürgermeisteramt lässt eine Tierärztin warten, die ihre Dienste gratis anbietet

Iuliana Zuber, eine 27jährige Tierärztin, will gratis ihre Dienste anbieten und den ganzen Tag Hunde kastrieren. Die Frau hat ihre Dienste der Ecarisaj und dem Bürgermeisteramt angeboten, aber sie muss noch auf eine Antwort warten. "Ihr Antrag wird in ca. 30 Tagen bearbeitet", verspricht das Bürgermeisteramt. Dieses Jahr, hat die Ecarisaj 200 Hunde kastriert, auf Kosten des Staates oder der Besitzer. Die Tierschutzorganisationen haben dagegen 300 Hunde und Katzen kastriert, Hunde mit oder ohne Besitzer. Seit dem letzen Jahr, ist das Töten der Hunde gesetzlich verboten, ausser bei den Hunden, die eine unheilbare Krankheit haben. Die einzige Möglichkeit das Problem der Strassenhunde zu lösen, ist die Kastration. Der Verein Fellchen in Not aus Deutschland bietet an, die Kosten für die Kastrationen zu tragen, aber das Bürgermeisteramt hat den Vertrag bis heute nicht unterschrieben. 3 Jahre lang war die Ecarisaj in Quarantäne, normalerweise beträgt die Quarantänezeit 10 Tage. „In Deutschland habe ich in einer Klinik und in einer Tierarztpraxis gearbeitet. Ich bin Mitglied im Verein "Arche Noah" und "Fellchen in Not". Die Tierschutzorganisationen dürfen, nach dem Gesetz, an den Aktionen de Ecarisajs teilnehmen. Ich habe mit allen gesprochen, mit dem Bürgermeisteramt, mit den Tierärzten in der Ecarisaj und mit dem Vetamt", bis jetzt ist nichts geschehen“, sagt Iuliana Zuber.

Nuca sterilisiert am laufenden Band

Die Pressesprecherin des Bürgermeisteramtes, O.B, sagt, dass dieses Jahr in der Ecarisaj 200 Hunde kostenpflichtig kastriert wurden. Während dessen, haben die Tierschützer aus Cluj etwa 300 Hunde und Katzen kastriert. "Wir versuchen mit allen Kräften mit dem Bürgermeisteramt zusammenzuarbeiten. Ich habe einen Antrag gestellt bei der RADP, wo steht, dass ich mich anbiete, 8 Stunden pro Tag als Voluntär in der Ecarisaj zu arbeiten. Ich muss 30 Tage auf eine Antwort warten. Die Orga versucht ein Programm auf die Beine zu stellen, jedoch benötigt sie die Hilfe des Bürgermeisteramtes“, sagt Iuliana Z. Alina Banu, Mitglied der Tierschutzorganisation "Nuca", hat ein Kastrationsprojekt gestartet, zusammen mit den Studenten der Universität für Tiermedizin. „Das Projekt hatten wir schon vorher, jetzt wird es verlängert, sodass jeder, der sein Tier kastrieren möchte, dies kostenlos tun kann“, sagt Alina Banu.

100 Lei um einen Hund zu fangen

In der ersten Hälfte des Jahres wurden 439 Personen die Tetanus-Impfung verabreicht, die von ungeimpften Hunde gebissen wurden. Nach Angaben der Stadt Cluj befinden sich in Cluj ca. 2.000 Strassenhunde. Für die Versorgung dieser Hunde, bekommt das Ecarisaj Zentrum monatlich zwischen 25.000 und 30.000 Lei (Anmerkung von uns: etwa 7500 €). Es werden 2,65 Lei (Anmerkung von uns: 0,66 Cent!!!) täglich pro Hund für die Versorgung bezahlt. Für das Einfangen der Hunde werden 104,57 Lei (Anmerkung von uns: 26,14 €) benötigt.

Die Summe aus dem Budget beträgt für 2009 1.465.914,4 Lei (Anmerkung von uns: 366.478,60 €)

News vom 20.10.2009:

Der letzte Hilfstransport vor dem Winter steht an, es eilt für die Hunde, gerade für die Welpen, die erbärmlich frieren und wir bangen müssen, dass sie die nächsten Wochen nicht überstehen...

Jede Fahrt kostet uns ein Vermögen, da wir bisher auch immer auf ein Mietfahrzeug angewiesen waren, welches mit 700,- € an Miete immer ein großes finanzielles Manko bedeutet.

Plus Benzin + Vignetten kostet uns allein nur die Fahrt an die 1.200,- €, nicht mit einkalkuliert sind die Transponder, EU-Heimtierausweise und die Kosten, die unsere Hunde in ihren Pflegestellen verursachen, sei es eine Kastration oder sonstiges...

Um wenigstens die Miete für das Fahrzeug zu sparen, sparen wir nun auf einen eigenen Transporter und würden uns in der Beziehung natürlich sehr über Ihre Unterstützung freuen!

News vom 15.10.2009:

Kleiner Brief, große Wirkung?

Heute erreichte uns diese wunderbare Nachricht von Miri (Frau Paschke):

Hallöchen,

ich konnte es eben kaum glauben:

Heute um kurz nach 9 wurde Iuliana angerufen, damit sie beim Freilassen und Einfangen von Hunden dabei sein kann! Die haben tatsächlich auf sie gewartet.

Alles war soweit ok, Iuliana durfte und sollte mit den Anwohnern sprechen.
Es wurden ein paar Hunde freigelassen und 5 neue eingefangen.

Iuliana hat dabei geholfen, war alles gut. 4 dieser Hunde werden zurückgebracht, nur einer nicht, denn der hat wirklich immer Stunk verbreitet, die anderen grundlos angegriffen und so.

Iuliana hat gleich danach einen offiziellen Antrag gestellt (Pop hat ihr gesagt, wie und bei wem), und ab morgen wird sie täglich von 7-15 Uhr als Abgeordnete von Fellchen in Not und Arca Lui Noe in der Ecarisaj sein!!!!

Natürlich nur als Gast und unbezahlt...
Sie darf überall dabei sein, auch bei den OPs und so...

Auf jeden Fall haben wir da jetzt einen Fuß in der Tür!

Ich weiß nicht, ob Iuliana denen inzwischen verraten hat, dass sie auch TA ist (bisher hatte sie es absichtlich verschwiegen, um als blondes Dummchen dazustehen, das man nicht ernstnehmen muss...).

Ich hoffe, das gibt euch jetzt ein bisschen Auftrieb und neuen Mut!

So leicht verschwindet da erstmal niemand mehr, und Iuli wird schon aufpassen, dass niemand unnötig leidet.

Wir fahren gleich hin - mit einem ganz anderen Gefühl.

ENDLICH nach langer Zeit mal ein paar POSITIVE Zeilen :-)!

News vom 12.10.2009:

Aufgrund des Abrisses des alten, und den Aufbau des neuen "städtischen Tierheimes" und der daraus resultierenden Umstrukturierung werden nun wahllos Hunde frei gelassen, ich betone FREI GELASSEN, zwar kastriert aber nicht in ihre angestammten Reviere zurück gebracht.

Von daher folgendes Schreiben an die Mitarbeiter der Ecarisaj:

Hallo Dr. Pop und Frau Macrinici,

ich beziehe mich in diesem Schreiben auf das Live Interview im Fernsehen vom 07.09.2009, aus dem ich Dr. Pop´s Worte zitiere:

Wir vom Zentrum haben vor einigen Monaten etwas vorgeschlagen, dass der Bürgermeister akzeptiert hat:
Wir werden versuchen, alle Strassenhunde zu übernehmen, sie zu kastrieren und zu impfen. Zusammen mit den Herrschaften werden die Hunde aussortiert, die besser nicht zurück auf die Straße gebracht werden, z.B. Hunde aus Gebieten mit sehr vielen Hunden, aggressive Hunde, alte Hunde. Sie werden diese nach Deutschland bringen. Den Rest werden wir zurück in ihr Territorium bringen. Mit deutlichen Markierungen, sei es Tätowierung, Halsband oder Ohrmarke - wir werden das Programm sichtbar machen. Wie, werden wir gemeinsam mit der Orga besprechen. Und wir hoffen, dass die Effekte dieses Programmes mit der Zeit sichtbar werden.
Es wäre sehr leicht, das Problem kurzfristig zu lösen, aber es würden permanent Hunde von außerhalb nachrücken
Die Ortschaften aus der Umgebung können kein Kastrationsprogramm durchführen, sie können die Hunde nicht unterbringen. Cluj würde eine Art Magnet. Alle Hunde würden herkommen.
So hoffen wir, dass die Zahl sich nun reduziert, und nicht wächst...


Warum setzen Sie Ihre Worte nicht endlich in Taten um? Wie Sie ja in dem Interview sagten "...Den Rest werden wir zurück in ihr Territorium bringen..."

Genau DAS ist doch der Punkt, so, wie Sie Neuter & Release momentan durchführen wird es niemals ein Erfolg! Sie setzen die kastrierten Hunde wahllos vor die Tür und eben NICHT in ihre angestammten Reviere.

Stattdessen verlagern Sie nur das Problem, fangen wahllos Hunde ein, setzen sie irgendwo wieder aus, fangen die nächsten ein, setzen auch diese nicht wieder in ihre angestammten Reviere. Entschuldigung, aber das ist der absolute Irrsinn!

Im Ansatz gut (die Kastrationen), aber in der konkreten Durchführung absolut nicht realitätsbezogen!

Sie sagten auch "Wie (Anmerkung: bezogen auf Neuter & Release), werden wir gemeinsam mit der Orga besprechen. Und wir hoffen, dass die Effekte dieses Programmes mit der Zeit sichtbar werden..."

Frau Paschke hat Ihnen nun schon einige Male versucht zu erklären wie es funktioniert, was für Erfolge mit einem durchdachten Kastrationskonzept in anderen rumänischen Städten zu verzeichnen sind. Und ich denke, Sie wissen auch ganz genau das wir Recht haben.

Doch kommen von Ihrer Seite aus immer wieder nur Ausflüchte, und unsere Organisation fühlt sich folglich missverstanden und ausgenutzt.

Ich weiß, dass Sie den Anweisungen des Bürgermeisters folge leisten müssen, doch müssen Sie als an der Front arbeitende Tierärzte und Leiter eines Tierheims ihm doch auch erklären können, WIE eine humane Lösung des Strassenhundeproblems funktioniert, wie "das Problem" jetzt gehandhabt wird, funktioniert es eben nicht!

Wir haben leider nicht die Möglichkeit regelmäßig bei Herrn Sorin Apostu vorzusprechen, doch wenn Ihnen WIRKLICH etwas an der HUMANEN Lösung des Strassenhundeproblems liegt, was uns ehrlich gesagt momentan zweifeln läßt, dann müssen Sie mit dem Herrn Bürgermeister und den anderen zuständigen Persönlichkeiten endlich überein kommen!

Unser Anliegen war von Anfang an eine ZUSAMMENARBEIT mit Ihnen und der Stadt Cluj, aber nicht nur in Bezug auf die Adoptionen der Hunde, sondern eben auch das besagte wichtige Kastrationsprojekt Neuter & Release mit Ihnen GEMEINSAM durch zu führen, dass Material hierfür würden wir ja stellen.

Wir fühlen uns im Moment durch die Umstrukturierung des Tierheims permanent von Ihnen unter Druck gesetzt, da uns einzig und allein das Wohlergehen der Hunde am Herzen liegt. Welche wir nicht reservieren können, deren Schicksal ist besiegelt, ausgesetzt in einem fremden Revier und das vor dem harten Winter, fast ohne Chance auf Überleben...

Wir sind ein TIERSCHUTZVEREIN, und mit dem Wissen, das WIR die wahllos wieder raus gesetzten Hunde auf dem GEWISSEN haben, da wir ja leider nur eine begrenzte Anzahl von Hunden bei Ihnen sichern können, läßt uns schwer in den Schlaf kommen. Anders sähe es aus, wenn wir wüßten, sie kommen in ihre bekannten angestammten Reviere...

...das soll jetzt kein Vorwurf sein, nur eine Frage Interessehalber. Wie können Sie eigentlich damit leben?

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Goldhorn
1. Vorsitzende
Fellchen in Not e.V.
 

News vom Oktober 2009:

Wir haben uns dazu entschlossen, sobald unsere Finanzen es zulassen, ein Gelände in Rumänien zu erwerben, um Notfellchen, die nicht sofort ausreisen können, eine artgerechte Umgebung zu bieten und sie, falls nötig, medizinisch behandeln zu lassen!

News vom 26.09.2009:

Unser erstes Herbstfest war ein voller Erfolg, bitte click auf die Einladung...

News vom 14.09.2009:

Unsere kleine Tinka ist in liebevolle Hände vermittelt, sie ist putzmunter und quitschvergnügt :-)!

News vom 09.09.2009:

Hier die Antwort einer renommierten Zeitung auf unsere Bitte um Veröffentlichung des Artikels...

Guten Tag,

selbstverständlich ist das Quälen der Tiere strafbar und ich persönlich liebe Tiere sehr, weil ich über die Jahre Hunde, Katzen, Hasen hatte..

Aber zu behaupten dass die Strassenhunde mitten in der Stadt leben sollen, unter Menschen, ist ein Unterschied. Ich weiß nicht ob Sie die Zahl der attackierte Menschen kennen (meistens alte Menschen oder Kinder). Oder die Zahl der von hungrigen Hunden getötete Menschen (durch das Kastrieren der Tiere ist der Hunger nicht beseitigt).

Aber ich bin mir bewußt dass für Sie das Leben der Hunde wichtiger ist als das der Bevölkerung. Ich persönlich würde kein Menschenleben opfern, auch nicht für 1 Million Hunde.

Und in Deutschland, wo die Bevölkerung besser gestellt ist, kann sein dass das leben der Hunde wichtig ist.

Deswegen weigern wir uns, den Artikel in unserer Zeitung zu veröffentlichen, da völlig an der Realität vorbei.

Natürlich haben wir auch mit negativen Reaktionen gerechnet, aber nicht mit solch einer, und schon gar nicht von einer Zeitung mit gutem Ruf - daraus ist der Stellenwert eines Hundes in Rumänien mal wieder mehr wie offensichtlich und sie haben NICHTS verstanden...

News vom 08.09.2009:

Folgenden Artikel haben wir gleich darauf an die Presse gegeben, mit der Bitte um Veröffentlichung. Dieser Artikel sollte ganz einfach an das Gewissen der Bewohner Clujs appellieren...

Cluj-Napoca und seine Strassenhunde

Sie werden misshandelt, erschlagen mit Schlingen erwürgt, von der Mehrzahl der Bürger Cluj-Napocas einfach gehasst – nur, warum?

In einer zivilisierten Welt sollten doch Mitgeschöpfe, so auch der (Strassen)Hund als fühlendes Lebewesen angesehen und auch so behandelt werden.

Dass es ihn, den Hund, auf den Strassen Rumäniens überhaupt gibt, wer trägt daran die Schuld? Doch einzig und allein der Mensch, der den Hund sich unkontrolliert vermehren lässt und ihn dafür auch noch hasst!? Welch ein Widerspruch...

All diese Hunde stammen von ehemaligen Haus- und Hofhunden ab, die ausgesetzt wurden, sie haben sich dieses erbärmliche Leben nicht selber ausgesucht.

Nun muss dass vom Menschen geschaffene Problem der Strassenunde-Überpopulation gelöst werden, aber auf humane Art und Weise und nicht durch töten oder wegsperren – und diese Lösung heisst KASTRIEREN!

Unsere deutsche Tierschutzorganisation „Fellchen in Not e.V.“ wird in Zukunft das Kastrationsprojekt „Neuter and Release“ in Ihrer Stadt beginnen und appelliert dabei an Ihre Vernunft und hofft auf Ihre Mitarbeit!

Die Bedeutung von „Neuter and Release“:

Wie schon gesagt, laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist das Problem der Straßenhunde-Überpopulation nicht dadurch zu lösen die Hunde zu töten oder wegzusperren. Das diese Maßnahmen völlig sinnlos sind, hat sich auf der ganzen Welt erwiesen. Ist ein Hunderudel "entfernt" rücken sofort andere Hunde in das frei gewordene Revier, ihre ökologische Nische, nach. Die einzige Möglichkeit der Lage Herr zu werden besteht darin groß angelegte Kastrationsprojekte durchzuführen, sprich Hunde eines jeden Reviers einzufangen, zu kastrieren und zurück zu setzen, damit diese Plätze besetzt bleiben. Des weiteren sollten sie eine Markierung tragen, um sie von noch unkastrierten neu dazu gestoßenen Tieren unterscheiden zu können. Da kein Nachwuchs mehr erwartet wird, wäre dieses Problem in etwa zehn Jahren gelöst.

Von einem durch uns zurück gesetzten und kastrierten Hund gehen keinerlei Gefahren aus, sie sind gegen Tollwut geimpft, offensichtlich aggressive Hunde werden nicht wieder zurück gesetzt, es bleiben Revierkämpfe aus und somit sind auch Sie geschützt!

Unsere kastrierten und geimpften Hunde erkennen Sie an der roten Marke in ihrem rechten Ohr.

Bitte lassen Sie auch Ihre eigenen Hunde kastrieren, denn sie können ebenso in einem unbemerkten Augenblick unerwünschten Nachwuchs zeugen.

Um sich dann wiederum dieses unerwünschten Nachwuchses zu entledigen werden sie ausgesetzt, unkastriert! und der Teufelskreis beginnt von vorn – schlimmer noch, der Nachwuchs wird getötet.

Das ist inhuman und nach rumänischem Tierschutzgesetz auch unter Strafe verboten!

Bitte unterstützen Sie das Projekt:

PRO KASTRATION – CONTRA TÖTEN!!!

News vom 07.09.2009, nachmittags:

Live Interview im Fernsehen: 

Aufgrund dieses Artikels hat sich ein Fernsehsender bei Dr. Pop, Tierarzt der Ecarisaj, gemeldet, sie wollen heute noch ein Interview. Er hat recht aufgeregt bei Miri, unsere Kontaktperson und Freundin aus Cluj, angerufen um zu fragen was er denen denn sagen soll, es existiere ja noch gar kein Vertrag. Anmerkung: In dieser Situation konnte er anrufen, als die Hunde angeblich wieder rausgesetzt wurden aber nicht. Dr. Pop erklärte den dreien noch (NICHT während des Interviews), dass er gar nicht wusste wie wichtig es uns ist, dass wir angerufen werden, wenn sie die Hunde wieder raus lassen, wir hoffen, er weiß es jetzt!

Was sie aber ganz bestimmt wissen: Es wird nun JEDER Hund der dort einsitzt katalogisiert, es wird also schwer für die "Tierheimmitarbeiter", sie einfach so verschwinden zu lassen!

Miri, Iuliana und Attila und unserem Artikel für die Zeitung, und dem Schreiben an den Bürgermeister und den DSV, in der Hand in´s "städtische Tierheim" (Ecarisaj).

Unser Artikel wurde noch gar nicht an die Presse gegeben, keiner wußte von daher, wie Zeitung und Fernsehen davon erfahren haben. Cluj ist eine Großstadt, aber wie man sieht, mit dem Informationsaustausch klappt´s schonmal .

Dr. Pop war aber schon unterwegs , unsere drei Tierschützer also auch auf zum Fernsehsender.

Uns war es wichtig, dass auch jemand unsere Organisation bei diesem Interview vertritt, und wir diese vielleicht einmalige Chance nutzen können um klar zu stellen worum es uns eigentlich geht...

...so, und ab heute ist unsere Iuliana als unsere offizielle Pressesprecherin ernannt!

Sie hat es toll gemacht, so souverän hat sie erklärt was wir vorhaben, was "Neuter and Release" für eine Bedeutung hat, dass die Bevölkerung umdenken muss, usw.... einfach Klasse unsere Iuliana !

Iuliana sagte sie hätte so gezittert, dass sie gespürt hat wie ihre Haarspange vibriert ;-). 

Stellen Sie sich vor, das alles ohne Vorbereitung, und dann solch ein Auftritt, LIVE!
Unsere Hochachtung hat sie!!!

Dr. Pop hat sogar in den Tenor "Bevölkerung" mit eingestimmt, er meinte, dass die Bürger von Cluj es gerade mal geschafft haben in einem Jahr 31 Hunde aus dem Tierheim zu adoptieren, wir Deutschen aber diese Zahl in einem Monat.

Und sie wissen, die Öffentlichkeit ist nun auch darüber informiert, dass jemand aus dem Ausland ein Auge auf die Hunde hat, nun versuchen wir das Beste draus zu machen!

Hier die Übersetzung der Mitschrift des Live-Interviews:

Anmerkung von uns: "Ecarisaj" heißt laut Wörterbuch Abdeckerei, dieser makabre Begriff ist also nicht ausgedacht!

16 minütiges Live-Interview auf TVR Cluj, einem regionalen Fernsehsender

M = Moderatorin   I = Iuliana   P = Dr. Pop

Moderatorin: Jetzt beschäftigen wir uns mit einem wichtigen Problem in Cluj-Napoca, das meine Gäste zu erläutern versuchen wollen - das Problem mit den Straßenhunden, vielleicht besser: das Problem der Hunde im Tierheim.
Dr. Cristian Pop vom Abdeckereizentrum und Iuliana Zuber, Mitglied der deutschen Tierschutzorganisation, die der Abdeckerei Hilfe angeboten hat. (Moderatorin schaut fragend zu Iuliana)
Iuliana: Ja, der Name ist "Fellchen in Not", also rumänisch "blanute in pericol".
M: Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Wer hatte die Idee, die Lösung außerhalb unserer Grenzen zu suchen - wenn jetzt doch eine ausländische Organisation der Abdeckerei hilft?
I: Weil einige Personen das Straßenhundeproblem in Cluj gesehen haben, und versucht haben, diese Orga nach Cluj zu holen. Und mit Hilfe der Abdeckerei werden wir versuchen, die Bevölkerung zu erziehen in Bezug auf die Straßenhunde.
M: Konkret, was jetzt? Wir haben diese Hunde im Tierheim - Tierheim, habe ich das jetzt richtig gesagt?
Pop: Ja, Tierheim ist gut.
M: Es sind sehr viele, zu viele. Und jetzt?
P: Es sind zu viele, an der oberen Grenze unserer Kapazität. Momentan etwa 50 bis 60 Hunde können wir aufnehmen, denn es wird gebaut. Das neue Tierheim wird gebaut, und die Hälfte der alten Gebäude sind weg. Deswegen beschränken wir uns auf ca. 50 Hunde.
Die Herrschaften (Anmerkung von uns: gemeint sind Fellchen in Not - hier sagt man "Herrschaften", wenn man über jemand Anwesenden redet) versuchen, für diejenigen Hunde, die wir nicht ins "Neuter & Release"-Programm einschließen können, Familien in Deutschland zu finden.
M: Das heißt, periodisch kommt ein Auto aus Deutschland hierher und nimmt Hunde mit? Oder wie funktioniert das?
I: Es ist noch am Anfang. Hauptsächlich, wie ich schon sagte, wird die Erziehung der Bevölkerung angestrebt.
Also es gibt ein Programm, das in Cluj durchgeführt werden wird, in dem diese Hunde (Straßenhunde) kastriert und reteritorialisiert werden. Tatsächlich, den Hunden, bei denen das Reteritorialisieren problematisch wäre, werden Familien in Deutschland gefunden. Aber vor allem müssen die Leute verstehen, dass Hilfe nicht nur von außen kommen kann. Hilfe muss von uns allen kommen!
Diese Hunde bekommen eine rote Ohrmarke, werden kastriert und geimpft. Die Menschen müssen jetzt verstehen, dass diese Hunde nicht bei der Abdeckerei angezeigt werden dürfen/ sollten, da sie keine Gefahr für die Bevölkerung darstellen.
M: Wie wollen sie die Bevölkerung erziehen? Über die Medien, oder arbeiten sie das noch aus?
I: Genau, über Zeitungen, Fernsehen und andere.
M: Weil, es gab ja schon viele Personen und Orgas, auch bekannte, die für den Schutz der Rechte der Straßentiere eingetreten sind; ich weiß nicht, in welchem Maße das was bewirkt hat. Deswegen frage ich, muss eine andere Form gefunden werden, damit die Leute verstehen, welcher Hund gefährlich ist und welcher nicht?
P: Das ist wirklich eine Premiere für Cluj, eine solche Zusammenarbeit mit dieser Orga einzugehen, weil dieses System überall funktioniert. Städte überall auf der Welt, in New York oder Deutschland gehen so vor. (Anmerkung von uns: In Deutschland gibt es zumindest das Strassenhundeproblem nicht)
Sie sammeln unerwünschte, potentiell gefährliche Tiere ein, und die Orgas helfen sehr, indem sie sie in Heime aufnehmen. Die, die wieder freigelassen werden können, werden - in unserem Fall - freigelassen. Diejenigen, die nicht für das Programm geeignet sind, übergeben wir an die Herrschaften, die sich bisher als sehr effizient in Bezug auf Adoptionen in Deutschland erwiesen haben.
M: Haben Sie eine spezielle Methode, oder verstehen Deutsche besser die Wichtigkeit eines adoptierten Hundes? Warum funktioniert es dort und hier nicht? Was haben Sie mehr als wir? (Sieht Iuliana an)
I: Was haben sie (Anmerkung von uns: also die Deutschen) mehr - denn ich selber bin Rumänin.
M: Nein, ich meinte Sie als Mitglied der Organisation...
I: Ich denke, es liegt vor allem an der Erziehung/ Bildung.
P: Es ist ein kulturelles Problem. Wir stehen oft vor absurden Tatsachen, dass wir telefonisch nach Rassehunden gefragt werden - und zwar sogar nach ausgefallenen Rassen.
Dagegen fragen die Herrschaften (Anmerkung von uns: also wir) nach alten, schwachen oder irgendwie behinderten Hunden, und es werden bevorzugt diese ausgesucht.
Sie wissen, dass diese hier bei uns nicht adoptiert würden, weil sie weniger ansprechend sind.
Das sagt schon viel aus.
M: Wieviele Hunde haben sie bisher weggebracht?
I: Etwa 100.
P: Genau 81 von uns, aber sie arbeiten ja auch noch mit anderen zusammen.
M: Mit anderen Zentren, anderen Städten, oder wie?
I: Anderen Zentren, Pitesti, Arad, ja.
M: Was haben diese gemeinsam, oder zeigten sich in diesen Städten größere Probleme mit der Zahl der Strassenhunde bzw. den Plätzen in den Tierheimen?
I: Gemeinsam haben sie, dass dort die Straßenhunde nicht verantwortungsvoll behandelt werden.
M: (zu Dr. Pop) Sie sagten, dass Leute nach Rassehunden fragen. Würden viele Rassehunde adoptiert werden?
P: Die meisten Anrufer rufen wegen Rassehunden an und sind seltsamerweise sehr enttäuscht, wenn wir sagen, dass wir keine haben. Von denen, die anrufen, kommt dann ein kleiner Anteil selber vorbei um zu sehen, was wir haben. Davon wiederum ein kleiner Teil sucht sich einen Hund nach meist praktischen Gesichtspunkten aus.
Es geht um Nutzbarkeit, z.B. auf dem Land.
Schwache oder alte Hunde werden nicht ausgesucht. Auf diesen bleiben wir dann sitzen.
M: Dr.Pop, sie sagten, im Abdeckereizentrum sind ca. 50 Hunde.
P: Ja, ca. 50.
M: Aber auf den Straßen von Cluj sind noch viel mehr, da bin ich sicher.
P: Es sind Tausende...
M: Und diese sollen bestimmt noch weg. Wie werden sie vorgehen, wenn die 50 Tierheimplätze überschritten werden?
Obwohl sie Hunde nach Deutschland gebracht haben, sind trotzdem noch Straßenhunde hier. Was ist die Lösung für diese Extremsituation?
P: Wir vom Zentrum haben vor einigen Monaten etwas vorgeschlagen (Anmerkung von uns: Es war der Vorschlag unserer Organisation!), dass der Bürgermeister akzeptiert hat:
Wir werden versuchen, alle Strassenhunde zu übernehmen, sie zu kastrieren und zu impfen. Zusammen mit den Herrschaften werden die Hunde aussortiert, die besser nicht zurück auf die Straße gebracht werden, z.B. Hunde aus Gebieten mit sehr vielen Hunden, aggressive Hunde (Anmerkung von uns: Wir haben noch nie wissentlich aggressive adoptiert und haben es in Zukunft auch nicht vor!), alte Hunde. Sie werden diese nach Deutschland bringen. Den Rest werden wir zurück in ihr Territorium bringen. Mit deutlichen Markierungen, sei es Tätowierung, Halsband oder Ohrmarke - wir werden das
Programm sichtbar machen. Wie, werden wir gemeinsam mit der Orga besprechen.
Und wir hoffen, dass die Effekte dieses Programmes mit der Zeit sichtbar werden.
Es wäre sehr leicht, das Problem kurzfristig zu lösen, aber es würden permanent Hunde von außerhalb nachrücken (Anmerkung von uns: ja, das ist wirklich ihr einziges Problem dabei, es geht ihnen NICHT um das Tier selber...).
Die Ortschaften aus der Umgebung können kein Kastrationsprogramm durchführen (Anmerkung von uns: Doch könnten sie sehr wohl!), sie können die Hunde nicht unterbringen. Cluj würde eine Art Magnet. Alle Hunde würden herkommen.
So hoffen wir, dass die Zahl sich nun reduziert, und nicht wächst...
M: Diese Hoffnung muss länger anhalten. Ich wollte weiterhin noch fragen, ob die Organisation über die Adoption nach Deutschland hinaus noch weitere Unterstützung für die Abdeckerei anbietet?
I: Unterstützung ist dieses Programm, dass sie vorgeschlagen haben!
M: Ich meinte materiell.
I: Ja, sie stellen sämtliche Materialien für Kastration und medizinische Versorgung zur Verfügung.
Aber es ist sehr wichtig, dass alle das Programm "Neuter & Release" verstehen!
Reteritorialisierung bedeutet: Du nimmst einen Hund von einem Ort/Platz, kastrierst und impfst ihn und bringst ihn wieder genau dorthin zurück, sofern er keine Gefahr darstellt.
Wenn dieser Hund nicht an seinen Platz zurück kommt, werden andere Hunde diesen Platz übernehmen. Und unser Problem würde nicht gelöst.
M: Wie kann man das Problem lösen?
I: Nach WHO-Studien in ca. 10 Jahren!
M: In 10 Jahren, glauben Sie, ist das Problem gelöst?
I: Ja, wenn das Programm durchgeführt wird...
P: Aber in ganz Rumänien...
I: Wenn nicht, bestünde das Problem noch länger als 10 Jahre... Jahrzehnte!
M: Natürlich, wenn alle Programme nach Lehrbuch befolgt würden, und Studien berücksichtigt würden, wären wir in einer viel besseren Welt.
Aber ich bin trotzdem skeptisch.
Ich will nicht die Böse sein, aber, sollte sich zeigen, dass diese Methode nicht ausreicht, haben Sie an eine Alternative gedacht?
I: Ausreichend? Nicht ausreichend???
M: Vielleicht verstehen die Leute das nicht so ganz... Vielleicht machen nicht alle mit...
P: Ganz sicher werden es nicht alle verstehen! Aber mit dem Programm, an dem Punkt, an dem wir jetzt stehen, mit der Orga, die 81 Hunde in 3 Monaten adoptiert hat - bedenken Sie, dass im ganzen letzten Jahr 31 Hunde in Rumänien adoptiert wurden - wird klar etwas sichtbar sein!
Wenn wir das Vermehren stoppen, wird bald noch mehr sichtbar werden.
Und die Organisation wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten Hunde abnehmen. Sie können natürlich auch nicht unbegrenzt Hunde nach Deutschland bringen, sondern nur nach Nachfrage.
Ich denke, aus meiner Sicht werden schon positive Auswirkungen deutlich.
Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis es für jedermann klar sichtbar wird.
I: Hilfe wird nächstes Jahr noch kommen, wenn eine Orga aus den USA herkommt, und 8 Dörfer aus dem Clujer Umland kastrieren wird.
Pop: Wenn die Leute das verstehen und zulassen...
I: Die müssen das verstehen!
P: Da wird es Überzeugungskraft brauchen...
M: Sind die 8 Dörfer schon fest geplant? Können wir schon Orte nennen?
I: Nein, aber es werden 8 Dörfer sein.
M: Ich habe gehört, das Abdeckereizentrum ist momentan unter Quarantäne?
P: Nein, keine Quarantäne. Das ist ein Kommunikationsfehler. Ich glaube, dieses Jahr war noch gar keine Quarantäne. Es ist einfach eine Vorschrift, dass am Tor ein Schild hängt "Unbefugten ist der Zutritt verboten", aber das heißt nicht, dass nicht trotzdem täglich Leute bei uns drin waren (Anmerkung von uns: Das ist eine Lüge, es durften bisher keine Privatleute das Gelände betreten, siehe weiter im Text)
Wir haben keine festen Vorgaben, es ist nur wichtig, dass wir die Absichten der Leute kennen. Wir haben sogar ein Besucherregister das beweist, dass wir Besucher einlassen (Anmerkung von uns: Erst seit heute musste Miri sich da eintragen, bisher nie...). Natürlich haben wir strikte Vorschriften, wir dürfen niemanden ins Heim lassen, darum
müssen wir die Hunde rausholen, um sie zu zeigen. So verhindern wir die Übertragung von Krankheiten.
Deshalb blieb der Eindruck bestehen - kein Wunder nach 2 Jahren Tollwutquarantäne mit 10 Ausbruchsherden - dann ist tatsächlich so ein Eindruck geblieben (Anmerkung von uns: Er hat das so wirr gesagt...)
M: Ich habe das nur gefragt, weil ein Zuschauer deswegen angerufen hatte. Liebe Zuschauer, sie dürfen selbstverständlich anrufen.
Er sagte, er wollte ins TH eintreten und ihm war der Zutritt wegen Quarantäne
verweigert worden.
P: Unglaublich. Davon weiß ich nichts. Es gibt keine Quarantäne. Es sind ständig Besucher dort, auch Privatpersonen, nicht nur Orgas.
Die Herrschaften (Anmerkung von uns: Also wir) gehen sogar in die Gebäude, weil sie Fotos machen müssen.
Es war zuviel Arbeit, jeden Hund einzeln rauszuholen. Dann haben wir sie gebeten, die Fotos drinnen zu machen.
So können die Leute sich selber aussuchen, welchen Hund sie adoptieren wollen.
Wir geben dann noch einen kleinen Lebenslauf, der eventuelle Probleme des Hundes aufzeigt. (Anmerkung von uns: Ja, wenn man 10x darum bettelt!!!)
M: Noch eine Frage. Was denken Sie, kostet es eine Familie, die einen Hund aufnimmt... einen dieser alten Hunde... die leben wohl so 10 Jahre?
P: 15 Jahre.
M: Sagen wir, er ist 8. Was kostet der etwa monatlich oder im Jahr?
I: In Rumänien? Mein von der Strasse adoptierter Hund ist nicht alt, aber der kostet inclusive jährlicher Impfungen max. 50 Lei monatlich.
M: 500.000 alte Lei also im Monat...
I: 30 - 50, das hängt auch vom Futter ab.
M: Also, wenn es jemanden gibt, der 50 Lei monatlich nicht viel findet und mit dieser Summe einem Hund helfen kann - ihn adoptiert - den lade ich ein, zur Abdeckerei zu gehen und sich einen Hund auszusuchen, und diese Welt ein bisschen besser zumachen.
Danke für das Gespräch, viel Erfolg für die Zusammenarbeit und auf dass wir in Zukunft gutes davon hören!
I+P: Wir danken auch!

News vom 07.09.2009, morgens:

Am 07.09.2009 erscheint ein Artikel über uns und die "Zusammenarbeit" mit dem "städtischen Tierheim", der aber nicht ganz der Wahrheit entspricht:

www.citynews.ro/cluj/din-oras-10/o-organizatie-din-germania-adopta-caini-comunitari-din-cluj-57260/

Centrul de ecarisaj din Cluj-Napoca a incheiat un contract cu o organizatie din Germania, aceasta adoptand in jur de 60 de caini lunar. Cu toate acestea, centrul este inca in carantina, iar cei care doresc sa adopte catei nu pot sa intre in sa-i vada pe toti.

Das Ecarisaj-Zentrum hat einen Vertrag mit einer Deutschen Tierschutzorganisation abgeschlossen. Diese (Anmerkung von uns: Unsere Organisation) adoptiert 60 Hunde pro Monat (Anmerkung von uns: Dieser Vertrag existiert leider noch nicht, 60 Hunde pro Monat ist auch etwas übertrieben). Trotzdem ist das Zentrum unter Quarantäne, die die einen Hund adoptieren wollen , dürfen nicht rein um sich die Hunde anzugucken.

Centrul de ecarisaj de pe strada Bobalna poate sa ingrijeasca momentan 70 de caini, insa in doua luni se doreste finalizarea proiectului de modernizare. “Va deveni un adapost de animale la standarde europene si vom putea adaposti un numar dublu de animale, in jur de 150” a explicat Ioan Morocazan, director general.

Das Ecarisaj-Zentrum in der Bobilna-Strasse kann 70 Hunde versorgen, aber in 2 Monaten möchte man die Modernisierung beenden. "Es wird ein Tierheim nach europäischen Standard und wir werden 150 Tiere beherbergen können!"

Zilele acestea, in ingrijirea centrului se afla in jur de 50 de caini. In functie de adoptii si de numarul de locuri disponibilizate, in centru sunt adusi constant alti caini de pe strazi. “Avem un proiect cu Primaria prin care capturam caini comunitari, ii deparazitam, ii sterilizam si daca nu sunt adoptati ii eliberam dupa o luna”, a explicat directorul centrului.

Heutzutage befinden sich ca 50 Hunde darin. Je nach Adoptionen und freie Plätze, werden ständig andere Hunde gebracht. "Wir haben ein Vertrag mit der Gemeinde Cluj, demnach fangen wir die Strassenhunde ein, behandeln sie gegen Parasiten, kastrieren sie und wenn sie nicht adoptiert werden, werden wir sie nach 1 Monat wieder freilassen. (Anmerkung von uns: Es sind wieder mehr Hunde vor Ort.)

Numarul adoptiilor variaza de la o luna la alta, au existat luni cu 4 caini adoptati si altele cu 10. Cei care doresc sa adopte se lovesc de o problema. Avand in vedere ca centrul este in carantina, oamenii nu pot sa vada toti cainii de aici, astfel ca animalele care corespund descrierii facute de persoanele care doresc sa adopte sunt scoase in afara centrului. “Daca omul vrea un anumit tip de caine, ii aducem afara ceea ce doreste”, a spus directorul Morocazan.

Die Zahl der Adoptionen variiert von Monat zu Monat, es gab Monate wo 4 Hunde adoptiert wurden, andere mit 10 Adoptionen. Die Leute die adoptieren wollen, kämpfen mit einem Problem. Dadurch dass das Zentrum in Quarantäne ist, haben die Leute nicht die Möglichkeit alle Hunde zu sehen, sodass die Betreiber, je nach Wunsch, die möglichen Kandidaten an den Zaun bringen.

Recent, centrul de ecarisaj a inceput colaborarea cu o organizatie de protectia animalelor din Germania care va adopta, lunar, un anumit numar de caini. “E un lucru foarte bun, colaborarea a inceput luna trecuta si atunci s-au dus in jur de 60 de caini”, a spus Ioan Morocazan. Organizatia va mai vizita centrul si in lunile urmatoare.

Seit neuestem, das Ecarisaj-Zentrum hat die Zusammenarbeit mit einer deutschen Tierschutzorganisation begonnen. "Das ist eine gute Sache, die Zusammenarbeit hat letzten Monat begonnen. Ca. 60 Hunde wurden mitgenommen, sagt Direktor Ioan Morocazan. Diese Organisation wird auch in den nächsten Monaten unseren Zentrum besuchen. (Anmerkung von uns: Wir haben bisher mehr wie 60 Hunde dort heraus geholt, und die "Zusammenarbeit" besteht schon seit Ende Mai!)

Luiza Mesesan


News vom 01.09.2009:

Erneutes Gesuch an Sorin Apostu, Bürgermeister der Stadt Cluj-Napoca und den DSV (Veterinärbehörde in Cluj):

„Fellchen in Not e.V.“
1. Vorsitzende Michaela Goldhorn
Gebrüder Grimm Weg 7
38229 Salzgitter
Tel.: 05341/1885403
Mobil: 0170-3419875
Fax: 05341/1885406
Email: michaela.goldhorn@gmx.de
Internet: www.fellchen-in-not.de


An

Herrn Sorin Apostu

Bürgermeister der Stadt Cluj-Napoca


Salzgitter, den 01.09.2009


Kooperation mit der Stadt Cluj-Napoca und deren „städtischem Tierheim“


Sehr geehrter Herr Apostu,

bezüglich der Zusammenarbeit mit der Stadt Cluj-Napoca und deren „städtischem Tierheim“ hatten wir am 25.05.2009 ein Gespräch mit Ihnen.

Es wurde uns mündlich zugesichert, dass wir in Zukunft ein Mitspracherecht haben werden, was die Versorgung und Pflege der im besagten „Tierheim“ unter gebrachten Hunde anbelangt – auf unser Vorhaben „Neuter and Release“ wurde leider nicht näher eingegangen.

Auch wurden wir während des Gespräches, und noch einmal schriftlich am 25.07.2009, danach gefragt, wie wir uns finanziell am Unterhalt des neuen Tierheims beteiligen werden, was wir aber nicht benennen konnten.

Bis zum heutigen Tage hat unsere Organisation etwa 100 Hunde aus dem „städtischen Tierheim“ in Cluj-Napoca adoptiert und etwaige Sachspenden, wie Medikamente, dort gelassen.

Da das alte Gebäude ja nun abgerissen wird, werden wir die letzten verbliebenen 18 Hunde in spätestens 4 Wochen abholen, und bitten Sie dafür Sorge zu tragen, dass diese von uns reservierten Hunde bis dahin dort verbleiben und nicht wieder frei gelassen oder zur Adoption frei gegeben werden.

Vor etwa 3 Wochen haben wir noch an die 80 – 100 Hunde gezählt und waren sehr entsetzt und auch mehr wie enttäuscht, dass wir nicht darüber informiert wurden, wann diese Hunde wieder frei gelassen werden, trotz Absprache und Zusage von Frau Miora Macrinici, dass Iuliana Zuber sofort angerufen wird, sobald der erste Hund das Tierheim verlässt!

Alle 80 – 100 Hunde sind verschwunden, uns wird auch nicht mitgeteilt wo sie hinverbracht wurden.

Aus diesem Grund müssen wir stark davon ausgehen, dass sie nicht wieder frei gelassen, sondern euthanasiert wurden, was laut rumänischem Tierschutzgesetz verboten ist! (edit: die Tiere waren offensichtlich alle gesund!)

Noch einmal zu der finanziellen Beteiligung unserer Tierschutzorganisation „Fellchen in Not e.V.“ am Unterhalt des neuen Tierheims:

Wenn unserer Organisation und deren Partner Iuliana Zuber, Alina Topoianu, Miriam Paschke und Attila Zsabo freien Zugang in das Tierheim gewährt wird, sie ein Mitspracherecht im Umgang und der Pflege der Hunde haben werden, und auch bei dem Programm „Neuter and Release“ mitwirken können und diesbezüglich Missstände aufzeigen dürfen, so dass sie abgestellt werden, würden wir im Gegenzug sämtliches Material für Kastrationen zur Verfügung stellen und sämtliche Medikamente und die Impfungen finanzieren und weiterhin Hunde in Familien nach Deutschland, Österreich und die Schweiz verbringen.

Des weiteren werden wir in Zukunft mit der örtlichen Presse zusammen arbeiten um den Bürgern von Cluj-Napoca, das Kastrationsprojekt „Neuter and Release“ näher zu bringen, und ihnen zu erklären wie wichtig es ist, auch ihre eigenen Hunde und Katzen kastrieren zu lassen.

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie mit unseren Vorschlägen einverstanden sind, sodass wir die Zusammenarbeit vertraglich festhalten können.

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Goldhorn
1. Vorsitzende

P.S. Dieses Schreiben geht auch an den DSV


News vom August 2009:

Ankunft Sonntag Abend, den 16.08.2009, in Arad bei Cristina, ihrer Mama und vielen Hunden und Katzen die versorgt werden möchten, sie wussten nicht mehr ein noch aus, wie sie ihr Futter für die Tiere finanzieren sollten.

Von daher haben wir alles an Futter, und auch die Herzmedikamente für einen ihrer kranken Hunde, bei ihnen gelassen, und in Cluj Futter im Wert von 400,- € nachgekauft.

In ganz Rumänien herrscht in Sachen Tierschutz große Not...

Cristina

Die beiden sind wirklich herzensgute Menschen, Cristina´s Mama hat geweint vor Freude als wir Futtersack für Futtersack ausluden...

...fleißige Sandra

Lieben Dank den vielen Spendern, die diese Aktion ermöglicht haben!

Montag Morgen in Cluj, erste Ziel natürlich das „städtische Tierheim“, doch es waren nur die „Pfleger“ vor Ort, Dr. Pop ist im Urlaub, wir sollten am nächsten Tag wieder kommen.

Dienstag: So sieht es momentan dort aus, eine große Baustelle, und die armen Hunde in den Hallen mittendrin. Die beiden Hundelager rechts werden die Tage auch abgerissen, zwischen 80 und 90 Hunde werden dann kastriert und wieder mit Halsband raus gesetzt (wurde uns zumindest gesagt), unsere mit gebrachten Ohrmarken wollten sie, ohne einen triftigen Grund zu nennen, partout nicht nehmen.

Neuter and Release wird so natürlich nicht in unserem Sinne durch geführt, nur wenige Hunde sollen angeblich in ihre angestammten Reviere zurück gesetzt werden, im selben Atemzug wird aber auch erwähnt, dass sie eh reklamiert werden und zurück in´s Heim müssen. Nur in welches? Bis die neuen Gebäude stehen, wird noch einige Zeit vergehen...

Auf unsere Frage, ob wir das „wieder aussetzen“ dokumentieren dürfen, natürlich nicht ohne Hintergedanken, da wir nicht glauben können, das sie an die hundert Hunde wieder zurück in die Stadt bringen, haben unser rumänischer Kontakt und die Tierheimleitung Telefonnummern ausgetauscht, Iuliana soll dann angerufen werden, vielleicht halten sie sich ja an diese Absprache.

Dienstag Nachmittag waren wir bei der Veterinärbehörde, die dem „Städtischen Tierheim“ übergeordnet ist, die uns dann wiederum mitteilte, dass sie uns auch nicht weiter helfen könnten - zwei Schritte vor, einen zurück, jegliche Verantwortung wird auf jemand anderen geschoben...

Dienstag Abend Treffen mit etwa 15 privaten Tierschützern aus Cluj (mehr gibt es dort nicht). Unser Gedanke war, wenn wir mit den Behörden nicht weiterkommen, agieren wir in Sachen Kastration eben privat. Ein paar Ideen werden wir jetzt umsetzen, wir werden Plakate drucken lassen, auf denen über Neuter and Release aufgeklärt wird, Problem dabei, wie soll es anders sein, ohne Probleme läuft ja in Rumänien nichts, uns wird wohl für diese Plakatieraktion keine Genehmigung erteilt werden. Das heißt, wir können zwar aufklären, dürfen auf diesen Plakaten aber keinen Ansprechpartner nennen.

Mittwoch waren wir wieder im „Städtischen“ und wollten Hunde katalogisieren, damit noch so viele wie möglich eine Chance haben, bevor die restlichen Gebäude abgerissen werden. Wir durften uns die Tiere aber nicht selber aussuchen, uns wurden nur einige zum fotografieren heraus gebracht.

Sachspenden wurden keine mehr angenommen, von daher haben wir sämtliche Medikamente, Verbands- und Nahtmaterial an die Tierschützer gegeben die sie für die Strassentiere sehr gut gebrauchen können, sie haben kaum Geld für die Behandlung von Verletzungen und Kastrationen.

Auch die Lebensmittel haben wir weiter gegeben, Fotos von der Übergabe an bedürftige Menschen werden uns geschickt.

Donnerstag Vormittag Hundis eingeladen und wieder auf die Heimreise begeben,...

...mit Notfellchen Tinka an Bord, die in Rumänien keine Chance gehabt hätte.

Die kleine, noch nicht mal 1jährige Pekinesenmaus wurde schwerst misshandelt und in den Hof geworfen wo Miri wohnt. Dabei hat sie ein Auge verloren, ihre Lunge ist teilweise gerissen, was sie sonst noch erleiden musste sehen wir Montag, da wird sie noch einmal geröntgt. Die dortigen Tierärzte (aus der Stadt, nicht aus dem Tierheim), wo wir täglich mit ihr waren, haben uns gebeten sie mit zu nehmen, sie haben einfach keine Möglichkeiten.

Die Fahrt war sehr emotional, Tinka hat angefangen zu krampfen, des öfteren haben wir gedacht sie schafft es nicht. Gleich nach Ankunft bei uns, nachts um zwei, haben wir sie zum Tierarzt gebracht wo sie stabilisiert wurde.

Aber sie ist solch ein tapferer kleiner Kämpfer und gestern schon ist sie fröhlich durch unseren Garten marschiert.

24.08.2009, Aktuell zu klein Tinka: Sie ist über den Berg und wird es schaffen :-)! Die Maus frißt und trinkt nun selbstständig, und ihre Blutwerte steigen stetig im Wert.

Auch ihren Brustverband, der ihre kollabierte Lunge gestützt hat, konnten wir ihr abnehmen.

Wir wissen, dass viele Menschen, auch aus Rumänien, ihr gute Gedanken geschickt haben - Danke dafür im Namen von Tinka!   

News vom 04.08. 2009:

Meine Isabelle ist in ein wunderschönes eigenes Zuhause umgezogen :-)!

News vom 25.07.2009:

Endlich haben wir Antwort aus dem Büro des Bürgermeisters Sorin Apostu.

Man hat uns leider nicht persönlich angeschrieben, was uns doch sehr zweifeln läßt, trotzdem ich noch viele Male dort angerufen, Briefe und Faxe mit unserem Anliegen (siehe unten) gesendet habe.

Dieses Schreiben ist natürlich nicht sehr zufrieden stellend für uns, gerade die Thematik "Neuter and Release" wurde in keinster Weise angesprochen, auch nicht unser Anliegen, der Größe der Zwingeranlagen betreffend.

Gz: RK 511.76 Fellchen in Not                                                         Hermannstadt, 25.07.2009 
                                                                                                                                    -/fa

Arbeitsübersetzung aus der rumänischen Sprache

Munizipium Klausenburg
Direktion Technik
Abteilung Investitionen
Az.: Nr. 140952/445 vom 09.07.2009

An das
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt

Bezugnehmend auf dortiges Schreiben mit dem Vorschlag einer Zusammenarbeit zur Verwirklichung des Investitionsobjekts „Extindere centru de intretinere si tratare caini“ (Ausweitung des Zentrums zum Unterhalt und zur Behandlung der Hunde) – Str. Bobalna Nr. 65, kann folgendes mitgeteilt werden:

Mit Beschluß Nr. 322 vom 07.07.2009 des Stadtrats wurden die technisch-wirtschaftlichen Anordnungen dieses Projekts genehmigt.

So wie das Treffen im Mai vorgestellt wurde, an dem Sie und die Vertreter des Vereins „Fellchen in Not“ teilgenommen haben, wird im Rahmen dieses Objektives ein modernes Gebäude entstehen, das den EU-Vorschriften entsprechen wird; es wird ein Verwaltungsbüro neben den Herbergen der Hunde geben sowie ein Veterinärkabinett nebst Operationsblock mit allen dazu gehörenden Nebenräumen, einen Aufbewahrungsraum für die Medikamente, eine Filtergarderobe, etc. Dieser Bau wird eine Oberfläche von 1600 qm haben. Außerdem wird das schon existierende Gebäude (nur Parterre-Regime) mit einer Oberfläche von 142,96 qm modernisiert werden. Die Modernisierung besteht in der Inneneinteilung der Räumlichkeiten, Modernisierung der sanitären Einrichtungen, Verputzen und laufenden Reparaturen/Wartungen. Gemäß Voranschlag und den nach Versteigerung abgeschlossenen Verträgen, beträgt der Gesamtwert der Investition 1.506.948,39 Lei (ohne MWSt).

Aufgrund der o. Angaben und bezugnehmend auf das Unterschreiben eines Vertrages zur Zusammenarbeit mit dem Verein „Fellchen in Not“, zwecks Verwirklichung dieses Projektes, erwarten wir konkrete Vorschläge des Vereins, die Summen mit denen sich der Verein an diesem Projekt beteiligen möchte, etc. so wie in den gemeinsamen Gesprächen im Mai d.J. festgelegt.

Mit außergewöhnlicher Hochachtung

Bürgermeister: Sorin APOSTU
Direktor: Virgil PORUTIU
Abteilungsleiter: Liliana HENT

Übersetzt: Faur

25.07.2009

Natürlich werden wir uns jetzt nochmals daran machen, UNSER Projekt vorzustellen, können aber mit unseren geringen finanziellen Mitteln schlecht sagen, mit welchen "Summen" wir das Tierheim direkt unterstützen...

Am 08. August 2009 fahren wir wieder nach Cluj, und werden sehen, ob wir noch einmal einen Termin bei Herrn Apostu bekommen, ansonsten werden wir versuchen mit der obersten Veterinärbehörde zusammen zu arbeiten, um unser Kastrationsprojekt zu verwirklichen.

Termine mit der örtlichen Presse sind schon angemeldet.

News vom 14.07.2009:

Unsere bestellten Ohrmarken zur Markierung kastrierter Hunde sind da, 300 Stück an der Zahl, mit eingravierten Nummern.

Wir hoffen, dass sie bald zum Einsatz kommen können!

Unsere Freundin und Tiermedizinerin Luliana Zuber aus Cluj hat ihr Praktikum in Deutschland beendet, und wird nun in der "Smeura" in Pitesti/Rumänien das Alltagsleben in einem Tierheim kennen lernen und sich dort praktisch weiterbilden können.

Dort wird sie auch lernen (müssen) mit wenig Equipment zu operieren, denn solche medizinischen "Gerätschaften" wie hier in Deutschland wird es in Rumänien, geschweige denn in Cluj, kaum geben.

Wir wünschen ihr auf diesem Wege viel Erfolg aber auch ab und zu mal ein bißchen Spass bei diesem allzu oft traurigen Tierheimalltag...!

News vom Juni/Juli 2009:

Viele Hunde unseres Notrufes konnten mit uns ausreisen, vielen lieben Dank an die Menschen, die für sie das Sprungbrett in das Leben waren und auch noch sind - einige durften sogar schon in ihre eigene Familie ziehen :-).

Ein Teil der Hunde unserer Liste, für die wir sogar schon einen Pflegeplatz hatten, wurden leider einfach "vor die Tür" gesetzt (Order von "oben" sagt Dr. Pop, er sollte manche der Hunde, die schon länger wie ein Jahr im "städtischen Tierheim" sind, wieder raus schaffen...)

Zwar waren sie alle kastriert, doch wurden sie, wie gesagt, einfach vor das Tor gesetzt, und nicht, was Neuter and Release (kastrieren und wieder aussetzen) eigentlich beinhaltet, wieder in ihre angestammten Reviere. Auch haben sie nur eine Tatöwierung im Ohr und tragen ein buntes Plastikhalsband, welches natürlich eine große Verletzungsgefahr birgt und sie es auch schnell verlieren können, wir können also nicht erkennen, welche Hunde auf den Straßen schon kastriert sind.

Dann fehlte in der Beziehung auch der Kontakt zur Presse, welcher eben so wichtig ist, die Anwohner hätten erfahren müssen, dass von diesen "markierten" Hunden keine Gefahr ausgeht, sie kastriert und geimpft sind, und dies eben ein neues Programm ist, um der Überpopulation der Straßenhunde Herr zu werden. Doch der allerwichtigste Punkt wäre gewesen zu erwähnen, das mittlerweile ein Tierschutzgesetz  in Rumänien existiert, und man mit einer hohen Strafe rechnen muss, wenn diesen Hunden ein Leid geschieht!

Ich habe versucht Dr. Pop klar zu machen, dass es so nicht geht, und hoffe er ist einsichtig, ein Kontakt zum Bürgermeister wurde uns bis zu diesem Zeitpunkt verwehrt.

Notfellchen Isabelle wurde schon in Rumänien operiert, es geht ihr prima, sie ist wieder ganz gesund. Nur achtet Isabelle wohl auf ihre schlanke Linie, sie ist immer noch "Gertenschlank".

Duncan wurde von einem anderen Tierschutzverein übernommen, dafür haben wir aber die Kiwi zu uns geholt.

Kiwi hatte Sticker,

Das Sticker-Sarkom (engl. Canine transmissible venereal tumor, transmissible venereal tumor (TVT), Sticker tumor oder infectious sarcoma) ist ein ansteckender Tumor der äußeren Geschlechtsorgane der Hunde. Die Krankheit kommt weltweit vor... Der Tumor lässt sich mittels Chemotherapie oder Bestrahlung gut behandeln...

welches in unserer Tierklinkik erfolgreich operiert wurde, nun folgt noch eine wöchentliche Chemotherapie, die sie sehr gut verkraftet.

Diese Therapie ist aber sehr kostenintensiv, so dass unsere Sandra auf die tolle Idee gekommen ist, zu Kiwis Gunsten eine Versteigerung der Namen unserer reservierten 13 Welpen aus dem "Städtischen" zu zu veranstalten - siehe hier

Wie Sie aus unserer Spendenliste ersehen können, war diese Aktion ein großartiger Erfolg, und hilft uns sehr ihre Therapie zu finanzieren - ein großes DANKE an die Foris der "Verlassenen Pfoten" :-)!

News vom 12.06.2009:

Leider haben sich nur sehr wenige auf unseren Notruf gemeldet, und unser Reisetermin steht schon für den 21.06.2009.

Wir wissen, es brennt überall, aber vielleicht mögen
 Sie doch noch einmal schauen, ob der eine odere andere Hund aus dem "städtischen Tierheim" in Cluj ein Plätzchen bei Ihnen finden könnte? Wir müssen Platz schaffen, um die Räumlichkeiten des alten Tierheims ausbauen zu können, und um sicher zu stellen, dass nicht mehr getötet wird, und/oder aus Platzmangel getötet werden muss!

Notfellchen Isabelle, so wie es ausschaut hat sie einen Scheidenvorfall, kommt nun zu uns, da sie wirklich dringend operiert werden muss, der Termin steht schon für den 23.06.2009 in unserer Tierklinik - und für den großen Duncan haben wir hier einen Platz in der Pension reserviert.

 

Ich stehe in regelmäßigem Kontakt zu Dr. Pop, um sicher zu stellen, dass er uns glaubt, dass unsere Hilfe nicht eine einmalige Angelegenheit ist, viele wichtige Sachspenden, die dort dringend benötigt werden, gehen nächste Woche schon mit auf Reisen.

Wir warten aber immer noch auf ein schriftliches "Okay" aus den Räumen des Bürgermeisters Apostu, nicht nur was die Kooperation mit dem alten und neuen "städtischen Tierheim" anbelangt, sondern auch, um unser gewünschtes Kastrationsprogramm in Cluj und Umgebung durchführen zu können.
 

Luliana Zuber aus Cluj, die dort Tiermedizin studiert hat, wird nächste Woche mit uns nach Deutschland reisen, um hier in einer Tierklinik ein Praktikum zu absolvieren. Wir hoffen, dass sie ihr Wissen, dann auch im "städtischen Tierheim" anwenden darf, aber auf jeden Fall wird sie uns beim Kastrieren unterstützen können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung sagt das Team vom "Projekt Cluj"!

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News:

Mein Schreiben vom 08.06.2009 an den Bürgermeister von Cluj-Napoca, Sorin Apostu:

„Fellchen in Not e.V.“
1. Vorsitzende Michaela Goldhorn
Gebrüder Grimm Weg 7
38229 Salzgitter
Tel.: 05341/1885403
Mobil: 0170-3419875
Fax: 05341/1885406
Email: michaela.goldhorn@gmx.de
Internet:
www.fellchen-in-not.de

                                                                                                                 Salzgitter, den 08.06.2009

Kooperation mit der Stadt Cluj-Napoca und deren städtischem Tierheim

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Apostu,

bezüglich unseres Gespräches vom 25.05.2009, wo es um die Zusammenarbeit mit der Stadt Cluj-Napoca und deren städtisches Tierheim ging, haben wir Ihnen folgende Vorschläge zu bereiten und einige Fragen, die noch zu klären wären.

1. Wir wünschen uns eine Kooperation mit dem schon bestehenden Tierheim in Cluj-Napoca, zwecks Adoption und Weitervermittlung der dortigen Hunde. Sechs Hunde haben wir schon am selbigen Tag adoptiert, und am 20.06.2009 werden Mitarbeiter unserer Organisation weitere Tiere zur Adoption abholen.


Desweiteren stellen wir einiges an OP-Material, Medikamente und andere Dinge zur Verfügung, die, laut Herrn Dr. Cristian Pop, Verwendung finden können.

Wir haben für die Adoption der Hunde gezahlt. Wird das in Zukunft auch so sein?

2. Wir wünschen uns ein Mitspracherecht im Umgang und der Pflege der Tiere im besagten Tierheim und dem, welches in Planung ist.

3. Wir wünschen, dass weitere Tierschützer aus Cluj-Napoca namens Iuliana Zuber, Alina Totoian und Miriam Paschke, die eng mit unserer Organisation zusammen arbeiten, das Tierheim jederzeit betreten dürfen und sich in unserem Sinne und in Kooperation mit dem Personal um die Tiere kümmern, wenn wir nicht vor Ort sind.

4. Solange das geplante neue Tierheim noch nicht fertig gestellt ist, möchten wir das schon bestehende Tierheim ausbauen, um den Hunden mehr Bewegungsfreiheit und Lebensqualität bieten zu können.

Frage: Ist es möglich, von dem angrenzenden Gelände (Wiese) einen Teil zu pachten, um dort einen großzügigen Auslauf für die Hunde zu bauen? Die Finanzierung trägt unsere Organisation.

5. Sollte das neue Tierheim fertig gestellt sein, wünschen wir uns auch eine Zusammenarbeit mit diesem und dem angestellten Personal.

Frage: Bleibt das alte Tierheim bestehen? Wenn ja, wird es dann für Katzen genutzt? Für Katzen ist laut Bauplan kein Bereich in dem neuen Tierheim ersichtlich.


Wichtig! Frage zur Bauplanung des neuen Tierheims: Die Boxenbereiche sind unseres Erachtens zu klein für die Hunde ausgelegt. Zum einen besteht die Problematik beim Säubern der Boxen, die Tiere würden unweigerlich mit nass, wenn die Boxen ausgespritzt werden, zum anderen ist bei aggressiven Hunden die Sicherheit des Pflegepersonals nicht gewährleistet. Auch gibt es unter diesen Umständen keine Möglichkeit, den Hunden vernünftige Liegeplätze zu schaffen, sprich Liegekörbe anzubieten, und ihnen Hütten als Rückzugsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen um deren Lebensqualität zu verbessern.

Ich bin diplomierte Verhaltenstherapeutin für Hunde und Katzen, und weiß, dass Rudelhaltung in großzügigen Ausläufen, mit Zugang zu einem Außengelände, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen den bestmöglichsten Haltungsbedingungen für Hunde entspricht. So wirkt man auch dem Deprivationssyndrom (Verhaltensstörung aufgrund reizarmer Umgebung) bei Hunden vor, welches oft bei Hunden in Zwingerhaltung zu erkennen ist. So ist es auch möglich, wie oben beschrieben, Liegekörbe und Hütten bereit zu stellen.

Ein wichtiger Punkt wäre noch anzusprechen – das Programm „Neuter and Release“ (kastrieren und wieder aussetzen), welches wir in Cluj-Napoca und Umgebung mit Hilfe der dort ansässigen Tierärzte durchführen möchten.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist das Problem der Straßenhunde-Überpopulation nicht dadurch zu lösen die Hunde zu töten oder wegzusperren. Das diese Maßnahmen völlig sinnlos sind, hat sich auf der ganzen Welt erwiesen. Ist ein Hunderudel "entfernt" rücken sofort andere Hunde in das frei gewordene Revier, ihre ökologische Nische, nach. Die einzige Möglichkeit der Lage Herr zu werden besteht darin groß angelegte Kastrationsprojekte durchzuführen, sprich Hunde eines jeden Reviers einzufangen, zu kastrieren und zurück zu setzen, damit diese Plätze besetzt bleiben. Des weiteren sollten sie eine Markierung tragen, um sie von noch unkastrierten neu dazu gestoßenen Tieren unterscheiden zu können. Da kein Nachwuchs mehr erwartet wird, wäre dieses Problem in etwa zehn Jahren gelöst.

Auch halten wir es für wichtig, die Bevölkerung darüber aufzuklären, und dementsprechend mit der örtlichen Presse zusammen zu arbeiten.

Mit Herrn Dr. Cristian Pop stehe ich in Kontakt, und hoffe auch von Ihnen eine positive Antwort zu bekommen und zu hören, wie Sie sich eine Kooperation in Zukunft mit uns vorstellen - und um alles vertraglich fest zu halten.

Mit freundlichen Grüßen


Michaela Goldhorn

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...es geht weiter!

Wir hatten am Montag den 25. Mai´09 einen Termin mit Sorin Apostu, dem Bürgermeister von Cluj. Auf diesen Termin haben wir schon wochenlang gewartet, und am Mittwoch vorletzter Woche wurde er endlich bestätigt. Grund des Termins: Wir haben/hatten vor, aus dem dortigen „städtischen Tierheim“ (Tötung), ein normales Tierheim entstehen zu lassen, welches dann unter unserer Leitung steht.

Im Vorfeld haben wir auch Herrn Olaf Reif, Konsul von Clausenburg, um Unterstützung gebeten, der uns zu diesem Gespräch begleitet hat. Uns wurde leider nur gut eine halbe Stunde Zeit gewährt, vieles konnte von daher nicht besprochen werden, aber einen kleinen Schritt weiter sind wir trotzdem.

Konsul Olaf Reif, Michi, Doina, Sandra, Monika Diesel

Die Stadt Cluj hat vor, ein neues Tierheim nach EU-Richtlinien zu bauen, die Pläne liegen uns vor, und man hat uns mehrere Optionen eingeräumt uns dort einzubringen.

1. Die komplette Übernahme des neuen Tierheims 

2. Die komplette Übernahme des alten Tierheims (Tötung), welches bestehen bleibt, warum es existent bleiben soll konnte in der Kürze der Zeit nicht geklärt werden

3. Eine Kooperation mit dem neuen Tierheim

4. Eine Kooperation mit dem alten Tierheim (Tötung)

5. Ein komplett neues Gelände zu pachten/kaufen, um dort was eigenes entstehen zu lassen
Wir wollten uns vorerst die alte Station ansehen, es wurde uns aber nicht gestattet, da es, angeblich, unter „Quarantäne“ steht. Das wussten wir schon vorher, die privaten Tierschützer, mit denen wir schon seit letztem Jahr zusammen arbeiten, hatten uns ja schon davon erzählt, trotzdem sind wir nach dem Gespräch mit Sorin Apostu dort hin gefahren.

Am Eingangstor kam uns der dortige Tierarzt entgegen, wir ihm die Visitenkarte vom Bürgermeister unter die Nase gehalten, und – wir durften rein, ohne Probleme.

Wir durften uns ALLE Räumlichkeiten ansehen, Hunde katalogisieren siehe hier, aber keine Aufnahmen der Gebäude machen, nicht von innen, nicht von aussen... wie es dort drinnen aussieht, darf nicht an die Öffentlichkeit wurde uns gesagt.

Als sehr positiv haben wir das Gespräch mit dem Tierarzt Dr. Cristian Pop bewertet, er war ehrlich, hat nicht versucht irgend etwas zu beschönigen.

Die Tiere leben in winzigen ungeschützten Boxen von einem Meter x einem Meter, ohne Freilauf, in geschlossenen Gebäuden, ohne Sicht nach außen, es gibt nur ein größeres Gehege. Wenn die Zwinger ausgespritzt werden, bleibt es aufgrund der Enge nicht aus, dass die Hunde mit abgespritzt werden, was im Winter für viele in den unbeheizten Räumen den sicheren Tot bedeutet.

Zu ihrem allgemeinen Gesundheitszustand: Die Hunde bekommen medizinisch KEINE Rundumversorgung, Giardien beispielsweise hat jeder von ihnen, und das ist nur das kleinste "Übel".

Es wird getötet, mit T 61. Es sind keine größeren OP´s möglich, da kein Material. Die „Praxis“ ist ausgestattet mit einem Blechtisch, einer uralten Küchenlampe, zwei Regalen bestückt mit T 61, Impfstoffen und Kastrationsmaterial – das war´s. Noch nicht einmal eine Krallenschere ist vorhanden. Die Stadt zahlt wirklich nur das nötigste, sprich Futter, T 61, Impfstoffe und Nahtmaterial.

Auf unsere Frage, ob wir Tiere adoptieren können, kam die prompte Antwort: „Ja, alle!“ Sie sind komplett durch geimpft, und dürfen diese „Station“ auch nur kastriert verlassen, wenigstens etwas. Das widerspricht sich natürlich zu der Aussage, dieses „Tierheim“ steht unter Quarantäne... warum es so ist, wissen wir, da in Rumänien ja eigentlich laut neuem Tierschutzgesetz keine Tötungen mehr statt finden dürfen.

Eine Zusammenarbeit ist von beiden Seiten gewünscht!

Wir werden nun sehen, dass wir uns erst einmal um das schon bestehende Tierheim kümmern, müssen dafür sorgen, dass dort auch kranke und verletzte Tiere behandelt werden können, und müssen natürlich den Bestand von ca. 150 Hunden reduzieren...

...und dafür brauchen wir Ihre Hilfe, es ist wirklich dringend für die Hunde!

Herrn Reif und dem Bürgermeister Apostu werden wir jetzt unsere Vorschläge bereiten.

Wir wollen ja nicht nur Tiere dort heraus holen, was natürlich nicht ausbleiben wird, das ist klar, wir wollen auch das Elend auf den Straßen lindern, und ein Kastrationsprogramm auf die Beine stellen. Wir wollen, dass nicht mehr (ohne Grund) getötet wird, wir wollen die Lebensumstände der Hunde in diesem besagten "Tierheim" verbessern, wir wollen, dass das "Tierheim" transparenter arbeitet. Bisher war es so, dass dort kein Privatier einen Fuß hinein setze