Was es heißt ein Tier in Rumänien zu sein...

Bitte Vorsicht, die folgenden Bilder sind nicht für Kinderaugen bestimmt!

 

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Bilder, die uns von Tierschützern aus Cluj übermittelt wurden - jeglicher Kommentar erübrigt sich...

 

Das ist "Mugur", der sich nun bei Miri und Attila zur Pflege befindet.

 

 

 

 

 

 



Hallo!

Iuliana bat mich, euch diese Geschichte zu uebersetzen:


Motorradunfall in Nadasel ca. 20km von Cluj!


Dieses Pferd wurde auf der Strecke Cluj-Zalau von einem Motorrad angefahren! Pures Glueck, dass ich gerade 3 Minuten nach dem Unfall dort vorbeikam! Schnell 112 angerufen, und es kamen Ambulanz, Polizei und Feuerwehr.

 

Niemand dachte daran, schnellstmoeglich einen Tierarzt zu rufen, um das Pferd einzuschlaefern dem die Beine gebrochen waren. Ich versuchte, einen Tierarzt aus der Gegend anzurufen, nicht erreichbar, beim Amtsveterinaer -
niemand erreichbar, bei der Polizei wussten sie auch nicht, wo ich es noch versuchen koennte usw. (Anm.: Es war Samstag...)

Ich rief dann einen befreundeten Tierarzt an und bat ihn, schnell einen Tierarzt aus der Gegend aufzutreiben, damit das Pferd endlich eingeschlaefert wird. Auch das klappte nicht. Letztlich kam dieser Freund selber zum Unfallort, um das Pferd einzuschlaefern, 40 Minuten nach dem Unfall, in denen ich alles moegliche tat, um das arme Tier etwas zu
beruhigen.

Ich bin nur entsetzt, dass man offenbar Beziehungen haben muss, um in einem solchen Fall eingreifen zu koennen, damit ein so verletztes Tier nicht qualvoll tagelang im Graben verenden muss!

Es kam noch, dass die Dorfbewohner den Pferdebesitzer bearbeiteten: „Lass uns einen Abdecker auftreiben, damit du noch 'nen Pfennig rausholen kannst!“


Natuerlich stand ich als die Verrueckte da, als ich ihm sagte: „wenigstens einen anstaendigen Tod solltest du ihm goennen, nachdem er dir jahrelang gedient hat“.


Die Geschichte endete noch nicht am Samstag. Nach zahllosen Anrufen meinerseits liegt das tote Pferd noch heute im Graben, nachdem niemend es von dort abtransportieren wollte.

Ich habe alles moegliche getan, damit das Pferd da weggeholt wird. Ich moechte diesen Fall allen bekanntmachen, damit wir gemeinsam in einem offenen Brief die zustaendigen Behoerden auffordern, dass in einem Notruf,
bei dem auch ein Tier betroffen ist, automatisch auch ein Tierarzt an den Unfallort geschickt wird, der den unschuldigen Opfern erste Hilfe leisten kann. Es erscheint mir nicht normal, dass die Polizei einem in solchen
Faellen nicht weiss, was sie tun soll.

Aehnliche Unfaelle sind sicher nicht so selten, und ich frage mich, wie die betroffenen Tiere dann sterben. Ich bin nur froh, dass ich in diesem Fall da war und dafuer sorgen konnte, dass dieses unschuldige Pferd so schnell wie moeglich erloest wurde...


 
Das VIDEO zu diesem schrecklichen Vorfall. Dort sehen Sie Iuliana, wie sie alles tut um diesem armen Geschöpf zu helfen...
 

Persönliche Erfahrungen...

 

Kaum überquert man die Grenze nach Rumänien, säumen sie die Straßen...



...tote Hunde. Man findet sie überall und läßt sie einfach liegen, bis nur noch ein Stückchen Fell an sie erinnert....



Hunde haben eben für viele Rumänen dieselbe Bedeutung wie der Müll in diesem Land.

Januar 2008: Sechs Welpen wurden in Bukarest auf die Straße geschmissen...



...hätten wir nicht von ihnen erfahren, sie wären jämmerlich erfroren - sie sind einige der wenigen Tiere die solch ein unsagbares Glück hatten und leben jetzt wohlbehütet bei uns in Deutschland! 

 

Dieses kleine Häufchen war auch noch ein Welpe...

...verhungert oder umgebracht...?

Oktober 2008: Diese beiden Hunde wurden an nur einem Tag in die "Smeura" gebracht...

 

 

...zum Skelett abgemagert...

 

...und todkrank.

 

Auf der Strasse sind diese Tiere zum Tode verurteilt!

Von der schweren Arbeit ausgezehrte, schwerstmisshandelte Pferde...

 

 

...zum sterben sich selbst überlassen.

 



Dieses arme Tier wurde von dem Veterinär der "Smeura" erlöst.

Einmal im Leben satt - wenn wir nach Rumänien fahren, haben wir immer genügend Futter im Auto um wenigstens einigen hungrigen Strassenhunden einmal dieses Gefühl zu geben. Mehr können wir in diesem Moment nicht für sie tun, die wenigen Tierheime, wo nicht getötet wird, sind restlos überfüllt und ohne ausreichende Impfung dürfen sie nicht nach Deutschland einreisen.

Nur wenn wir einen Notruf nach Deutschland senden und Glück haben noch kurzfristig und außerplanmäßig einen Platz für ein Tier zu finden, nehmen wir sie mit in die "Smeura", oder nach Cluj, lassen sie impfen und chipen, um sie dann unter Einhaltung der Einreisestatuten zu uns zu holen!


Tragende Hündin,...



...sie ist schon eine alte Bekannte, wir besuchen sie bei jeder Fahrt in Rumänien auf "ihrem" Parkplatz (Anm.: auf unsere Bitte hin, hat sich ein Mitarbeiter der Smeura etwa zwei Monate später auf den Weg gemacht, um sie abzuholen und kastrieren zu lassen, Welpen hat er keine finden können. Das Hundemädchen selber wurde wieder an ihren Platz zurück gebracht)...



...und eine magere Hündin mit ihren Welpen, die sie irgendwie durch zu bringen versucht.



Im ganzen Land dasselbe Bild...



Hätte man sie nicht rechtzeitig gefunden, wäre sie an der Kette verhungert...

 



... die Spuren der Kette an ihrem Hals erkennt man deutlich, diese war schon eingewachsen!

Hoffentlich bleibt ihm dieses Schicksal erspart...



Auf sich allein gestellt und niemand hilft...

Dieser Streuner könnte heute schon Tot sein - den städtischen Hundefängern in die Schlinge gegangen, vergiftet oder erschlagen...

 

Solch traurige Gesichter vergisst man nie...



...wir hoffen Sie können nun verstehen, warum uns diese Tiere so sehr am Herzen liegen und helfen uns  zu helfen!

 

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