Unsere Arbeit in den Jahren 2015 & 2016 &  2017 & 2018 & 2019 & 2020 & 2021

 

Für unsere Arbeit wurde uns durch Prüfung des Veterinäramtes die Genehmigung gemäß
§ 11 Abs. 1 Nr. 5 TierSchG erteilt!

 

Archiv: 2014, 2013, 2012

 

Archiv: 2011, 2010, 2009 & 2008

 

Über unser "Katzenprojekt" in Deutschland können Sie hier mehr erfahren.



Unter folgender Zusammenfassung über unsere Arbeit in Rumänien finden Sie zu unseren aktuellen Berichten.

Cluj 2009: Seit Jahren waren wir die ersten, die wieder einen Fuß in die Ecarisaj (dem städtischen Tierheim von Cluj) setzen durften, nachdem wir am 25. Mai 2009 beim Bürgermeister Sorin Apostu vorgesprochen haben. Vorher stand dieses Tierheim unter strenger "Quarantäne", niemand kam dort hinein, und wir möchten nicht weiter darüber nachdenken, was mit vielen Hunden dort geschehen ist.

 

Nun stehen wir in Kooperation mit dieser Einrichtung, um die Lebensumstände der Hunde dort zu verbessern, und um sicher zu stellen, dass nicht mehr getötet wird, bzw. aus Platzmangel getötet werden muss!

 

Dezember 2009: Aufgrund der letzten Vorkommnisse und der Umstrukturierung des städtischen Tierheims ist eine Zusammenarbeit kaum mehr möglich.

April 2011: Durch die momentane Situation in Rumänien, was die bevorstehende legalisierte Tötung der Strassenhunde anbelangt, sind wir auch dort wieder aktiv.

Januar 2012: Das Gesetz zur legalisierten Tötung der Strassenhunde wurde für nichtig erklärt, da die Einschläferung von Tieren ohne klare medizinische Kriterien verfassungswidrig ist!

Tierschützer in ganz Rumänien sind ausser sich vor Freude, und wir hier erst recht.
 
Trotzdem sind die Lebensumstände der Hunde in der Ecarisaj mehr als fraglich, allein aus diesem Grund brauchen sie weiterhin unsere Hilfe!
 
September 2013: Die Freude währte nicht lang... Der 25. September 2013, ein schwarzer Tag für den Tierschutz. Trotz weltweitem Protest wurde ein Gesetz zur Tötung aller herrenloser Hunde in Rumänien verabschiedet... Hier finden Sie zum Hintergrund und Aktuelles zu diesem Gesetz.
 
Jetzt wird unsere Hilfe in der Ecarisaj erst recht gefordert!
 
Doch müssen wir Diplomatie walten lassen, so schwer es auch fallen mag, sonst sind die Pforten für uns ebenso schnell wieder geschlossen, wie sie 2009 für uns geöffnet wurden...
 
Die Ecarisaj in Cluj ist nach ihrem Umbau Anfang 2010 für rumänische Verhältnisse ein "Vorzeigetierheim", offiziell wird dort nicht getötet! Die Hundefänger sind Angestellte der Ecarisaj, sie erhalten also kein "Kopfgeld" wie in anderen Städten Rumäniens üblich, und fangen nur von Anwohnern reklamierte Hunde ein. Andere Hunde werden dort abgegeben, wie in deutschen Tierheimen auch. Verantwortliche und Ansprechpartner für uns sind die angestellten Tierärzte.
 
Die Sterberate ist bei geschwächten/kranken Tieren recht hoch, die Hygiene lässt absolut zu wünschen übrig. Die sogenannte "Quarantäne" kann man als solche wahrlich nicht bezeichnen, und wird auch nicht nur dafür genutzt, wofür der Name "Quarantäne" eigentlich steht. Oft werden in diese winzigen, nassen und verschmutzten Verschläge auch Hunde gesetzt, wenn die anderen Boxen alle belegt sind.
 
Um die 300 Hunde zählen wir im Schnitt, darunter viele Welpen.
 
Es gibt keine "Gassigänger", die Hunde verlassen ihre zum Teil viel zu kleinen Boxen nie! Und das über Monate, Jahre...
 
Werden die Boxen ausgespritzt, nimmt man die Hunde nicht heraus, im Winter eine weitere Qual...
 
Verletzte Hunde werden von den angestellten Tierärzten selten behandelt, können sie auch nicht, da sie außer für die Kastrationen von der Stadt keine weiteren Mittel zur Verfügung gestellt bekommen. Im besten Falle erhalten die Hunde Antibiotika, man bringt sie aber in keine Klinik, das dürfen die Tierschützer vor Ort erledigen, wenn sie davon erfahren. Die Kosten tragen dann natürlich wir oder die Tierschützer selber, von der Stadt Cluj sehen wir keinen Cent...
 

Die Lebensumstände der Hunde in dieser Anlage können wir leider nicht verbessern, so, wie wir es uns wünschen würden, Sachspenden dürfen offiziell nicht angenommen werden. Wir dürfen den Hunden kein Stroh, keine Decken bringen, die eh keinen Sinn machen würden, da sie ewig nass wären, keine isolierten Hütten aufstellen, für die der Platz in den meist viel zu engen Boxen auch kaum ausreichend wäre.

 

Die Hunde bekommen nicht ausreichend Futter, welches auch sehr minderwertig ist, viele von ihnen sind untergewichtig. Daher lassen wir regelmässig Futter bringen und bitten in diesem Zuge auch um

Futter für die Ecarisaj, so dass zumindest durch die Tierschützer wie Carmen, Lia und Raluca, die uns auch die Informationen zu den Hunden in der Ecarisaj schicken, zugefüttert werden kann. Dies geschieht "unter der Hand" und ist eigentlich nicht erlaubt. Wie auch die Parasitenbehandlungen eigentlich nicht erlaubt sind, wir sie aber in Absprache mit den Tierärzten durchführen dürfen.

 

Adoptionen in Rumänien selber finden kaum statt, wenn, dann hat vielleicht ein Welpe "Glück", oder ein Hund, den man als "Wachhund" einsetzen könnte. Sie landen nicht selten an der Kette, adoptierte Welpen werden gerne im besten Falle wieder zurück gebracht, im schlimmsten Falle ausgesetzt, wenn sie das "Kindchenschema" nicht mehr innehaben. Vor- oder Nachkontrollen, wie bei uns üblich, werden nicht durchgeführt.

 

Natürlich freuen wir uns über jede geglückte Adoption im eigenen Land, und diese gibt es auch, gar keine Frage! Doch hinterlassen sie aus oben genannten Gründen bei uns immer einen faden Beigeschmack.

 

Die Hunde in der Ecarisaj sind in einem ihrer Ohren tätowiert. Dies ist lediglich die Nummer für ihre "Akte" in der Ecarisaj und dient dort nicht zur Einstellung in ein Tiersuchzentralregister, wie beispielsweise hier in Deutschland TASSO.

 

Holen wir Hunde dort heraus, müssen wir kein Auslösegeld bezahlen! Die Tierärzte geben uns die Hunde nur im Ausnahmefall unkastriert, wenn sie zu alt, zu krank oder zu jung sind. Das ist eigentlich auch sehr rühmlich. Doch haben wir in der Beziehung schon viele negative Erfahrungen sammeln müssen, und würden sie lieber außerhalb dieser Einrichtung kastrieren lassen, bei Tierärzten, die ihr Handwerk auch verstehen...

 

Um die Notfälle und reservierte Hunde aus der Ecarisaj auf ihre Ausreise vorzubereiten, arbeiten wir in Cluj und Umgebung mit Pensionen und Pflegestellen zusammen.

 

Unterstützen aber auch unsere befreundeten Tierschützer bei der Vermittlung ihrer eigenen Hunde, sowie natürlich finanziell (beispielsweise bei Kastrationen) und mit Sachspenden. Wird einer ihrer Hunde über uns vermittelt, fließt die Vermittlungsgebühr selbstverständlich wieder zurück!

 

Unsere Schützlinge sind in Pension bei Alina Totoian in Suceag, bei Maria in Breb, bei Ana + Dora

"Dogs on Hills" und bei Mara + Paul in Aiton. Mara ist zudem Tierärztin, und man bemüht sich dort wirklich prima um unsere Hunde, doch sind diese guten Plätze leider sehr rar...

 

Zu Alina und ihrer Arbeit: Im Januar 2017 wurde mit Vasile Lucuta/Laci der Tierschutzverein "ASIPA"

(Asociatia pentru ingrijirea, protectia si adoptia animalelor) gegründet, so dass sich die Pension

"Chilly Pet Hotel" und "ASIPA" zwar an einem Ort befinden, aber unabhängig voneinander anzusehen sind.

 

18.05.2020 - Adieu, Laci...

 

 

Wir möchten Ihnen aufzeigen womit rumänische Tierfreunde zu kämpfen haben, tagtäglich, bitte folgen sie hierzu dem Link Gräuel in Rumänien

 

Dazu noch kurz zu den Hunden mit den ebenso kurzen Ruten, da diese Frage nicht selten gestellt wird: Es wird gleich daran gedacht, dass sie ihnen abgeschnitten wurden, doch dem ist in den meisten Fällen nicht so!
Sie wurden schon so geboren, die kurze Rute ist einfach eine Sache der Gene, und weit verbreitet in Rumänien.

 

 

Berichte:

 

 

April 2021

 

Etwas zum Nachdenken, und nicht nur zu Ostern... Entsprungen aus der Feder von Julia Sieverding, eine unserer Pflegestellen auf die man sich wirklich immer verlassen kann, gleich worum es geht, oder wann immer "Not am Hund" ist.  Hauptakteur ist Akai, ein "Ehemaliger"...:

 

"Einfach mal geschlagen geben...

 

...wenn dein Hund schlauer ist als du.

 

Akai ist ein alter weiser Straßenköter. Auch deswegen hab ich ihn ausgesucht, Liebe auf den ersten Blick, ein Hund mit Charakter und "Lebenserfahrung". Wie spannend. Er hat es sich hier gemütlich gemacht, genießt die Vollpension. Akai frisst gern und deswegen ist er zu dick. Wenn er nicht genug bekommt, wenn "lieb guckt" nicht mehr hilft, dann geht er auf Futtersuche. Mittlerweile quetscht er sich nicht mehr durch den Zaun am Pferdeauslauf (du dick?!) und geht alleine "auf Tour", er sucht systematisch Haus und Grundstück ab. Wenn ich Akai auf Diät setze, klaut er die Eier unter den Hühnern weg, das Brot für die Pferde, reißt Futtersäcke auf, frisst den Inhalt egal ob Körner oder Pellets, holt sich Süßigkeiten vom Tisch, frisst sie inklusive Papier, räumt dem Müll aus. Wie menschlich dumm also zu glauben, er findet die 10kg Hundefrischfleisch in der Garage nicht. Weggestellt nur für EINE Nacht. Primatenhaft blöd zu glauben, der alte steife Hund könnte nicht über eine wacklige Werkzeugkiste rüber auf die Werkbank balancieren um die ganze Kiste samt Inhalt zu Boden zu reißen. Ein Hund schafft 6-7 Kilo Fleisch über Nacht inklusive Tüten? Naja, stammt ja irgendwie vom Wolf ab. Satt geworden? Niemals! Pünktlich morgens zum Frühstück rülpst die Felltonne mich an und holt sich das Frühstück ab. Geht auch mit Gassi, obgleich etwas schwankend. Also wieder Diättag, er soll ja nicht platzen. Erneut unglaublich dämlich zu glauben, dass Akai natüüüüürlich meine Reaktion und meinen lächerlichen Versuch vorausgesehen und entsprechend vorgesorgt hat. Kein Straßenköter geht hungrig ins Bett. Also sehe ich ihn am späteren Abend in der Dämmerung flott durch den Garten traben, um es sich wenig später mit einer Tüte vom gebunkertem Frischfleisch auf dem Rasen gemütlich zu machen. Nein, er frisst die Tüten natürlich nicht mit, er packt ganz in Ruhe aus. Das wird er wohl auch die nächsten Tage tun. Er schaut mich glücklich und offenherzig an, ich streichle seinen Kopf, sage ihm, dass ich ihn liebe, nehme die leere Tüte mit. Akai ist ein alter weiser Straßenköter. Und ich bin eben auch nur ein Mensch.

 

Denkt mal drüber nach und liebt eure Hunde für das, was sie sind.

 

In diesem Sinne. Frohe Eiersuche!"

 

 

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Nur Dank Euch ist dieses möglich!

 

Ein kleiner Weihnachtszauber auch für die ärmsten Hunde und Kätzchen in Rumänien...

 

 

Wir wünschen besinnliche Feiertage und einen guten, und vor allem ruhigen, Rutsch in das neue Jahr!

 

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14.12.2020

 

Der letzte Hilfstransport für dieses Jahr steht an, und somit fahren auch die letzten Hunde für dieses Jahr in ihr Glück.

 

Ein großer Dank gilt dabei unseren Pflegestellen und Adoptanten, die ihnen das erst ermöglichen!

 

Jahresrückblick von zweien dieser tollen Menschen mit dem ❤️ am rechten Fleck. Danke, für alles...

 

 

Liebe Adoptanten und -onkels, liebe Freunde, Familie und Refugium-Fans,

 

Ideal ist es doch, wenn ein Tierschutzhund in eine Familie kommt und einfach alles passt. Diese Erfolge, bei denen es scheint als hätten beide Seiten "nur auf einander gewartet", machen uns Mut, lassen uns weitermachen und rechtfertigen jeden Aufwand. Natürlich gibt es Rückschläge, die man hinnehmen muss, meist weil sich jemand in seinen Fähigkeiten und seinem Durchhaltevermögen falsch eingeschätzt hat oder der Start einfach "hoppeliger" ist als erwartet. Die Adoption eines Tierschutzhundes ist eine Herzenssache und da wird es auch mal emotional. Mit Hunden schwieriger Herkunft und Lebensgeschichte haben wir in zehn Jahren Pflegestellen- und Vermittlungstätigkeit reichlich Erfahrungen sammeln dürfen. So wissen wir mittlerweile, dass das richtige Engagement zum passenden Zeitpunkt letztlich Stück für Stück aus einem ehemals völlig verstörten "Schisser" einen ganz normalen Familienhund macht. Früher oder später wird jede Fellnase weitgehend angstfrei durch ihr neues Hundeleben hoppeln, den Schutz ihrer Bezugsperson und ihr weiches Hundekörbchen zu schätzen wissen und damit glücklich sein, dass sie nun ist was sie eben ist:
 
DEIN HUND und damit einfach der BESTE HUND der Welt.
 

In diesem Sinne DANKE für eure Bilder, Berichte, Rückmeldungen, eure Offenheit und Unterstützung, die aus vielen "Einzelfellen" ein tolles großes Ganzes machen. Lasst uns das weiter fortsetzen!

 

Besonderer Dank auch an Michaela Goldhorn vom Verein "Fellchen in Not e.V." für die vorbildliche, professionelle und nicht zuletzt locker-lustig-fröhliche Zusammenarbeit in einem nicht ganz einfachen "Terrain".

 

Liebe Grüße aus dem Refugium

 

 

Hier finden Sie zu dem gesamten Jahresrückblick 2020 mit all seinen Hauptakteuren :-)

 

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28.10.2020

 

Wir sind... sprachlos... und das sind wir selten.
 
Noch nie nie nie haben wirklich ALLE unserer "Langzeitpensionisten" in Rumänien Paten hinter sich stehen gehabt!
 
Doch innerhalb weniger Tage haben sich so viele liebe Menschen gefunden, die uns und unsere Hunde unterstützen möchten, das ist einfach unglaublich, das ist Wahnsinn. Und auch so wahnsinnig schön zu wissen, dass man hinter uns und unserer Arbeit steht.
 
Ihr Lieben, wir danken Euch von ganzem ganzem Herzen!!! Das bedeutet für uns so wahnsinnig viel...
 
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Oktober 2020

 

"Uns steht das Wasser bis zum Hals"

 

Ich weiß nicht wie oft schon dieser Satz im Laufe unserer "Karriere" fiel. Mit dem Wissen, nachdem wir wieder nach Luft schnappen konnten, das wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

 

Warum das so ist? Eigentlich ganz einfach. Wir nehmen das Wort "Verantwortung" noch Ernst. Zum Beispiel in diesem Fall:

 

Auch wenn einer unserer ehemals vermittelten Hunde schon über Jahre in seiner Familie gelebt hat, und trotzdem die Nachricht kommt (auf welchem Wege auch immer), wir können sie oder ihn nicht mehr behalten (aus welchen Gründen auch immer), nehmen wir sie oder ihn zurück. Doch WOHIN auch immer, das gibt es bei uns nicht.

 

Wir arbeiten mit einigen wenigen Pflegestellen zusammen, das sind mit die wichtigsten Menschen, auf die wir uns zu 100 Prozent verlassen können. Sie verlangen nichts von uns, sie helfen einfach. Können das aber auch nur, wenn sie ein Plätzchen frei haben und alle zueinander passen.

 

Dann gibt es noch ein Tierheim im Frankfurter Raum, das Tierheim Wetterau, wo wir mal eben auf die Schnelle, denn schnell muss man meist reagieren wenn besagte Nachricht kommt, einen Hund von uns parken dürfen. Es passiert selten, aber es passiert halt. Und ich kenne keinen Tierschutzverein, der sich davon freisprechen kann. Es sei denn, man kümmert sich nicht weiter drum. Um den "Rückläufer".

 

Doch das Tierheim verlangt eine Pensionspauschale für unsere Hunde, im Gegensatz zu unseren Pflegestellen. Genau so wie die Pension in Nübel, mit "Herbergsvater" Florian, wo gerade zuletzt unser Moglie einziehen durfte.

 

Wir danken den Wetterauern und Florian auf Knien, dass es sie gibt, und wir uns im Notfall an sie wenden dürfen, also bitte nicht falsch verstehen!

 

Aber gerade diese Kosten, die Pensionskosten, sind es, die uns, mal wieder, dazu bewegen sagen zu müssen:

 

"Uns steht das Wasser bis zum Hals!"

 

Und kommen nochmal auf den Punkt "Verantwortung" zurück.

 

Wir könnten es uns so einfach machen und sagen: "Kümmert Euch doch selber!" Gerade wenn das Hundchen schon über längere Zeit in der Familie gelebt hat. Machen wir aber nicht. Dieser Hund steht in unserer Verantwortung, sein Leben lang. Und soll nicht zu einem Wanderpokal werden und im Nirvana verschwinden, einzig weil wir vielleicht zu blöd waren, ihm die richtige Familie zu finden.

 

Also müssen wir da durch, irgendwie… Nur dass das Wort "irgendwie" auch irgendwann ausgereizt ist. Wie eben jetzt.

 

Wir wissen nicht mehr, wie wir die anfallenden Pensionskosten noch wuppen sollen. Ohne langes Geschwafel ganz frei heraus:

 

Der Fellchen in Not e.V. rutscht dadurch in die Pleite. Sollte jetzt noch irgendeine größere Rechnung anfallen, wir könnten sie nicht mehr bezahlen…

 

Was die Pensionskosten anbelangt, welche für unsere Hunde in Rumänien anfallen, die "Vergessenen", ich hatte schon des Öfteren über sie gesprochen, da gibt es Gott sei Dank nur einen, bei dem wir ganz ohne Paten da stehen. Aber gerade dieser Hund, der Donny, ist einer der Hunde, den wir aufgrund seiner Verhaltensauffälligkeiten nicht in die Vermittlung geben werden. Die Verantwortung, da ist sie wieder. Und ein Kostenfaktor, so böse dieses Wort in "Tierschutzohren" auch klingen mag, der uns noch über Jahre erhalten bleibt. Was er natürlich auch soll, uns noch lange erhalten bleiben, das süße Fellmonster mit seinen Marotten. Auch das also bitte nicht falsch verstehen.

 

Was aber verstanden werden muss, dass es FiN nicht mehr lange geben wird, sollten wir nicht auch in der Beziehung "Pensionskosten" weitere Hilfe von außen erhalten. Es ist so wie es ist, die traurige Realität.

 

Hier in Zahlen.

 

Monatliche Kosten für unsere Hunde in den deutschen Pensionen, abzüglich der eingehenden Patenschaften:

 

Bina        55,00 €

 

Tommy    50,00 €

 

Moglie  155,00 €

 

Akio      100,00 €

 

Manu    100,00 €

 

Nico - eigentlich 255,00 €. Doch durch die tollen Aktionen, die immer mal wieder für FiN statt finden, können wir einen Großteil seiner Pensionskosten decken, also zählen wir diese (vorerst) nicht mit auf.

 

Unter dem Strich 460,00 €.

 

Monatliche Kosten für unsere Hunde in den rumänischen Pensionen:

 

Lilly         30,00 €

 

Celina     40,00 €

 

Inca        25,00 €

 

Donny  100,00 €

 

Alvin       25,00 €

 

Unter dem Strich 220,00 €.

 

Insgesamt 680,00 €, die uns nun dort stehen lassen, wo wir jetzt gelandet sind und den Kopf kosten können.

 

An dieser Stelle möchten wir aber auch denjenigen unseren allergrößten Dank aussprechen, die uns schon über viele viele Jahre bei diesen immensen Kosten unterstützen und uns die Stange halten!

 

Ohne Euch wären wir schon längst untergegangen, und das ist nicht übertrieben sondern entspricht ganz einfach der Wahrheit… Fühlt Euch ganz fest umärmelt, virtuell dürfen wir das in dieser irren Zeit...

 

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August 2020

 

Einige wenige unserer "Vergessenen" haben doch tatsächlich den Sprung in ein eigenes Körbchen geschafft, unter anderem mit Hilfe einer sehr engagierten und erfahrenen Pflegefamilie, und wir freuen uns für diese Hunde wirklich ein Loch in´s Knie.
 
Auch holen wir selber wieder vereinzelt Hunde aus der Ecarisaj, welche eine solide Platzzusage in Deutschland haben.
 
Die Schattenseite lässt aber ebenso unsere Befürchtung Wahrheit sprechen, dass auch Hunde verstorben sind, ohne jemals aus den Pensionen heraus gekommen zu sein. Das ist eine bittere Pille, die wir schlucken müssen, und entspricht ganz und gar nicht dem, was wir ihnen einst versprochen haben...
 
Am 02.06. diesen Jahres unsere Dina...

 

 

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Mai 2020

 

Die Corona-Beschränkungen wurden auch in Rumänien gelockert, so dass die Tierschützer glücklicherweise wieder freien Zutritt in die Ecarisaj haben!

 

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10./11.04.2020

 

Am Freitag konnte unter Absprache mit den zuständigen Behörden wieder ein Transport unserer Hunde statt finden und wichtige Sachspenden mit nach Rumänien zurück gegeben werden!

 

Um alle Beteiligten, die Übernehmer unserer Hunde, sowie natürlich auch unsere Fahrer, vor einer Ansteckung zu schützen, wurden Kontakte untereinander streng vermieden.

 

Es gab nur einen Treffpunkt bei Frankfurt in Usingen, der Hundepension von Coco und Jens, die dafür Sorge getragen haben, dass alles reibungslos ablief. Die Pflegestellen und Adoptanten kamen in abgesprochenen Zeitintervallen um ihre Hunde abzuholen, Desinfektionsmittel, Handschuhe und Schutzmasken standen jederzeit zur Verfügung.

 

Es war ein langer, anstrengender, aber ebenso erfolgreicher Tag, insbesondere natürlich für unser Schützlinge, die es endlich in ihr Glück geschafft haben, und wir danken Coco von Herzen für ihre Mühe, dass alles so wunderbar geklappt hat. Denn für uns alle ist es eine ganz neue Situation, mit der wir nun verantwortlich umgehen müssen.

 

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März 2020

 

Die aktuelle Lage um den Coronavirus trifft uns als Tierschutzverein, der auch im Ausland tätig ist, an der empfindlichsten Stelle: den Vermittlungen seiner Schützlinge. Denn ohne Vermittlungen, und auch die Einnahmen daraus, läuft es nicht...

 

Die Grenzen sind geschlossen, kein Hund kann aus-, bzw. einreisen, und das Gleichgewicht zwischen

"Abgabe und Neuaufnahme" ist somit nicht mehr gegeben. Im schlimmsten Fall können unsere Freunde in Rumänien keine hilfsbedürftigen Tiere mehr aufnehmen, sollte sich die Situation nicht bald entschärfen.

 

Abgesehen davon bedeutet der "Einreisestopp" für uns, die rumänischen Pensionskosten eines reservierten Hundes länger zahlen zu müssen, als eigentlich geplant. Aber wir können zumindest in der Beziehung von Glück reden, dass die Pflegeeltern und Adoptanten auf ihre Vierbeiner warten, denn Geduld ist ja nun auch nicht jedermanns Stärke...

 

Was aber nicht warten kann ist die Begleichung unserer laufenden Kosten. Doch durch die Stagnation der Vermittlungen, ebenso der Vermittlung von Hunden, welche sich schon auf hiesigen Pflegestellen befinden, fällt nun auch ein wichtiges finanzielles Standbein weg: die Vermittlungsgebühr.

 

Hoffen wir also, dass wir diese Krise schnell und weitestgehend unbeschadet überstehen, und wünschen auch Ihnen alles Gute in dieser schwierigen Zeit.

 

Passen Sie auf sich und Ihre Schützlinge auf, und vor allem, bleiben Sie gesund!

 

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11.03.2020

 

Nicht nur die Grenzen sind dicht, seit heute ist es auch die Ecarisaj.

 

 

Übersetzt heißt es: Das Besuchs- und Adoptionsprogramm für Hunde wird als vorbeugende Maßnahme gegen Covid-19 ausgesetzt.

 

Noch nicht mal Carmen und die anderen Volontäre dürfen rein, und treffen sich jetzt mit den Tierärzten am Tor um Hunde abzuholen oder Medikamente hinzubringen. Das Bild hat mir Mara geschickt, als sie ein Hundchen abholen wollte, und vor verschlossenen Türen stand...

 

Weil dort ja auch hunderte von Menschen täglich ein und ausgehen... Wäre ja schön, aber so ist es nunmal nicht.

 

Und weil das ja nicht schon schlimm genug ist, da nun niemand mehr ein genaues Auge auf die Hunde werfen kann und wird, wurde das Personal auch noch runter geschraubt...

 

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08.03.2020

 

FIP bei Katzen muss nicht mehr tödlich enden - FIP ist heilbar!

 

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Februar/März 2020

 

Die Parvo in der Ecarisaj...

 

Jemand sagte vor kurzem: "Niemand hat wirklich geglaubt, dass die Angestellten sich an irgendetwas halten... Aber steter Tropfen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht unter diesen Bedingungen. Es ist so unsagbar traurig."

 

Doch, es gäbe sie, wenn die richtigen Grundlagen dafür geschaffen und auch Regeln eingeführt werden würden, an die sich JEDER zu halten hat. Aber es gibt sie ja noch nicht mal, diese, zumindest in unseren Augen, so wichtigen Vorschriften.

 

Es spielt keiner mit, an vorderster Front Frau D. M., die es noch nicht einmal erlauben würde vor jede Box eine Desinfektionswanne aufzustellen. Warum sie auf wirklich jeden gut gemeinten Vorschlag so engstirnig reagiert, erschließt sich niemandem. Es kostet sie nichts und hindert niemanden an seiner Arbeit - einmal mit meinen Quadratlatschen durch diese Wanne bevor ich in die Box gehe ist ja nun wirklich kein Akt.

 

Allein die Zeit, die aufgebracht werden muss, um sich um die vielen an Parvo erkrankten Welpen zu kümmern steht doch auch in keiner Relation zu dem minimalen Aufwand, diese Wannen ab und zu mal neu befüllen zu müssen. Oder sich die Hände zu desinfizieren, bevor man sich dem nächsten Hund widmet. Wir sprechen hier von Sekunden! Wenn man es auch mal von dieser Seite aus beleuchtet. Oder von der Seite der Kosten, für die ganzen Behandlungen.

 

Dafür hätte man schon wie viele Wannen und Desinfektionsmittel kaufen können?

 

Also geht es immer so weiter und weiter und weiter, und wir können nur hilflos dabei zu schauen, wie Leben aus purer Dummheit, oder Machtgeplänkel, oder was weiß ich, ausgelöscht werden.

 

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Februar 2020

 

...und der Zweite :-).

 

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Januar 2020

 

Der erste Hilfstransport im neuen Jahr steht an!

 

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Ende Dezember 2019

 

Wir hatten wirklich so gehofft, dass allen bewusst wird, wie wichtig die Hygiene und Desinfektion in Bezug auf die Parvovirose ist, leider blieb es beim Wunschdenken, denn nicht jeder dort hält sich an die nur ein paar wichtigen und durchaus auch einfachen Regeln um der Ansteckung vorzubeugen. Es müssten Vorschriften her, die es aber nicht gibt, und so wird weiter gestorben... Es ist zum Verzweifeln...

Trotzdem werden wir wieder einiges mit auf den Weg geben, nichts tun, das können wir nicht... Lia hatte um das "Virkon S" gebeten, auch werden wir weitere Handschuhe schicken, Handdesinfektion, Infusionslösungen...

 

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Dezember 2019

 

Vorweihnachtliche Freude für uns und drei unserer "Langzeitinsassen" aus der Pension in Suceag, denn endlich wurden sie gesehen und durften ausreisen!

 

Aber auch für ihre Freunde, die noch in Rumänien bleiben müssen, wurden viele Geschenke gepackt :-).

 

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Eine kurze Geschichte am Rande...

 

Christa hatte mir von ihrem letzten Besuch in der Ecarisaj auch Bilder geschickt von einigen unserer Liegekörbe, die dort fein säuberlich und ungenutzt aufeinander gestapelt in einer Ecke Staub ansetzen.

 

Ich hatte Lia also gebeten in der Ecarisaj bescheid zu geben, dass Paul einen Teil von ihnen wieder mit nimmt, wenn er die Hündin Stina abholt, was sie natürlich auch getan hat.

 

Und Frau Dr. Macrinici besitzt die Frechheit dann Paul zu sagen, sie wüsste nichts von irgendwelchen Körben, sie hätten keine!?

 

Wut runter schlucken und wieder auf einen Tag warten, an dem sie mal nicht da ist...

 

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November 2019

 

Acht unserer Schützlinge konnten ihr Ticket in´s Glück einlösen, und machten sich auf die große Fahrt :-)!

 

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Oktober 2019

 

So bekannt und doch vergessen?

 

Ein Appell für unsere Schützlinge in den rumänischen Pensionen

 

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September/Oktober 2019

 

Es häufen sich die Parvovirosefälle in der Ecarisaj, viele Welpen haben schon ihr Leben verloren, und wir sind erschüttert wie sorglos mit der akuten Ansteckungsgefahr umgegangen wird. Es wurden bislang keinerlei Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um das hoch ansteckende Virus nicht weiter in dieser Einrichtung zu verbreiten!

 

Wir haben nun ein entsprechendes Desinfektionsmittel ("Virkon S", denn nicht jedes Mittel ist wirksam gegen Parvoviren) auf den Weg gebracht zur Schuh- und Umgebungsdesinfektion. Schalen dafür, Einwegschuhüberzieher, Einweghandschuhe und Handdesinfektion in 100 ml Fläschchen, die in jede Kittel- oder Hosentasche passen.

 

 Drücken Sie gerade den jüngsten Hunden ohne Impfschutz in der Ecarisaj die Daumen, sie können es brauchen...

 

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September 2019:

 

Auch zu unserem Katzenprojekt mal wieder ein paar Neuigkeiten, auch wenn es keine allzu schönen sind...

 

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11.11.2019:

 

Frau Dr. Macrinici ist ja nun leider Gottes wieder vor Ort, und natürlich gab es auch gleich wieder was zu mosern...

Sie ist der Meinung, dass unser Futter die Welpchen krank machen würde und ist generell nicht zufrieden damit, dass wir Futter spenden. Da nun kein Nassfutter für die Kleinen mehr da war, aber wieder so viele von ihnen in der Ecarisaj sind, haben wir letztes Wochenende über eine Spende wieder so einige Dosen mitgeben können.

Wenn Carmen keinen Platz mehr bei sich Zuhause findet, werden sie jetzt mit Dr. Pop Termine absprechen müssen wann die M. nicht da ist, damit er das Futter bei sich in der Toilette, wo nur er den Schlüssel hat, und sie nichts zu suchen, lagern kann.

So traurig es auch ist, konnte ich mir darüber das Lachen nicht verkneifen.

Worüber ich gar nicht lachen konnte, und mir wieder vor Augen hält, wie ätzend diese Frau doch ist, ist ein aktueller Notfall, den Dr. Pop und H. Vlad, ein neuer Praktikant in der Ecarisaj, eigenhändig in die Klinik gefahren, und die Hündin Joleen auf diesem Wege gleich von dort abgeholt und zu Carmen gebracht haben.

 

Das fand sie auch blöd.

 

Es ist also für alle Beteiligten besser, wenn sie von all dem gar nichts mit bekommt...

 

Worüber die M. aber noch nicht gemosert hat, waren die Wassereimer! Kaum zu glauben...

 

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August 2019:

 

Der letzte Sommertransport steht an.

 

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Ende Juli 2019:

 

Und er rollt wieder, der Transport. Mit einem Hund her, aber mit umso mehr Sachspenden wieder zurück :-)!

 

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Juli 2019:

 

Es gibt wieder einen neuen Trakt in der Ecarisaj mit insgesamt 35 Boxen. Nicht schön... Aber dafür sind einige dieser Boxen für mehrere Hunde ausgelegt, sprich, nicht alle werden dann in Einzehlhaft sitzen, worüber ich mich schon sehr freue!

 

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Juni 2019 - Nachtrag:

 

Es wurden Stimmen laut, warum, wieso, weshalb es so schwierig ist, in der Ecarisaj etwas zum Positiven zu verändern:

 

Man kann ein rumänisches städtisches Tierheim nicht mit einem Tierheim in Deutschland vergleichen, auch wenn die Ecarisaj schon zu den Vorzeigetierheimen in diesem Land gehört.

 

Sie bekommen Gelder von der Stadt für das billigste Futter, was sie bestellen. Gelder für Kastrationsmaterial und Antibiotika, Reinigungsmaterial. Halt wirklich nur Geld für das, in deren Augen, Nötigste.

 

Zuständig für diese Zuteilungen ist die R.A.D.P (Regia Autonoma a Domeniului Public Cluj-Napoca), auf deren Seiten 2018 sogar das Projekt "Adopt un caine" (Übersetzung: "Adoptiere einen Hund") vorgestellt wurde.

 

Ansonsten interessiert es diese Verwaltung aber null, WIE die Hunde dort versorgt werden.

 

Das Sagen über die "Pfleger" haben dort die angestellten Tierärzte. Eigentlich Frau Dr. Macrinici, diese Dame ist furchtbar "anstrengend" und bei ihr beißt man in Bezug auf positive Veränderungen in der Ecarisaj auf Granit. Und bin jetzt mal böse und sage, dass ich mich sehr darüber freue, dass sie schon lange krank und nicht vor Ort ist. Diesen Posten hat nun Dr. Pop inne, mein Ansprechpartner und eigentlich sehr umgänglich. Nur redet er auch sehr gerne, wenn der Tag lang ist, sprich man kann ihm nicht alles glauben, auch wenn er verspricht etwas umzusetzen, was man vorgeschlagen hat. Doch im Moment hält er sich an sein Wort.

 

Die Körbchen ist die eine Geschichte, von denen war er noch nie überzeugt. Alles andere, sei es die Zufütterung, die Parasitenbehandlungen, letzt das Scheren der Hunde, was alles offiziell eigentlich gar nicht erlaubt ist, läuft. Zwar "unter der Hand", aber es hat sich schon ein bisschen was bewegt für die Hunde, auch dank seiner Zustimmung.

 

Er wäre nun auch derjenige, der den "Pflegern" vorschreiben könnte, was sie zu tun haben, oder was auch nicht. Und da scheiden sich unsere Ansichten gewaltig. Sei es diese schreckliche Fangstange, mit der die Hunde aus ihren Boxen geholt werden. Überhaupt der gesamte Umgang mit ihnen. Da ist er ganz der "Rumäne", dem in dieser Hinsicht das Wohl der Hunde egal ist. Frau Bora von "Arca lui Noe" ist vor einigen Jahren mal komplett die Hutschnur hochgegangen, als sie beobachten musste, wie er einen Hund, der gerade eingefangen und in die Ecarisaj gebracht wurde, verprügelt hat. Das ist die andere Seite der Medaille.

 

Und er wird den Teufel tun, den "Pflegern" auch in anderen Belangen die Leviten zu lesen. Denn solch ein Job ist in Rumänien als absolut minderwertig einzustufen, also besonders schwierig überhaupt für diesen Job jemanden zu finden. Dann hält man lieber einmal mehr die Klappe wenn sie faul herum lungern, und versucht auf deren Beschwerden einzugehen, damit sie nicht noch kündigen. Beste Beispiel die Körbe.

 

Aber ich denke schon, dass man für die Hunde in der Ecarisaj noch viel mehr erreichen könnte, wenn dort anderes (deutsches) Personal arbeiten würde, (ich spreche explizit von deutschem Personal, da die Frage eben nach deutschen Personal aufkam) Menschen, die den Hund an sich und seine Bedürfnisse wertschätzen. Aber dafür jemanden zu finden? Für einen lächerlichen Lohn, den man nicht nach deutschem Standard bemessen darf?

 

Es ist ja schon nicht möglich, noch mehr rumänische Volontäre für die Hunde in der Ecarisaj zu begeistern. Die sich aus dummen Bemerkungen aus Kreisen der "Pfleger" nichts machen.

 

Das sie sich täglich mit um sie kümmern. Mit ihnen mal nach draußen gehen (Grünflächen gibt es auch in der Ecarisaj). Und dann vielleicht, wieder als Beispiel die Körbe, selber zu reinigen, damit das den "Pflegern" erspart bleibt und es keinen Grund mehr gibt, sich darüber aufzuregen.

 

Man könnte wirklich so vieles... Und hätte man die Möglichkeiten den Laden selber zu schmeißen... Einer der Träume, die man halt so hat...

 

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Juni 2019:

 

Wir haben einen erneuten Versuch gestartet, um den Hunden in der Ecarisaj Liegekörbe aus Kunststoff zur Verfügung stellen zu dürfen, 10 Körbe hatten wir also im Mai Coco und Marianne mitgegeben.

 

Chelsea und ihre Babys waren die ersten, die sich über einen freuen durften:

 

 

Aber leider nicht lange, netter Pfleger hin oder her, der sich in diesem Trakt um die Hunde kümmert...

 

Lia erzählte mir eben, dass sie ihr den Korb sofort wieder weg genommen haben, als ihre Kleinen ausgezogen sind, auch die anderen 9 liegen nun wieder gestapelt in dem Raum, wo unser Futter lagert. Nur für akute Notfälle oder Mama´s mit Baby´s werden sie, vielleicht, noch genutzt.

 

Die "Pfleger" wollen sie einfach nicht, und beschweren sich ständig, dass die Löcher am Boden immer voll mit Fell und Kot wären, und sie sauber zu halten ihnen noch mehr Arbeit macht... Es ist so lächerlich...

 

Es ist zu viel Arbeit, die Körbe mit auszuspritzen, wenn sie eh schon dabei sind die Boxen zu säubern? Aber die meiste Zeit des (Arbeits)Tages draußen hocken und qualmen... Hierzulande wären sie alle schon längst gefeuert...

 

Aber nein, ich rege mich nicht mehr darüber auf, ich bin nur traurig. Wir alle, die im Tierschutz aktiv sind, kennen die Bilder, wenn ein Hund, der sonst nichts hat, sich so sehr über ein beschxxx kleines Körbchen freut, und sich meist auch sofort darin einkugelt. Ein kleines bisschen Geborgenheit...

 

Zumindest ich habe es schon so oft erlebt...

 

Aktion somit beendet, dieses Mal wirklich.

 

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Juni 2019:

 

Der nächste Hilfstransport ist "on the road"!

 

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Mai 2019:

 

Wir starten unsere neue Aktion mit fest installierten Wasserbehältern für die Hunde in der Ecarisaj - hier können Sie nachlesen, welche Wichtigkeit dahinter steht.

 

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Mai 2019:

 

Und im Mai geht es gleich weiter.

 

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April 2019:

 

Pünktlich zu Ostern startet der nächste Hilfstransport!

 

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Schlimme Nachrichten aus der Ecarisaj: Parvovirose ist ausgebrochen...

 

Am 18.04. schickte der Tierarzt aus der Ecarisaj den Volontären in Cluj die Nachricht, dass sie dringend Hilfe benötigen für das Medikament Canglob und Infusionslösungen, um an die 20 Welpen gegen Parvovirose behandeln zu können.

So wie es aussieht wurde Anfang letzter Woche ein Welpe adoptiert, und die Adoptanten teilten dem Tierarzt mit, dass der Welpe besorgniserregende Symptome zeigte und daraufhin positiv auf Parvo getestet wurde.

Die Volontäre hatten dann ein Teil Canglob besorgen können und wollen versuchen, auch den Rest zu bekommen, den sie für die Behandlung aller Welpen brauchen.

Die Chancen für die Kleinen sahen und sehen jedoch nicht gut aus...

Das Canglob ist leider sehr sehr teuer (6 ml kosten 100 Lei, was etwa 21,00 € entspricht). Jeder Hund muss fünf Tage behandelt werden, mit einer täglichen Dosis von 0,4 ml/Kilo.

Wenn also jemand mit helfen möchte diese immensen Kosten zu tragen, hier das Konto von Carmen, welches sie für die Notfälle aus der Ecarisaj eingerichtet hat:

Carmen Carbune
IBAN: RO92 BTRL 0130 1201 D986 69XX

FiN hilft zum Beispiel mit den Schutzgebühren, die wir direkt nach RO fliessen lassen, damit dieses Geld für die Behandlung dieser und anderer Hunde genutzt werden kann.

 

Verlässt nun ein Hund über uns die Ecarisaj, sind wir natürlich sehr darauf bedacht, dass keine anderen Hunde gefährdet werden.

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Vom 24.03.2019 - 29.03.2019 waren wir wieder in Rumänien!

 

Hier unser ausführlicher Bericht dazu.

 

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März 2019:

 

...und der 3. ;-).

 

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Februar 2019:
 
Der zweite Hilfstransport in diesem Jahr ist unterwegs!
 
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Januar 2019:
 
Die aktuelle Situation in der Ecarisaj - Lia hatte darum gebeten, sie an alle interessierte Menschen weiter zu leiten:
 

"Dies ist nur eine Aktualisierung der Situation in der Ecarisaj. Wir neigen dazu, immer Probleme anzusprechen, aber dieses Mal ist das Update tatsächlich ein positiveres :-).

 

Natürlich ist die Ecarisaj immer noch kein guter Ort, aber im Vergleich zum letzten Jahr, hat sich die Situation VERBESSERT! Was ich damit meine:

 

- es gibt KEINE Welpen in den Außenzwingern 1 und 2; sie sind leer


- nicht alle Zwinger sind voll


- die Heizung funktioniert und die Außentüren sind für die meisten Hunde geschlossen (diejenigen, die nicht gut auf das Personal reagieren, wenn sie rein kommen und sauber machen, haben ihre Türen noch geöffnet, aber das Tierheim ist beheizt, so dass ihre Situation anständig ist und sie nicht zu sehr unter der Kälte leiden.


- alle Hunde (mit wenigen Ausnahmen) wurden entwurmt - nochmals vielen Dank dafür, dass ihr das möglich gemacht habt!


- Es gibt fast keine Hunde mehr, die sehr dünn sind und meistens haben sie nach der täglichen Mahlzeit noch Futter in ihren Schalen

 

Jeder einzelne von euch, der diese E-Mail erhalten hat (und wahrscheinlich noch viele andere, die wir nicht direkt kennen) hat zu dieser verbesserten Situation beigetragen, daher denke ich, dass es sich lohnt, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um Stolz auf diese Situation zu sein.

 

Vielen Dank nochmal für eure große Hilfe und dafür, dass ihr unsere Hunde nicht vergesst!

 

Das Team in Cluj"

 

Unsere Freude ist verhalten... Ich wäre Stolz, wenn man die Lebensbedingungen jedes einzelnen Hundes, der sich in dieser Einrichtung befindet, und es (noch) nicht heraus geschafft hat, etwas positiver gestalten könnte. Dem bringt es nämlich nichts, dass es freie Zwinger gibt... Und ob es ihn so fröhlich stimmt, sich nun über Wochen kaum um die eigene Achse drehen zu können? Frieren oder Koller, Pest oder Cholera...

 

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Januar 2019:
 
Die ersten Hilfstransporte kommen in´s Rollen :-)!
 
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Ende Dezember 2018 - Ein kleines Resümee...

 

Viele Hunde konnten Rumänien in diesem Jahr verlassen, hauptsächlich Hunde direkt aus der Ecarisaj, denen wir ihr gewonnenes Glück von Herzen gönnen und ihnen alles erdenklich Gute in ihren tollen Familien wünschen!

 

Doch ist es so betrüblich für unsere Hunde in den rumänischen Pensionen, auch "Ehemalige". Sie scheinen irgendwie vergessen, und warten, und warten... Viele schon seit Jahren... Und wir fragen uns, warum nur? Weil sie schon "gerettet" sind?

 

Wir schauen jeden Tag optimistisch in unser Postfach, hören die Anrufbeantworter ab - vielleicht, vielleicht meldet sich heute jemand für einen von ihnen... 

 

Nicht wenige unserer Seelchen haben sich dort schon auf ihren letzten Weg begeben, andere werden ihnen folgen, was uns sehr sehr traurig und nachdenklich stimmt... Denn das war nicht unser Ansinnen, als wir sie in die Pensionen brachten. Sie sollten ihr Glück ebenso finden, in einem eigenen liebevollen Zuhause, bei ihren eigenen Menschen.

 

Haben sie es wirklich nicht auch verdient...?

 

 

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Dezember 2018:
 
Ein unglaublich langes halbes Jahr hat es gedauert, aber jetzt endlich konnte wieder eine Parasitenbehandlung statt finden! Wir haben ja schon kaum mehr damit gerechnet...
 
Hier finden Sie zu dem Bericht Parasitenbehandlung 2018
 
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15.11.2018:
 
Von den Spendeneingängen über 1.069,00 € (aufgerundet auf 1.089,61 €) konnten wir wieder
 
180 kg Junior Trockenfutter
225 kg Adult Trockenfutter
198 Dosen á 400 g Junior Nassfutter
192 Dosen á 800 g Adult Nassfutter
 
Was sich auf den monatlichen regulären Transporten auf den Weg nach Cluj gemacht hat.
 
Vielen lieben Dank für Ihre Hilfe!
 
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Juni 2018:
 

Lia hatte mir geschrieben, dass die Hunde in der Ecarisaj jetzt auch gegen externe Parasiten behandelt werden, und diese Behandlung von unserer Seite aus nicht mehr für alle notwendig ist, sofern die Tierärzte dort auch in Zukunft weiter so arbeiten.

 

Nur für Hunde, die eine extra Behandlung benötigen, ist der Kauf von Parasitenmitteln noch sinnvoll, doch diese sind separiert und können dann auch individuell versorgt werden.

 

Gegen interne Parasiten werden die Hunde nur mit dem billigsten Mittel auf dem Markt (Biheldon) behandelt, was nur einen Bruchteil bekannter Wurmarten abtötet wenn diese Behandlung nicht nach 14 Tagen wiederholt wird. Und das wird es nicht.

 

Wir würden uns also riesig freuen, wenn wir es irgendwie schaffen, diese Behandlungen ein- bis zweimal im Jahr durchzuziehen, denn das ist neben dem zusätzlichen Futter mit das Wichtigste, was wir für die Hunde in der Ecarisaj tun können! Beziehungsweise was wir überhaupt noch für sie tun können...

 

Nach den Kosten für einen Durchlauf hatte ich schon vor geraumer Zeit gefragt und werde nochmal daran erinnern, hatte aber gestern schon einmal 1.500,00 € dafür aus den Patenschaften überwiesen.

 

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20.06.2018
 
Von den Spendeneingängen über 934,50 € (aufgerundet auf 954,63 €) konnten wir wieder
 
120 kg Junior Trockenfutter
270 kg Adult Trockenfutter
102 Dosen á 400 g Junior Nassfutter
192 Dosen á 800 g Adult Nassfutter
 
Was sich auf den monatlichen regulären Transporten auf den Weg nach Cluj gemacht hat.
 
Vielen lieben Dank dafür!
 
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Mai 2018:
 

Liebe Tierfreunde,

 

auch wir sind gezwungen uns durch den Dschungel der neuen Datenschutzverordnung zu kämpfen, und werden dazu am 07.06.2018 an einem Informationsabend teilnehmen (müssen).

 

Die Vorsitzenden eines kleinen Tierschutzvereins, deren Kleidung eher Hund- und Katzenhaar ziert als eine hübsche Krawatte, zwischen Großfirmen hier in der Region, was macht man nicht alles mit...

 

Um Ihnen Transparenz zu bieten, haben wir bisher auch alle Spendeneingänge und übernommene Patenschaften unter "Wir sagen Danke" mit (gekürzten) Namen veröffentlicht. Diese Seite ist vorerst nicht mehr zu finden, bis wir wissen wie wir mit diesen Daten verfahren dürfen - also bitte nicht wundern!

 

Doch gäbe es das totale Chaos, würden wir jetzt alle Namen der lieben Paten unserer Hunde und Katzen löschen, die auf der jeweiligen Seite des Tieres aufgeführt sind. Wir könnten diese also erst einmal nur komplett von der Homepage nehmen, womit nun aber auch niemandem gedient ist. Vor allem nicht den Tieren selber, denn sie alle sind ja noch auf der Suche nach ihrem eigenen Zuhause.

 

Was für ein Trubel, und wir mitten drin, allein was dieser "Umbruch" an Zeit verschlingt, die wir so gar nicht haben...

 

Auf jeden Fall bringt die neue Verordnung einige Veränderungen mit sich, wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Datenschutzerklärung / Zustimmung

 

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Januar 2018:

 

Leider blieben meine letzten Schreiben so wie dieses an die Tierärzte der Ecarisaj bislang unbeantwortet...

 

Hello Dr. Pop,

 

we would like to thank you again for the detailed and honest conversation, what we were allowed to have with you in September last year and look forward to a continue good cooperation!

 

Now we have still four points that we would like to discuss with you.

 

You say that you do not have the opportunity to control the feeding of the dogs in the Ecarisaj. But we are keeping this control for the most important thing, because unfortunately it has already happened in the past that "special" dogs have intentionally no, or only little, food get from the employees.

 

Then we have seen on recent pictures that the outside kennels 1 and 2 were tarred. This will to be a big problem for the dogs in the summer, because this surface will heat up very much! There would urgently need to be processed another heat-resistant surface.

 

Unfortunately, dogs have lost their lives recently, because the fences between the individual boxes are not safe enough, and sometimes very dilapidated, so there is always the danger that something like this will happen again. Especially in the lower area stable and safe fences must be installed. We would be happy to provide you with advice and the necessary material.

 

The fourth and last point. It would be advisable for the water bowls to have a fixed fixture on the walls so that the bowls can not be overturned and so the dogs always have water available. Again, we are happy to provide you with advice and the necessary material!

 

I hope you assume our suggestions and we can work together also in the relationship.

 

With friendly greetings,

 

Michaela Goldhorn

 

Fellchen in Not e.V.

 

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Hallo Dr. Pop,

 

wir bedanken uns noch einmal für das ausführliche und ehrliche Gespräch, was wir mit Ihnen im September letzten Jahres führen durften und freuen uns weiterhin über eine gute Zusammenarbeit!

 

Jetzt haben wir noch vier Punkte, die wir gerne mit Ihnen besprechen möchten.

 

Sie sagen, dass Sie nicht die Möglichkeit haben die Fütterung der Hunde in der Ecarisaj zu kontrollieren. Wir halten aber gerade diese Kontrolle für sehr wichtig, denn leider ist es in der Vergangenheit ja schon dazu gekommen, dass "spezielle" Hunde mit Absicht kein, oder nur wenig, Futter von den Angestellten bekommen haben.

 

Dann haben wir auf aktuellen Bildern gesehen, dass die Aussenzwinger 1 und 2 geteert wurden. Das wird im Sommer zu einem großen Problem für die Hunde, denn dieser Belag wird sich sehr stark erhitzen! Da müsste dringend ein anderer hitzeresistenter Belag verarbeitet werden.

 

Leider ist es vor kurzem dazu gekommen, dass Hunde ihr Leben verloren haben, weil die Zäune zwischen den einzelnen Boxen nicht sicher genug sind, und teilweise auch schon sehr marode, so dass die Gefahr immer vorhanden ist, dass so etwas wieder passiert. Gerade im unteren Bereich müssen stabile und sichere Zäune installiert werden. Wir würden Ihnen dabei gerne mit Ratschlägen und auch mit dem nötigen Material zur Verfügung stehen.

 

Der vierte und somit letzte Punkt. Es wäre ratsam für die Wassernäpfe eine fest installierte Vorrichtung an den Wänden anzubringen, so dass die Näpfe nicht umgeworfen werden können, und so die Hunde immer Wasser zur Verfügung haben. Auch hier stehen wir Ihnen gerne mit Ratschlägen und dem nötigen Material zur Verfügung!

 

Ich hoffe, dass Sie unsere Vorschläge annehmen und wir auch in der Beziehung zusammen arbeiten können.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Michaela Goldhorn

 

Fellchen in Not e.V.

 

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Dezember 2017:
 
Endspurt! Die letzten Hunde für dieses Jahr sitzen auf ihren gepackten Köfferchen und warten auf ihre Reise in´s Glück - es ist bitterkalt in Rumänien und wir freuen uns für jedes Fellchen, was in´s Warme kommen kann.

 

Wir danken unseren Pflegestellen, den Adoptanten und übernehmenden Vereinen von ganzem Herzen, die ihnen das erst ermöglichen!

 
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Dezember 2017:
 
Wieder wurde eine Parasitenbehandlung der Hunde in der Ecarisaj, dank Ihrer Unterstützung, erfolgreich abgeschlossen!
 
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Oktober bis Dezember 2017 - Futter für die Hunde in der Ecarisaj!

 

Wer uns kennt, weiß, dass wir uns darum bemühen nicht nur Hunden aus der Ecarisaj in ein lebenswertes Leben zu verhelfen, sondern vordergründig versuchen, deren Leben dort etwas lebenswerter zu gestalten. Bei vielem sind uns die Hände gebunden, doch haben wir zumindest schon erreicht, dass unsere befreundeten Tierschützer vor Ort die Hunde zufüttern dürfen, mit Futter aus unserem Spendenfundus.

 

Aber diese Spenden reichen bei weitem nicht aus.

 

Mitte Dezember 2017 startet nun ein organisierter Sammeltransport von Bruno Pet Richtung Rumänien,

der es uns ermöglicht bis zu 6 Paletten á 600 Kilo Futter sehr sehr günstig mit nach Cluj bringen zu lassen.

An dieser Stelle noch einmal ein dickes Danke an das Team von Bruno Pet für die Zusammenarbeit.

 

Nun hoffen wir auch ganz stark auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und Euch!

 

Denn ohne Hilfe von außen werden wir es nicht schaffen unser Ziel zu erreichen die Wintermonate, dem die Hunde nicht viel entgegen zu setzen haben, nicht ganz so hart werden zu lassen, wenigstens satt sollen sie sein...

 

Bei dieser Menge, so denn wir sie zusammen bekommen, woran wir aber ganz fest glauben möchten, haben wir besprochen, dass einheitliches Futter ratsam wäre. Um zum einen Durchfälle und zum anderen Ärger mit den Angestellten der Ecarisaj zu vermeiden.

 

Daher haben wir ein Angebot zusammen gestellt.

 

Futter für die Welpen:

 

Nassfutter

 

Trockenfutter

 

Futter für die erwachsenen Hunde:

 

Nassfutter

 

Trockenfutter

 

Die Lieferadresse lautet:

 

Odilia Houben
Muldenweg 13
52525 Heinsberg

 

Wer nicht über den Shop bestellen, aber diese Aktion trotzdem unterstützen möchte, kann dies natürlich auch über eine Spende an unser Vereinskonto tun:

 

Fellchen in Not e.V.

 

IBAN: DE70 250 500 000 151 293 420   BIC: NOLADE2H

 

Verwendungszweck: Futter Ecarisaj

 

Drücken wir die Daumen, dass wir die Paletten voll bekommen - für volle Mägen der Hunde in der Ecarisaj in der schwersten Zeit des Jahres - FiN und die Tierschützer in Cluj danken im voraus von Herzen, denn nur gemeinsam können wir diese Mammutaufgabe bewältigen!

 

Hier können Sie den aktuellen Stand der Futterspenden einsehen

 

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September, Oktober und November 2017:

 

Die Herbstfahrten mit unseren Hunden und ihrem Ticket in´s Glück Richtung Deutschland, und mit vielen Sachspenden zurück nach Cluj-Rumänien sind gelaufen!

 

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Besuch unserer Schützlinge in Rumänien vom 01.09.2017 - 06.09.2017

 

Einmal Cluj und zurück bitte...

 

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September 2017

 

Ein Licht der Hoffnung

 

 

Denise, eine Tierfreundin aus dem Forum „Verlassene Pfoten“, hat eine wunderschöne und rührende Aktion für die Hunde aus der Ecarisaj in´s Leben gerufen:

 

"In meinem Wohnort gibt es eine schöne Kapelle und einen Bereich in Form eines Rosenkranzes in dem man Kerzen anzünden kann.

Die Hunde aus der Ecarisaj lassen mich einfach nicht los, ich muss mir die Bilder immer wieder anschauen, auch wenn wir im Moment weniger tun können, und über einzelne, die es schaffen, freue ich mich sehr.
Ca. 230-240 müssen jedoch dort noch ausharren.

Ich möchte gerne für die Herzenshunde, die noch in der Ecarisaj sitzen, eine Kerze der Hoffnung anzünden.
Vielleicht mag jemand für seinen Herzenshund ebenfalls eine Kerze anzünden?


Eine Kerze kostet 3 Euro, symbolisch werde ich für 10 Hunde eine große Kerze anzünden.


Den Zeitpunkt wann ich die Kerzen anzünde, werden wir zusammen aussuchen.
Der Erlös geht zu 100% an die Hunde in der Ecarisaj.

Vielleicht schaffen wir es etwas Licht in die Ecarisaj zu bringen..."

 

Wenn auch Sie sich an dieser Aktion beteiligen möchten, dann können Sie gerne an unser Vereinskonto überweisen, wir leiten es dann an Denise weiter.

 

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Juli und August 2017:

 

Wieder konnten einige Hunde Rumänien verlassen, und wir sagen "herzlich Willkommen in Euren Familien!"

 

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Aktuelles im Juni 2017:

 

FiN steht nach wie vor finanziell mit dem Rücken zur Wand, und nach einer Umsatzsteuerprüfung durch das Finanzamt sieht es nicht besser aus...

 

Die Einnahmen durch die Schutzgebühren der letzten drei Jahre + der Einnahmen im ersten Quartal diesen Jahres haben uns fast den Kopf gekostet, trotz Steuerberater...

 

Wir haben um Ratenzahlung gebeten, was von Seiten des Finanzamtes abgeschmettert wurde, haben mehrfach Einspruch gegen deren Entscheidung eingelegt, ohne Erfolg. Uns wurde nahe gelegt in Insolvenz zu gehen.

 

Die letzten Monate haben mich Jahre meines Lebens gekostet, das war ein Krieg David gegen Goliath, der nicht zu gewinnen war, und ich am Ende mit meinen Nerven. Insolvenz kam für mich aber nie in Frage, ich könnte mich nicht mehr im Spiegel anschauen, hätten wir uns auf diese Art und Weise aus der Affäre gezogen.

 

So habe ich einen Privatkredit von über 12.800,00 € aufgenommen um dieses Loch zu stopfen... damit FiN überhaupt weiter machen kann...

 

Hätte mir vor Jahren jemand gesagt, dass es einmal so weit kommt, ich hätte ihn ausgelacht...

Wir haben immer sauber und gläsern gearbeitet, haben uns nie etwas zu Schulden kommen lassen, keinem gegenüber. Welch eine Ironie, diese Worte, bei jetziger Betrachtung...

 

Aber nun bin ich um eine bittere Erfahrung reicher, und um fast 13.000,00 € ärmer...

 

Trotzdem ist FiN noch lange nicht aus dem Schneider, die laufenden Kosten sind einfach nicht zu leugnen, dabei belegen die Pensionskosten für unsere Hunde in Deutschland, wie auch die in Rumänien, immer noch den höchsten Posten, und da müssen wir ansetzen!

Sonst sehe ich für FiN´s Zukunft wirklich schwarz...

 

Zum "guten" Schluss ein weiser Ratschlag für alle Tierschutzvereine:

 

Passt auf Eure Einnahmen auf, insbesondere den Schutzgebühren!

 

Jeder Verein benötigt sie um zu überleben, sie können einen aber auch den Tod bringen.

Habt Ihr einen Steuerberater, hinterfragt lieber einmal mehr, auch wenn es heißt "alles gut!"

 

Sonst könnte es auch für Euch ein böses Erwachen geben...

 

Michaela Goldhorn

 

1. Vorsitzende

 

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Juni 2017:

 

Der nächste Transport steht an! Mit Hunden und ihrem Ticket in´s Glück nach Deutschland, und mit vielen Sachspenden zurück nach Cluj-Rumänien!

 

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Mai 2017 - nichts geht mehr!

 

Wir danken von Herzen, dass so viele Menschen an die Hunde in der Ecarisaj denken und ihnen helfen möchten, doch können wir derzeit keinen Hund mehr in Pension geben, so weh es auch tut...

 

Daher ist es im Moment umso wichtiger, ihnen direkt vor Ort zu helfen, mittels Futterspenden und Parasitenpatenschaften!


Die Pensionen sind von ihren Kapazitäten her am absoluten Limit, es sind einfach schon zu viele Hunde von uns im "Chilly Pet Hotel" in Suceag und dessen Außenstation, "der Farm", die dazu noch geschlossen werden soll, da sie im Betrieb zu kostenintensiv ist. Das kann aber erst passieren, wenn dort keine Hunde mehr von "ASIPA" oder uns, "FiN", unter gebracht sind.

 

Zu diesen Hunden zählen einige Angstnäschen, für die es sehr sehr schwer ist eine andere Stelle zu finden, wo wir sie auch wirklich gut aufgehoben wissen. Und sie somit auf lange Zeit, wenn nicht gar für immer, Plätze in den Pensionen blockieren.

 

Wichtige, aber eigentlich auch ganz simple Dinge, um unsere Hunde auf ein Leben in Deutschland vorzubereiten, können im "Chilly Pet Hotel" nicht mehr geleistet werden, dazu zählt zum Beispiel schon die Gewöhnung an Geschirr und Halsband. Updates von den Hunden, wie sie sich entwickeln, nachdem sie die Ecarisaj verlassen durften, ob sie verträglich sind oder ängstlich etc., folgen sehr schleppend und unzureichend, doch ohne einen steten und informativen Austausch können wir sie nicht vernünftig vorstellen und erschwert uns deren Vermittlung. Die Umgestaltung der Gehege von reizarm in reizvoll findet nicht statt, der Außenbereich für die Hunde, der an den Innenhof Hof grenzt, wurde blickdicht abgeschottet um Aggressionen am Zaun zu vermeiden, die Geräusch CD´s waren bis heute nicht im Einsatz.

 

Das ist für uns so nicht mehr tragbar, aber auch nicht für die Menschen, die unsere Hunde versorgen. Dieser Meinung sind wir alle, FiN, wie auch "Chilly Pet Hotel" - es geht nichts mehr...

 

An dieser momentanen Situation sind wir aber auch ganz bestimmt nicht ohne Schuld, wir hätten es kommen sehen müssen. Doch, wie so oft im Leben, setzt man sein Herz vor den Verstand...

 

Des weiteren steigen die Kosten für uns hier in Deutschland wie dort in Rumänien in´s Unermessliche, vom Verwaltungsaufwand ganz zu schweigen.

 

Viele Hunde in den Pensionen haben (Teil)Paten hinter sich, und dafür danken wir sehr, doch leider nicht alle. Auch verursachen sie nicht unerhebliche anderweitige Kosten. Kosten für tierärztliche Untersuchungen, parasitäre Behandlungen, Impfungen, Kastrationen, Zahnsanierungen... Alles lange nicht so kostenintensiv wie in Deutschland, doch in Anbetracht der Anzahl an Hunden schon enorm. Und auch hier in Deutschland haben wir (nicht nur) Tierarztrechnungen zu bezahlen.

 

Kurz den Verwaltungsaufwand angerissen.

 

Den größten Teil der Vermittlungsarbeit (Beantwortung der Anfragen per Mail, Telefonate, Betreuung der Pflegestellen und Adoptanten...) haben mittlerweile zwei Teammitglieder übernommen.

 

Rechnungen wollen überwiesen, Patenschaften koordiniert, Spendeneingänge aktualisiert, Verträge und dergleichen geschrieben, Transporte organisiert, für die Hunde sehr wichtige Sachspenden abgeholt, sortiert und gepackt werden...

 

Das alles wird geleistet von einer Hand voll Menschen, die ihre "Freizeit" dafür hergeben, neben ihrem Job, der Familie, den eigenen Tieren. Ich habe das Wort "Freizeit" bewusst in Häkchen gesetzt, da wir einfach keine mehr haben! Wenn Sie vielleicht ein Buch zur Hand nehmen und es sich mit Ihren Lieben gemütlich machen, nehmen wir die Tastatur oder den Telefonhörer in die Hand... Wir machen das gerne, einzig und allein aus Liebe zu den Tieren vor Ort, aber irgendwann sind auch unsere Grenzen erreicht, physisch wie psychisch, und an diesem Punkt stehen wir jetzt - es geht nichts mehr...

Was ich hier aufgezählt habe betrifft nur die Hunde in und aus Rumänien, aber es gibt auch noch so einiges vor unserer eigenen Haustür zu tun, denn unser Katzenprojekt hier in Salzgitter läuft ebenso ununterbrochen weiter.

 

Aber zurück zum Wesentlichen.

 

Um wieder Fuß zu fassen und weiter nach vorne schauen zu können streben wir an, die Anzahl von 20 Hunden in den Pensionen zu erreichen und in Zukunft auch nicht mehr zu überschreiten. Doch dafür benötigen wir Hilfe in Form von:

 

- übernehmenden Tierschutzvereinen

 

- Hundepensionen/Tierschutzvereinen/Tierheime welche die Möglichkeit haben Hunde von uns in Pension zu nehmen

 

- verantwortungsbewussten Pflegestellen

 

- und natürlich auch Menschen, die einem FiN´chen ein endgültiges Zuhause schenken möchten

 

Lieben Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben diese Zeilen zu lesen und zu verstehen.

 

Vielleicht haben Sie sogar Möglichkeiten zu helfen unser Ziel zu erreichen? Es wäre uns eine große Freude Sie kennen zu lernen!

 

Hier all unsere Schätze, welche auf ihre Chance warten Rumänien verlassen zu dürfen:

 

 

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Und nicht nur aus dem Grund, dass wir momentan keine Hunde mehr aus der Ecarisaj holen können, muss es mit den Parasitenbehandlungen weiter gehen, diese sind so wichtig und immer Aktuell!

 

 
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März, April und Mai 2017
 
...und weiter geht´s, mit Futter für die Hunde in der Ecarisaj immer dabei!
 
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Februar 2017
 
Es folgte der zweite...
 
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Januar 2017
 
Der erste Hilfstransport in diesem Jahr!
 
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September, Oktober, November, Dezember 2016
 
Jeden Monat auf Tour, mit Hunden und ihrem Ticket in´s Glück nach Deutschland, und mit vielen Sachspenden zurück nach Cluj-Rumänien!
 
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September/Oktober 2016
 
Wieder wurde eine Parasitenbehandlung der Hunde in der Ecarisaj, dank Ihrer Unterstützung, erfolgreich abgeschlossen!
 
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August 2016
 
Sommertransport mit reichlich Ladung an Bord ;-)!
 
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Juli 2016
 
Am 08.07.2016 konnten die Hunde in der Ecarisaj erneut gegen Parasiten behandelt werden!
 
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Juli 2016

 

Und wieder konnten wir diese ganzen Futter- und Sachspenden, Dank Ihnen,

bei den Transporten im Juli mit nach Cluj geben!

 

 

 

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19. Juli 2016
 

Ihr Lieben,

 

wir sind wieder da! Nach tausend Fotos, wir haben uns für jeden unserer Schützlinge versucht Zeit zu nehmen um sie auch nach unseren Eindrücken beschreiben zu können, vielen intensiven Gesprächen und verlorenen Herzen...

 

In der Ecarisaj habe ich mich bewusst mit nur sehr wenigen der Hunde näher "angefreundet", wie wir alle. Die Atmosphäre war schlimm, wie immer, aber anders, ich kann es schlecht beschreiben... Fast jeder Hund dort ist für die Angestellten aggressiv, was überhaupt nicht zutrifft, entsprechend werden sie auch behandelt, was wir leider mit eigenen Augen sehen mussten...

 

Die Hunde bei Alin können dort auf keinen Fall bleiben, sind teilweise in einem schlechten Zustand und kommen, seit er zwischen Österreich und Rumänien tingelt, auch kaum mehr aus ihren Zwingern...

 

Die Zeit verging wie immer im Fluge, gerne hätten wir noch ein paar Tage dran gehängt um vor Ort alles noch etwas sacken zu lassen und Gefühle zu verarbeiten, was einem hier im Alltag immer schwerer fällt, mir zumindest. Diese Momente "überfallen" einen dann zwischendurch, wenn es nur in der Warteschlange an der Kasse ist, und die Leute denken Du hast sie nicht mehr alle, wenn Dir gerade dann anfangen die Tränen zu laufen...

 

Lasst uns ein paar Tage Zeit, dann gibt es Bilder, Bilder und noch mehr Bilder und Videos nebst unseren Beschreibungen der Hunde und auch ein paar Zeilen mehr...

 
Besuch unserer Schützlinge in Rumänien vom 13.07.2016 - 18.07.2016

13.07.2016: Da wir ja einiges vor uns hatten haben wir keine Minute ungenutzt verstreichen lassen und uns noch nach am selben Tag zu Maria aufgemacht. Den Hunden dort geht es gut, sie genießen ihre Freiheit, aber auch mal ein kuscheliges Sofa im Hundezimmer am Haus. Wir haben uns überlegt auch Victor aus der Vermittlung zu nehmen, da es ihm an nichts fehlt und er mit seinem Leben so wie es ist zufrieden scheint.
Bei Nutkamaus sind wir am Schwanken, aber für beide kam ja bisher keine passende Anfrage, so dass wir uns wohl auch keine großen Illusionen oder weitere Gedanken machen müssen...

Danach ging es zu Merlin und Mia, mit dem krönenden Abschluß, dass wir in die direkte Schußlinie von den städtischen "Mückensprühern" geraten sind. Hab´ ich auch noch nicht erlebt, so mitten im Wohngebiet, und überhaupt. Dass das so noch erlaubt ist?

14.07.2016: Donnerstag haben wir Kurti und die Nana in Magda´s alter Pension besucht, leider war Magda im Urlaub, hat uns aber netterweise ihr Auto überlassen. Anamaria nun aber auch endlich mal persönlich kennen zu lernen hat uns sehr gefreut, und dass solch eine zarte Person soviel Energie frei setzen kann, ist kaum zu glauben. Sie hat ein großes Wissen und weiß es auch an den Hunden, gerade den Schissbuxen, umzusetzen. Für rumänische Verhältnisse das beste, was uns für unsere Hunde passieren konnte! So groß ihr Repertoire an Wissen ist, ist auch ihr großes Herz und ihr natürliches Wesen. Wir haben sie alle wirklich lieb gewonnen. Ihr Traum ist es, eine Hundeschule zu eröffnen, und nach neuen Methoden, gerade mit verhaltensgestörten Hunden und deren Besitzern, zu arbeiten. Dafür drücken wir ihr alle Daumen!

Der im Anschluß statt gefundene Besuch unserer Hunde in der Pension bei Alin hat uns dann aber schnell wieder runter fahren lassen, wir sind maßlos enttäuscht über das, was wir dort vorgefunden haben. Kayla, Rio und Celina sind mittlerweile nach Suceag umgezogen, Britta, Amigo und Gunnar ziehen zu Anamaria, wenn die neuen Gehege fertig gestellt sind.

Dann auf Magda´s neue Gelände, wo auch Anamaria wohnt. Die Atmosphäre dort ist absolut entspannt, was sich auch auf die Hunde abfärbt. Wir haben uns viel Zeit genommen und wären da wahrscheinlich noch heute, wenn nicht weitere Termine gerufen hätten. Anamaria hat einige Freunde, die ihr bei den Hunden helfen, drei von ihnen haben wir auch kennen lernen dürfen. Alle vom selben Schlag wie sie, und für die Hunde, die so immer wieder wechselndes Publikum haben, und auch mal fremde Menschen, die mit ihnen arbeiten, ein großes Plus. Auch unseren Besuch hat Anamaria genutzt, um mit den Hunden was zu tun.

Zwischendurch waren wir essen, und ich erwähne das extra, da sich auch die Vegetarier unter uns nach Cluj trauen können. Ein supertolles Restaurant, wo wir die Karte einmal rauf und runter hätten futtern können! Sogar die Fleischesser waren überzeugt.







Einfach nur, weil Sandra so schön lacht ^^



15.07.2016: Wir haben uns von Lotzi das neue Gelände zeigen lassen, was im Herbst fertig gestellt sein soll, und dann fiel uns der Erwin ja im wahrsten Sinne vor die Füße.



Die gut zu befahrene Straße mal von rechts...                                    ...und mal von links.                      



Ich betone gut zu befahren, da der Weg hoch "zur Farm" eher einem Abenteuer gleicht, als einer auch nur halbwegs normalen Fahrt...

Die Ecarisaj. Wie immer schlimm, wie schon lange übervoll, wir haben keinen einzigen freien Zwinger gesehen, Hunde, die nach Aufmerksamkeiten lechzen, die unser mitgebrachtes Futter und Leckereien inhaliert haben. Wie oben schon erwähnt, war für die Angestellten so gut wie jeder Hund aggressiv, totaler Schwachsinn. Wenn dem so gewesen wäre, dann würde ich jetzt wohl nichts mehr schreiben können. Ich persönlich wurde eine Zeit lang von einem Angestellten verfolgt wie ein Schatten. In fast jeden Zwinger in den ich ging kam er hinterher und wollte mir wohl beweisen, wie gut er die Hunde im Griff hat. Ihm verständlich zu machen, dass es mich überhaupt nicht stört wenn die Hunde mich anspringen, sich freuen, war absolut nicht möglich, er grinste nur blöd. Ich habe mich dann echt nicht mehr getraut einen Zwinger zu betreten. Dieser Typ war so furchtbar grob zu den Hunden, Bernadette hatte es dann mit mir gemeinsam in einem der Zwinger erlebt, und wir haben zugesehen dort wieder raus zu kommen. Er schubste die Hunde, riss sie am Fell... und dazu dieses fette Grinsen... ich hätte ihm in´s Gesicht spucken können.

Dann zur Fütterungszeit. Gegen jede Tür (aus Metall) wurde erst einmal kräftig gegen getreten, damit die Hunde sich erschrecken und von der Tür verschwinden. Kein nettes Wort, kein kurzes streicheln, Massenabfertigung in absolut gestresster Atmosphäre. Aber was erwarten wir auch, dass sich in den letzten zwei Jahren nur irgend etwas zum Positiven verändert haben könnte...

Impressionen aus der Ecarisaj, so viele, so wundervolle Hunde...
 

    

 

    

 

    

 
Verletzungsgefahr überall... Als wir auch das bei dem Personal angesprochen haben, kam nur ein Schulterzucken und die Aussage, sie würden den Zaun ja sowieso wieder kaputt beißen...
 


Der neue Anbau, mit vielen bekannten und ebenso vielen unbekannten lieben Gesichtern...
 
 

   
 
   
 
   
 
Sollte einer dieser Hunde Ihr oder Euer Herz erweichen, gebt Laut! Wir können über jeden dieser Schätze, wenn auch nicht allzu ausführliche, Informationen einholen.

Danach erwartete uns Dorin auf "der Farm", nach einem Ritt über, ja, wie nenne ich es jetzt, Steinpiste Richtung Himmel mit Schlaglöchern so groß wie Krater? Zwei Fahrzeuge haben sie schon aufgrund dessen verschlissen... aber wieder zu Dorin, diesem herzensguten Menschen, eine Wohltat nach den Erlebnissen in der Ecarisaj. Er strahlt eine totale Ruhe aus, für alle Hunde dort, gleich wie ängstlich sie sind, ist er die Bezugsperson. Auch hier haben wir uns sofort wohl gefühlt, da alles so stressfrei abläuft.

Alle Hunde auf "der Farm" kennen die Leine, da sie an dieser rein uns raus geführt werden. Die Ausläufe sind geräumig, die Hunde rotieren den ganzen Tag über von ihren Zwingern in der Halle und zwischen den Ausläufen. Leider verirrt sich kaum wer Fremdes in diese Gefilde, so dass die Hunde eigentlich nur Dorin, Alina, Lotzi und den Nachtwächter, dessen Namen ich vergessen habe, kennen.

Wenn das neue Areal fertig bebaut ist, wird "die Farm" geschlossen.
 
16.07.2016: Wir waren jeden Tag in Suceag, aber am 16. den Gesamten. Es ist dort, wie wir schon wussten, sehr voll, jedes Eckchen wird für die Hunde genutzt. Das Dachgeschoß haben sie ausgebaut und ist nun voll gefliest.

Es ist angedacht, dort nur die Welpen, alte, kranke und ängstliche Hunde zu belassen, die anderen sollen dann auf das neue Gelände umziehen.

Auch hier rotieren die Hunde den gesamten Tag, keiner kommt zu kurz, was den Freilauf anbelangt, nur eben das angedachte Training, egal in welcher Beziehung, der ausreichende Kontakt zu anderen Hunden, die Gruppen müssten stetig wechseln. Doch da kursiert immer wieder die Angst, es könnte etwas passieren. Die Hunde sind in einem gepflegten Zustand, teilweise noch recht moppelig, aber es wird dran gearbeitet.

Lotzi , Herr Lucuta, der Pensionsbetreiber, ist auf der Suche nach Volontären, die sich mit einbringen, aber das gestaltet sich als sehr schwierig, und nach jemandem, der sich wirklich nur um die Hunde kümmert. Bisher hat sich in der Beziehung niemand passendes gefunden...

Christina hat gekündigt, was ich sehr schade finde, da sie sich meiner Meinung nach doch gerade gut um die Welpen gekümmert hat. Aber sie kam mit der Gruppendynamik des Teams vor Ort nicht zurecht. Jeder hat seine Aufgaben, kaum einer sitzt mal still, aber trotzdem zu wenig Personal für zu viele Hunde.

Lotzi habe ich übrigens ganz verkehrt eingeschätzt und wurde mehr wie positiv überrascht von seiner aufgeschlossenen, lustigen Art, er liebt Tiere sehr, das hört man mit jeder Silbe, und sieht man im Umgang mit den Hunden sofort.

Wir haben wie gesagt intensive Gespräche geführt, gerade was die Arbeit mit den Hunden anbelangt. Was uns freudig überrascht hat, als ich ein bisschen was gezeigt habe, kam Bogdan, ein Angestellter, vorbei und sagte von sich aus, er möchte das auch gerne versuchen. Und er hat es, für den Anfang mit Freyo, richtig gut gemacht!
 

    

 

Auch was die fehlendes Updates anbelangt haben wir natürlich nicht unerwähnt gelassen, wir hoffen nun, es läuft besser.

Alina selber ist nur im Stress, ständig möchte jemand was von ihr, Zeit, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen, das gab es bei ihr schon lange nicht mehr... Sie genießt ganz bescheiden einfach die Momente, wenn sie bei den Welpen in Lotzi´s und ihrem Schlafzimmer sein kann, erst heute (05.08.2016) hat sie mir geschrieben, dass allein die Hundebabys sie glücklich machen...

Nebenbei muss sie sich auch noch um ihre Eltern kümmern, für die sie durch die ganze Stadt kutschen muss, und Cluj ist groß und viel befahren...

17.07.2016: Der letzte Tag in Suceag, in Verbindung mit dem Besuch des Katzencafés in Cluj, was jetzt leider im August geschlossen wird. Die Inhaberin dieses Cafés ist eine Tierschützerin, die sich hauptsächlich um Katzen kümmert, über das Café wurden auch viele von ihr vermittelt. Die letzten vier Samtpfötchen kommen nun in eine Pflegestelle.

 

Marianne, die mit Coco und Bine ein paar Wochen vor uns in Cluj war, blieb nicht unentdeckt





     

 

  


Die meiste Zeit haben wir aber damit verbracht, unsere Hunde besser kennen zu lernen, zu fotografieren, zu beschreiben. Was teilweise schon recht anstrengend war, aber auch super schön und ich möchte keine Sekunde davon missen, ich denke niemand von uns möchte das... Es ist so schade, dass die Menschen auf der Suche nach einem Hund nur ihre Bilder und Videos sehen, und sie nicht alle live erleben können. Wäre es so, hätten bestimmt schon ganz viele Schätze mehr ihre eigene Familie gefunden!

Kurzes Päuschen und auftanken, das war sowas von heiß die Tage



Bitte verzeiht, wenn alles nun ein bisschen länger dauert, was unsere Updates anbelangt, aber es sind doch über 4.000 Bilder zusammen gekommen und zig Videos, die alle sortiert und geladen werden möchten, und es soll dann ja auch was vernünftiges dabei raus kommen.

Zu guter Letzt möchte ich Euch, Odilia, Sandra und Bernadette, auch hier und visuell mal ganz fest in den Arm nehmen, ein dickes Danke sagen, einfach dafür, dass Ihr dabei wart, dasselbe gefühlt habt wie ich. Nur als kleines Beispiel das kleine Kätzchen an der Straße. Andere wären weiter gefahren. Mir hat das keine Ruhe gelassen, und obwohl wir wieder drehen mussten, da wir eigentlich auf einem ganz anderen Weg waren, kam kein einziges Murren von Euch, sondern das ganze Gegenteil...

Auch solch in Euren Augen vielleicht Kleinigkeiten rechne ich Menschen hoch an, denn ich musste auch schon anderes in Rumänien erleben... Mir zumindest wart Ihr eine große Stütze, hab´ Euch lieb !

 

Michi

 

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Juni 2016

 

Ein riesiges Dankeschön an alle Spender für die tolle Unterstützung!
 
Dank Ihnen und Euch konnten wir bei den Transporten im Juni diese vielen Futter-und Sachspenden mit nach
Cluj geben.
 
 
 
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März 2016

 

Und wieder konnten wir diese ganzen Futter- und Sachspenden, Dank Ihnen,

bei den Transporten im März mit nach Cluj geben!

 

 

Raluca schreibt:

 

"Hallo,


ich danke Ihnen sehr für die schönen Spielsachen und Kleidung, die Sie für Sofia mitgeschickt haben.

Mir gefiel das Puzzle sehr und die Kleider sind sehr nützlich.

Wir beide, ich und Sofia danken Ihnen sehr, dass Sie an uns gedacht haben.

Beste Grüße Raluca und Sofia"

 

 

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Februar 2016

 

Ein riesiges Dankeschön an alle Spender für die immer währende Unterstützung!
 
Dank Euch konnten wir den Transporter wieder mit Futter und vielen anderen Sachspenden füllen.
 

 

 

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November 2015

 

Und wieder konnten wir diese ganzen Futter- und Sachspenden, Dank Ihnen,

bei den Transporten Mitte und Ende November 2015 mit nach Cluj geben!

 

 

 

 

 

Raluca schreibt:

 

"Hallo,


als ich am Sonntag in Suceag war, um die Hunde zu fotografieren, habe ich das Paket, das Sie für Sofia und mich geschickt haben, bekommen. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie an uns gedacht haben.

 

Wie man sehen kann, habe ich es noch nicht geschafft auszupacken, aber ich bin sicher, dass wir alles,

wie beim letzten Mal, gebrauchen können.

 

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Beste Grüße Raluca und Sofia"

 

 

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Oktober 2015

 

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Tierheim Landau aus der Pfalz für die großzüge Futterspende, die wir Mitte Oktober nach Cluj mitgeben konnten!

 

 

 

 

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September 2015

 

Ein riesiges Dankeschön an alle Spender für die tolle Unterstützung!
 
Dank Euch konnten wir bei den zwei Transporten im September vieles an Futter und vielen anderen Sachspenden mitgeben. Ohne Euch wäre diese Hilfe niemals möglich!
 
 
 
 
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17.09.2015

 

"Ich wollte schon vor über einer Woche schreiben, aber ich habe keine Zeit mich an den Computer zu setzen.
Sofia ist jetzt "mobiler“ und braucht ständige Aufmerksamkeit. Letzte Woche haben wir es endlich geschafft,

die Pakete, die Sie für mein Baby geschickt haben, bei Lia abzuholen. Wir waren für längere Zeit nicht in Cluj.

 

Wie man sehen kann, habe ich es noch nicht geschafft auszupacken, aber ich habe gesehen, dass viel Winterkleidung dabei ist, und da der Winter bald kommt, erspart uns das eine Menge an Kosten.

 

Wir beide, Sofia und ich, danken Ihnen sehr, dafür dass Sie an uns gedacht haben und wünschen Ihnen das Beste.

 

Viele Umarmungen und beste Grüße, Raluca und Sofia"

 

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August 2015

 

Und wieder konnten wir diese ganzen Futter- und Sachspenden, Dank Ihnen,

beim Transport Ende August 2015 mit nach Cluj geben!

 

 

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Juli 2015

 

Diese ganzen Futter- und Sachspenden konnten wir, Dank Ihnen,

beim 1. Julitransport mit nach Cluj geben!

 

 

 

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Anfang Juni 2015
 
Wir können nicht allen Hunden in der Ecarisaj zu einem Leben außerhalb der Ecarisaj verhelfen, aber wir können zumindest versuchen, ihnen das Leben dort etwas zu erleichtern.
 
Durch unsere Futterspenden werden sie schon regelmässig durch die Tierschützer vor Ort zugefüttert, auch wenn das meist heimlich passieren muss. Denn es besteht durchaus das Risiko, dass dann an diesen Tagen den Hunden weniger Futter durch das Personal gegeben wird.
 
Doch auch der permanente Stress und Parasitenbefall trägt einen großen Teil dazu bei, dass sich die Hunde in einem mehr wie miserablen Zustand befinden.
 
Wir werden nun eine Parasitenbehandlung starten, die eine regelmässige Entwurmung und auch die Behandlung gegen externe Parasiten wie Flöhe und Zecken beinhaltet.
 
Hier können Sie mehr über das Projekt "Parasitenbehandlungen der Hunde in der Ecarisaj" erfahren.
 

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Aktuell im Juni 2015 - der kleinen Nele geht es gut!

 

Da die Zeit drängte, haben sich die Ärzte am 27. Mai 2015 doch dazu entschieden Knochenmark vom Vater zu entnehmen. "Um 21.30 Uhr flossen Papas Stammzellen in Neles Körper. Ein ganz besonderer Moment mit ganz großen Gefühlen" schreibt ihre Mutter.

 

Lesen Sie hier über die kleine Kämpferin :-)!

Um 21.30 Uhr flossen Papas Stammzellen in Neles Körper. Ein ganz besonderer Moment mit ganz großen Gefühlen“, schreibt ihre Mutter.

Kleine Kämpferin: „Nele geht es gut“ - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/heinsberg/kleine-kaempferin-nele-geht-es-gut-1.1121334#plx183933249
Um 21.30 Uhr flossen Papas Stammzellen in Neles Körper. Ein ganz besonderer Moment mit ganz großen Gefühlen“, schreibt ihre Mutter.

Kleine Kämpferin: „Nele geht es gut“ - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/heinsberg/kleine-kaempferin-nele-geht-es-gut-1.1121334#plx183933249
 
Auch hier bitten wir dringend um Ihre Hilfe, es geht um ein kleines Menschenleben, um Nele´s Leben, sie ist Odilia´s Großnichte.
 
 
Für Nele ist es ganz eng, sie braucht dringend und möglichst schnell eine Stammzellenspende!
 
Unter den 5 Millionen registrierten Menschen in der Datenbank ist weltweit kein Spender, der ihr Leben retten kann.
 
Vielleicht finden sich noch auf diesem Wege Menschen, die nicht vor Ort kommen können, aber trotzdem eine Typisierung bei ihrem Hausarzt durchführen lassen.
 
 
 
auch unter
 
http://www.dkms.de/de - hier gibt es die Möglichkeit sich direkt registrieren zu lassen, für die Schweizer
 
 
 
Vielen vielen lieben Dank!
 

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Ende Mai 2015

 

Liebe Tierfreunde,

 

wieder ist eine finanzielle Durststrecke zu überwinden, was wir allein nicht schaffen werden...

 

Momentan eingehende Spenden und Schutzgebühren reichen bei weitem nicht aus, die laufenden Kosten zu decken, unsere Privateinlagen sind verbraucht.

 

Über 20 Hunde in rumänischen Pensionen, die nur Teil- oder gar keine Paten haben, doch es waren Notfälle denen wir einfach helfen mussten.

 

Hunde, welche sich schon viel zu lange in den Pensionen befinden - auch in Deutschland - kaum jemand interessiert sich für sie. Mag es vielleicht daran liegen, dass die Menschen sich denken, sie befinden sich ja in Sicherheit, ihnen muss nicht mehr geholfen werden? Wir wissen es nicht...

 

Dabei sind es so wunderbare Tiere, denen zu ihrem Glück nur noch ihre eigene Familie fehlt.

 

Im Monat Februar und März 1.277,00 € an Tierarztkosten, die in Rumänien angefallen sind, der Monat April wurde mit 393,00 € verbucht. An den Monat Mai mögen wir gar nicht denken, da wir gerade einen "Impf- und Entwurmungsmarathon" hinter uns haben, und liegen allein schon deswegen bei 992,00 €.

 

Die Hunde aus der Ecarisaj, aber auch die von der Straße "gepflückten", befinden sich meist in einem erbärmlichen Zustand wenn wir sie aufnehmen, so dass Tierarztbesuche und Klinikaufenthalte nicht zu umgehen sind. Auch wenn wir, leider viel zu oft, den Kampf um sie verlieren, so haben wir doch zumindest versucht ihnen das Leben zu schenken, was sie so sehr verdient hätten.

 

Entstandene Tierarztkosten in Deutschland in den letzten beiden Monaten: 3.608,14 €

 

Die Hilfstransporte müssen laufen, die Tiere benötigen dringend das Futter, auch müssen reservierte Hunde ausgefahren werden - unsere Hilfe in Rumänien würde stagnieren, gäbe es dort keine freien Plätze mehr.

 

Wir haben uns lange dagegen gesträubt diese Zeilen aufzusetzen, wir möchten nicht "betteln", das war noch nie unser Anliegen. Aber es kommt nun leider eins zum anderen und hoffen auf Ihre Unterstützung...

 

Vielen lieben Dank, im Namen der Fellchen in Not!

 

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Mai 2015

 

Uns ist es wichtig, dass die Hunde in den rumänischen Pensionen nicht nur verwahrt werden, sondern auch etwas mit ihnen getan wird!

 

Dazu zählt:

 

- die Gewöhnung an Halsband und Geschirr und auch an der Leine zu laufen

 

- der Kontakt zu (fremden) Menschen

 

- der Kontakt zu Artgenossen jeglichen Alters und Geschlecht

 

- die Gewöhnung an Umweltreize, dazu zählt auch, das Leben außerhalb der Pension kennen zu lernen

 

- Mut zu fördern in Bezug auf die Welpen (beispielsweise mittels "Welpenspielplatz", sanfte Gewöhnung an

  Umweltgeräusche...) und natürlich auch den der erwachsenen Hunde

 

- insbesondere der korrekte Umgang mit ängstlichen Hunden!

 

Das soll natürlich behutsam und mit Bedacht von statten gehen, nichts darf erzwungen werden.

 

Und dies ist leider nicht allzu leicht umzusetzen, denn einigen der Angestellten in den Pensionen und auch den freiwilligen Helfern fehlt einfach "das Auge" zu erkennen, wann ein Hund in gewissen Dingen überfordert ist.

 

Aber, das müssen wir dazu sagen, gibt es auch die, welche schon das gewisse Händchen haben und auch das nötige Einfühlungsvermögen mitbringen, wo einfach nur noch der "Feinschliff" fehlt. Sie würden sich besonders darüber freuen, wenn sie entsprechend geschult werden, und mit einem Trainer Erfahrungen austauschen könnten.

 

Doch gibt es in Rumänien kaum die Möglichkeit sich weiterzubilden. Es werden keine Seminare angeboten, die dem aktuellen, modernen Standard der Hundeausbildung entsprechen, die das Verhalten der Hunde und deren Körpersprache aufzeigen.

 

Daher haben wir vor, einen versierten Hundetrainer aus Deutschland nach Cluj einzuladen, um die Betreuer unserer Schützlinge in den Pensionen und Pflegestellen im Umgang mit ihnen zu schulen.

 

Im Vordergrund steht, wie gesagt, die Körpersprache des Hundes zu erklären, dabei Beschwichtigungssignale des Hundes zu verstehen um zu bemerken, wann es Zeit ist, beim Training "einen Gang runter zu schalten".

 

Vieles haben wir schon versucht schriftlich wie auch mündlich den Verantwortlichen vor Ort nahe zu bringen, merken aber immer mehr, dass vieles auf diesem Wege nicht verstanden wird. Es muss ihnen einfach direkt aufgezeigt werden!

 

Die meisten dieser Hunde stammen aus der Ecarisaj, dem städtischen Tierheim von Cluj. Das viele von ihnen bisher nur die Schattenseiten des Lebens kennen gelernt haben, müssen wir sicher nicht näher erläutern, sie bedürfen natürlich eines ganz besonderen Umgangs.

 

Aber Gott sei Dank haben nicht alle ihren Mut und das Vertrauen in den Menschen verloren, es gibt auch solche, welche sich ihre Lebensfreude und Offenherzigkeit bewahrt haben. Doch auch sie möchten gerne gefördert werden und etwas erleben, und nicht nur den alltäglichen Trott in der Pension durchlaufen.

 

Eine Gruppe von etwa 10 Personen, hauptsächlich vertreten durch das weibliche Geschlecht (also kaum anders als in Deutschland ;-)), wartet nun brennend darauf, dass jemand das "Abenteuer Rumänien" in Angriff nimmt und zu ihnen kommt, damit sie unseren Schützlingen den Weg in ihr neues Leben auf artgerechte und auf Vertrauen basierende Weise ebnen können!

 

Und wenn dieses Projekt auch noch Schule machen würde, wäre vielleicht wieder ein klitzekleiner Meilenstein gelegt, dahingehend, dass die Menschen in Rumänien mehr Verständnis für die Hunde und deren Verhaltensweisen aufbringen...

 

Hier können Sie mehr über das "Schulungsprojekt" erfahren.

 

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Mai 2015

 

Am 06.05. konnten die beiden Paletten mit 900 kg Futter und 8 Dosen Bolfo Puder
für die Hunde in der Ecarisaj nach Cluj geschickt werden.
 
Ein ganz großes Dankeschön an alle Spender, ohne Sie wäre das nicht möglich gewesen.
 
Herzlichen Dank an Claudia und Herrn Schmitt für die Unterstützung!

 

 

Die Paletten sind in Cluj angekommen und Carmen schreibt:

 

"Wir sind sehr dankbar und glücklich über das Futter. Die Hunde in der Ecarisaj haben bereits einiges davon genossen. Es ist so ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir ihnen gutes Futter geben können.

Sorry für die ein wenig chaotische Anordnung der Spenden, aber es kam kurzfristig am späten Abend.

Nochmals sehr vielen Dank!"

 

 

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April 2015

 

Diese ganzen Futter- und Sachspenden konnten wir, Dank Ihnen,

beim April-Transport mit nach Cluj geben!

 

 

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13.04.2015

 

Lia schreibt:

 

"Wir haben letzte Woche am Montag mit Christine, Marc und Alina wieder Futter verteilt.

Am Dienstag sind Christine und Marc wieder gegangen, wie Carmen es jede Woche macht.

 

Vielen Dank nochmal an Euch und an die Spender!

 

LG Lia"

 

 

 

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18.03.2015

 

Carmen schreibt:

 

"Vielen Dank für das gute Futter für die Hunde in der Ecarisaj! Wir sind sehr dankbar und es ist sehr willkommen,

die Hunde brauchen es so dringend. Die Bilder wurden gemacht, nachdem sie das Futter bekommen haben."

 

 

 

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14.03.2015

 

Diese zwei Paletten konnten wir, Dank Ihrer Hilfe, am 5. März nach Cluj schicken!

 

 

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06.03.2015

 

Diese ganzen Futter- und Sachspenden konnten wir, Dank Ihnen,

beim letzten Transport Ende Februar mit nach Cluj geben!

 

 

 

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02.02.2015
 

Carmen beim verteilen des gespendeten Welpenfutters an die Hunde in der Ecarisaj.

 

Die extra Portion ist eine Riesenhilfe für die Hunde!

 

 

 
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31.01.2015
 
Diese ganzen Futter- und Sachspenden konnten wir, Dank Ihrer Hilfe,
auf den Weg nach Cluj schicken!
 

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24.01.2015:
 
Unser erster Hilfstransport in diesem Jahr!
 
Wieder konnten Hunde in ihr Glück reisen, und vieles an so dringend benötigten Sachspenden ihren Weg nach Cluj finden.
 
Vielen lieben Dank für Ihre und Eure Unterstützung, ohne die auch wir nicht allzuviel ausrichten könnten!
 

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