Unsere Arbeit in den Jahren 2015 & 2016 &  2017

 

 

Archiv: 2014, 2013, 2012

 

Archiv: 2011, 2010, 2009 & 2008

 

Über unser "Katzenprojekt" in Deutschland können Sie hier mehr erfahren.

Unter folgender Zusammenfassung über unsere Arbeit in Rumänien finden Sie zu unseren aktuellen Berichten
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Cluj: Anfangs strebten wir eine Kooperation mit dem "städtischen Tierheim" in Cluj, der Ecarisaj = Abdeckerei, an um die Lebensumstände der Hunde zu verbessern, und um sicher zu gehen, dass dort nicht mehr getötet wird, bzw. aus Platzmangel getötet werden muss, doch die rumänische Bürokratie liess uns keine Wahl...

 
Dezember 2009: Aufgrund der letzten Vorkommnisse und der Umstrukturierung des "städtischen Tierheims" ist eine Zusammenarbeit kaum mehr möglich.

April 2011: Durch die momentane Situation in Rumänien, was die bevorstehende legalisierte Tötung der Strassenhunde anbelangt, sind wir auch dort wieder aktiv.

Januar 2012: Das Gesetz zur legalisierten Tötung der Strassenhunde wurde für nichtig erklärt, da die Einschläferung von Tieren ohne klare medizinische Kriterien verfassungswidrig ist!

Tierschützer in ganz Rumänien sind ausser sich vor Freude, und wir hier erst recht :-)!!!
 
Trotzdem sind die Lebensumstände der Hunde in der Ecarisaj mehr wie fraglich, allein aus diesem Grund brauchen sie weiterhin unsere Hilfe!
 
September 2013: Die Freude währte nicht lang... Der 25. September 2013, ein schwarzer Tag für den Tierschutz. Trotz weltweitem Protest wurde ein Gesetz zur Tötung aller herrenloser Hunde in Rumänien verabschiedet... Hier finden Sie zum Hintergrund und Aktuelles zu diesem Gesetz.
 
Jetzt wird unsere Hilfe in der Ecarisaj erst recht gefordert, denn wie wir im April 2014 erfahren mussten kommen viele Hunde, die durch die Angestellten gefangen wurden, noch nicht mal lebend in der Ecarisaj an...
 
Doch müssen wir Diplomatie walten lassen, so schwer es auch fallen mag, sonst sind die Pforten für uns ebenso schnell wieder geschlossen, wie sie 2009 für uns geöffnet wurden...
 
Die Ecarisaj in Cluj ist nach ihrem Umbau Anfang 2010 für rumänische Verhältnisse ein "Vorzeigetierheim", offiziell wird dort nicht getötet!
 
Doch ist die Sterberate gerade bei geschwächten Tieren sehr hoch, die jüngsten und die ältesten unter ihnen haben kaum eine Chance. Auch die Hygiene lässt zu wünschen übrig, die sogenannte "Quarantäne" kann man als solche wahrlich nicht bezeichnen. Mit ein Grund der hohen Sterberate, gerade bei den Welpen.
 
Es gibt keine "Gassigänger", die Hunde verlassen ihre zum Teil viel zu kleinen Boxen nie! Und das über Monate, Jahre...
 
Werden die Boxen ausgespritzt, nimmt man die Hunde nicht heraus, im Winter eine weitere Qual...
 
Verletzte Hunde werden selten behandelt, im besten Falle mit Antibiotika, man bringt sie in keine Klinik, das dürfen die Tierschützer vor Ort erledigen, wenn sie davon erfahren. Die Kosten tragen dann natürlich wir, von der Stadt Cluj sehen wir keinen Cent...
 

Die Lebensumstände der Hunde in dieser Anlage können wir leider nicht verbessern, in der Beziehung ist "keine Zusammenarbeit erwünscht", Spenden dürfen nicht angenommen werden. Wir dürfen den Hunden kein Stroh, keine Decken bringen, die eh keinen Sinn machen würden, da sie ewig nass wären, keine isolierten Hütten aufstellen, für die der Platz in den meist viel zu engen Boxen auch kaum ausreichend wäre.

 

Durch einen anderen Tierschutzverein wurden dort einmal viele Liegekörbe hingebracht, nach zwei Monaten war kein einziger mehr davon in der Ecarisaj zu finden...

 

Die Hunde bekommen nicht ausreichend Futter, welches auch sehr minderwertig ist, die meisten von ihnen sind untergewichtig. Daher lassen wir regelmässig Futter bringen, so dass zumindest durch die Tierschützer, die uns auch die Informationen zu den Hunden in der Ecarisaj schicken, zugefüttert werden kann. Dies geschieht "unter der Hand" und ist eigentlich nicht erlaubt. Doch es besteht durchaus das Risiko, dass dann an diesen Tagen den Hunden weniger Futter durch das Personal gegeben wird.

 

Adoptionen in Rumänien selber finden kaum statt, wenn, dann hat vielleicht ein Welpe "Glück", oder ein Hund, den man als "Wachhund" einsetzen könnte. Sie landen nicht selten an der Kette, adoptierte Welpen werden gerne im besten Falle wieder zurück gebracht, im schlimmsten Falle ausgesetzt, wenn sie das "Kindchenschema" nicht mehr innehaben. Vor- oder Nachkontrollen, wie bei uns üblich, werden nicht durchgeführt.

 

Natürlich freuen wir uns über jede geglückte Adoption im eigenen Land, und diese gibt es auch, gar keine Frage! Doch hinterlassen sie aus oben genannten Gründen bei uns immer einen faden Beigeschmack.

 

Die Hunde in der Ecarisaj sind in einem ihrer Ohren tätowiert. Dies ist lediglich die Nummer für ihre "Akte" in der Ecarisaj und dient dort nicht zur Einstellung in ein Tiersuchzentralregister, wie beispielsweise TASSO.

Nun arbeiten wir auch vermehrt mit Pensionen und Pflegestellen in Cluj und Umgebung zusammen, um Notfälle und reservierte Hunde aus der Ecarisaj unterbringen zu können, und unterstützen die dortigen Tierschützer, wie seit 2009 beispielsweise Alina Totoian.

 

Sie beherbergt mit ihrem Lebensgefährten Laci, Inhaber der Pension "Chilly Pet Hotel", in der nicht nur ein Großteil unserer Schützlinge sondern mittlerweile auch sie wohnt, dort und in ihrem Elternhaus auch viele eigene Katzen und Hunde und versorgt zudem noch Hunde auf der Strasse. Sie versucht in Eigeninitiative die Population der dortigen Strassenhunde mittels Kastration zu dezimieren und ihnen das schwere Leben auf der Strasse zu erleichtern, indem sie jeden Abend ihre Runden fährt und sie mit Futter versorgt.

 

Wir möchten Ihnen aufzeigen womit rumänische Tierfreunde zu kämpfen haben, tagtäglich, bitte folgen sie hierzu dem Link Gräuel in Rumänien

 

Dazu aber noch kurz zu den Hunden mit den ebenso kurzen Ruten, da diese Frage nicht selten gestellt wird: Es wird gleich daran gedacht, dass sie ihnen abgeschnitten wurden, doch dem ist in den meisten Fällen nicht so!
 
Sie wurden schon so geboren, die kurze Rute ist einfach eine Sache der Gene, und weit verbreitet in Rumänien.
 

Aktuell zu Alina und ihrer Arbeit: Im Januar 2017 wurde mit Laci der Tierschutzverein "ASIPA" (Asociatia pentru ingrijirea, protectia si adoptia animalelor) gegründet, so dass sich die Pension "Chilly Pet Hotel" und "ASIPA" zwar an einem Ort befinden, aber unabhängig voneinander anzusehen sind!

 

Berichte:

 

Mai 2017 - nichts geht mehr!

 

Wir danken von Herzen, dass so viele Menschen an die Hunde in der Ecarisaj denken und ihnen helfen möchten, doch können wir derzeit keinen Hund mehr in Pension geben, so weh es auch tut...

 

Daher ist es im Moment umso wichtiger, ihnen direkt vor Ort zu helfen, mittels Futterspenden und Parasitenpatenschaften!


Die Pensionen sind von ihren Kapazitäten her am absoluten Limit, es sind einfach schon zu viele Hunde von uns im "Chilly Pet Hotel" in Suceag und dessen Außenstation, "der Farm", die dazu noch geschlossen werden soll, da sie im Betrieb zu kostenintensiv ist. Das kann aber erst passieren, wenn dort keine Hunde mehr von "ASIPA" oder uns, "FiN", unter gebracht sind.

 

Zu diesen Hunden zählen einige Angstnäschen, für die es sehr sehr schwer ist eine andere Stelle zu finden, wo wir sie auch wirklich gut aufgehoben wissen. Und sie somit auf lange Zeit, wenn nicht gar für immer, Plätze in den Pensionen blockieren.

 

Wichtige, aber eigentlich auch ganz simple Dinge, um unsere Hunde auf ein Leben in Deutschland vorzubereiten, können im "Chilly Pet Hotel" nicht mehr geleistet werden, dazu zählt zum Beispiel schon die Gewöhnung an Geschirr und Halsband. Updates von den Hunden, wie sie sich entwickeln, nachdem sie die Ecarisaj verlassen durften, ob sie verträglich sind oder ängstlich etc., folgen sehr schleppend und unzureichend, doch ohne einen steten und informativen Austausch können wir sie nicht vernünftig vorstellen und erschwert uns deren Vermittlung. Die Umgestaltung der Gehege von reizarm in reizvoll findet nicht statt, der Außenbereich für die Hunde, der an den Innenhof Hof grenzt, wurde blickdicht abgeschottet um Aggressionen am Zaun zu vermeiden, die Geräusch CD´s waren bis heute nicht im Einsatz.

 

Das ist für uns so nicht mehr tragbar, aber auch nicht für die Menschen, die unsere Hunde versorgen. Dieser Meinung sind wir alle, FiN, wie auch "Chilly Pet Hotel" - es geht nichts mehr...

 

An dieser momentanen Situation sind wir aber auch ganz bestimmt nicht ohne Schuld, wir hätten es kommen sehen müssen. Doch, wie so oft im Leben, setzt man sein Herz vor den Verstand...

 

Des weiteren steigen die Kosten für uns hier in Deutschland wie dort in Rumänien in´s Unermessliche, vom Verwaltungsaufwand ganz zu schweigen.

 

Viele Hunde in den Pensionen haben (Teil)Paten hinter sich, und dafür danken wir sehr, doch leider nicht alle. Auch verursachen sie nicht unerhebliche anderweitige Kosten. Kosten für tierärztliche Untersuchungen, parasitäre Behandlungen, Impfungen, Kastrationen, Zahnsanierungen... Alles lange nicht so kostenintensiv wie in Deutschland, doch in Anbetracht der Anzahl an Hunden schon enorm. Und auch hier in Deutschland haben wir (nicht nur) Tierarztrechnungen zu bezahlen.

 

Kurz den Verwaltungsaufwand angerissen.

 

Den größten Teil der Vermittlungsarbeit (Beantwortung der Anfragen per Mail, Telefonate, Betreuung der Pflegestellen und Adoptanten...) haben mittlerweile zwei Teammitglieder übernommen.

 

Rechnungen wollen überwiesen, Patenschaften koordiniert, Spendeneingänge aktualisiert, Verträge und dergleichen geschrieben, Transporte organisiert, für die Hunde sehr wichtige Sachspenden abgeholt, sortiert und gepackt werden...

 

Das alles wird geleistet von einer Hand voll Menschen, die ihre "Freizeit" dafür hergeben, neben ihrem Job, der Familie, den eigenen Tieren. Ich habe das Wort "Freizeit" bewusst in Häkchen gesetzt, da wir einfach keine mehr haben! Wenn Sie vielleicht ein Buch zur Hand nehmen und es sich mit Ihren Lieben gemütlich machen, nehmen wir die Tastatur oder den Telefonhörer in die Hand... Wir machen das gerne, einzig und allein aus Liebe zu den Tieren vor Ort, aber irgendwann sind auch unsere Grenzen erreicht, physisch wie psychisch, und an diesem Punkt stehen wir jetzt - es geht nichts mehr...

Was ich hier aufgezählt habe betrifft nur die Hunde in und aus Rumänien, aber es gibt auch noch so einiges vor unserer eigenen Haustür zu tun, denn unser Katzenprojekt hier in Salzgitter läuft ebenso ununterbrochen weiter.

 

Aber zurück zum Wesentlichen.

 

Um wieder Fuß zu fassen und weiter nach vorne schauen zu können streben wir an, die Anzahl von 20 Hunden in den Pensionen zu erreichen und in Zukunft auch nicht mehr zu überschreiten. Doch dafür benötigen wir Hilfe in Form von:

 

- übernehmenden Tierschutzvereinen

 

- Hundepensionen/Tierschutzvereinen/Tierheime welche die Möglichkeit haben Hunde von uns in Pension zu nehmen

 

- verantwortungsbewussten Pflegestellen

 

- und natürlich auch Menschen, die einem FiN´chen ein endgültiges Zuhause schenken möchten

 

Lieben Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben diese Zeilen zu lesen und zu verstehen.

 

Vielleicht haben Sie sogar Möglichkeiten zu helfen unser Ziel zu erreichen? Es wäre uns eine große Freude Sie kennen zu lernen!

 

Hier all unsere Schätze, welche auf ihre Chance warten Rumänien verlassen zu dürfen:

 

 

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Und nicht nur aus dem Grund, dass wir momentan keine Hunde mehr aus der Ecarisaj holen können, muss es mit den Parasitenbehandlungen weiter gehen, diese sind so wichtig und immer Aktuell!

 

 
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März, April und Mai 2017
 
...und weiter geht´s, mit Futter für die Hunde in der Ecarisaj immer dabei!
 
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Februar 2017
 
Es folgte der zweite...
 
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Januar 2017
 
Der erste Hilfstransport in diesem Jahr!
 
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September, Oktober, November, Dezember 2016
 
Jeden Monat auf Tour, mit Hunden und ihrem Ticket in´s Glück nach Deutschland, und mit vielen Sachspenden zurück nach Cluj-Rumänien!
 
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September/Oktober 2016
 
Wieder wurde eine Parasitenbehandlung der Hunde in der Ecarisaj, dank Ihrer Unterstützung, erfolgreich abgeschlossen!
 
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August 2016
 
Sommertransport mit reichlich Ladung an Bord ;-)!
 
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Juli 2016
 
Am 08.07.2016 konnten die Hunde in der Ecarisaj erneut gegen Parasiten behandelt werden!
 
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Juli 2016

 

Und wieder konnten wir diese ganzen Futter- und Sachspenden, Dank Ihnen,

bei den Transporten im Juli mit nach Cluj geben!

 

 

 

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19. Juli 2016
 

Ihr Lieben,

 

wir sind wieder da! Nach tausend Fotos, wir haben uns für jeden unserer Schützlinge versucht Zeit zu nehmen um sie auch nach unseren Eindrücken beschreiben zu können, vielen intensiven Gesprächen und verlorenen Herzen...

 

In der Ecarisaj habe ich mich bewusst mit nur sehr wenigen der Hunde näher "angefreundet", wie wir alle. Die Atmosphäre war schlimm, wie immer, aber anders, ich kann es schlecht beschreiben... Fast jeder Hund dort ist für die Angestellten aggressiv, was überhaupt nicht zutrifft, entsprechend werden sie auch behandelt, was wir leider mit eigenen Augen sehen mussten...

 

Die Hunde bei Alin können dort auf keinen Fall bleiben, sind teilweise in einem schlechten Zustand und kommen, seit er zwischen Österreich und Rumänien tingelt, auch kaum mehr aus ihren Zwingern...

 

Die Zeit verging wie immer im Fluge, gerne hätten wir noch ein paar Tage dran gehängt um vor Ort alles noch etwas sacken zu lassen und Gefühle zu verarbeiten, was einem hier im Alltag immer schwerer fällt, mir zumindest. Diese Momente "überfallen" einen dann zwischendurch, wenn es nur in der Warteschlange an der Kasse ist, und die Leute denken Du hast sie nicht mehr alle, wenn Dir gerade dann anfangen die Tränen zu laufen...

 

Lasst uns ein paar Tage Zeit, dann gibt es Bilder, Bilder und noch mehr Bilder und Videos nebst unseren Beschreibungen der Hunde und auch ein paar Zeilen mehr...

 
Besuch unserer Schützlinge in Rumänien vom 13.07.2016 - 18.07.2016

13.07.2016: Da wir ja einiges vor uns hatten haben wir keine Minute ungenutzt verstreichen lassen und uns noch nach am selben Tag zu Maria aufgemacht. Den Hunden dort geht es gut, sie genießen ihre Freiheit, aber auch mal ein kuscheliges Sofa im Hundezimmer am Haus. Wir haben uns überlegt auch Victor aus der Vermittlung zu nehmen, da es ihm an nichts fehlt und er mit seinem Leben so wie es ist zufrieden scheint.
Bei Nutkamaus sind wir am Schwanken, aber für beide kam ja bisher keine passende Anfrage, so dass wir uns wohl auch keine großen Illusionen oder weitere Gedanken machen müssen...

Danach ging es zu Merlin und Mia, mit dem krönenden Abschluß, dass wir in die direkte Schußlinie von den städtischen "Mückensprühern" geraten sind. Hab´ ich auch noch nicht erlebt, so mitten im Wohngebiet, und überhaupt. Dass das so noch erlaubt ist?

14.07.2016: Donnerstag haben wir Kurti und die Nana in Magda´s alter Pension besucht, leider war Magda im Urlaub, hat uns aber netterweise ihr Auto überlassen. Anamaria nun aber auch endlich mal persönlich kennen zu lernen hat uns sehr gefreut, und dass solch eine zarte Person soviel Energie frei setzen kann, ist kaum zu glauben. Sie hat ein großes Wissen und weiß es auch an den Hunden, gerade den Schissbuxen, umzusetzen. Für rumänische Verhältnisse das beste, was uns für unsere Hunde passieren konnte! So groß ihr Repertoire an Wissen ist, ist auch ihr großes Herz und ihr natürliches Wesen. Wir haben sie alle wirklich lieb gewonnen. Ihr Traum ist es, eine Hundeschule zu eröffnen, und nach neuen Methoden, gerade mit verhaltensgestörten Hunden und deren Besitzern, zu arbeiten. Dafür drücken wir ihr alle Daumen!

Der im Anschluß statt gefundene Besuch unserer Hunde in der Pension bei Alin hat uns dann aber schnell wieder runter fahren lassen, wir sind maßlos enttäuscht über das, was wir dort vorgefunden haben. Kayla, Rio und Celina sind mittlerweile nach Suceag umgezogen, Britta, Amigo und Gunnar ziehen zu Anamaria, wenn die neuen Gehege fertig gestellt sind.

Dann auf Magda´s neue Gelände, wo auch Anamaria wohnt. Die Atmosphäre dort ist absolut entspannt, was sich auch auf die Hunde abfärbt. Wir haben uns viel Zeit genommen und wären da wahrscheinlich noch heute, wenn nicht weitere Termine gerufen hätten. Anamaria hat einige Freunde, die ihr bei den Hunden helfen, drei von ihnen haben wir auch kennen lernen dürfen. Alle vom selben Schlag wie sie, und für die Hunde, die so immer wieder wechselndes Publikum haben, und auch mal fremde Menschen, die mit ihnen arbeiten, ein großes Plus. Auch unseren Besuch hat Anamaria genutzt, um mit den Hunden was zu tun.

Zwischendurch waren wir essen, und ich erwähne das extra, da sich auch die Vegetarier unter uns nach Cluj trauen können. Ein supertolles Restaurant, wo wir die Karte einmal rauf und runter hätten futtern können! Sogar die Fleischesser waren überzeugt.







Einfach nur, weil Sandra so schön lacht ^^



15.07.2016: Wir haben uns von Lotzi das neue Gelände zeigen lassen, was im Herbst fertig gestellt sein soll, und dann fiel uns der Erwin ja im wahrsten Sinne vor die Füße.



Die gut zu befahrene Straße mal von rechts...                                    ...und mal von links.                      



Ich betone gut zu befahren, da der Weg hoch "zur Farm" eher einem Abenteuer gleicht, als einer auch nur halbwegs normalen Fahrt...

Die Ecarisaj. Wie immer schlimm, wie schon lange übervoll, wir haben keinen einzigen freien Zwinger gesehen, Hunde, die nach Aufmerksamkeiten lechzen, die unser mitgebrachtes Futter und Leckereien inhaliert haben. Wie oben schon erwähnt, war für die Angestellten so gut wie jeder Hund aggressiv, totaler Schwachsinn. Wenn dem so gewesen wäre, dann würde ich jetzt wohl nichts mehr schreiben können. Ich persönlich wurde eine Zeit lang von einem Angestellten verfolgt wie ein Schatten. In fast jeden Zwinger in den ich ging kam er hinterher und wollte mir wohl beweisen, wie gut er die Hunde im Griff hat. Ihm verständlich zu machen, dass es mich überhaupt nicht stört wenn die Hunde mich anspringen, sich freuen, war absolut nicht möglich, er grinste nur blöd. Ich habe mich dann echt nicht mehr getraut einen Zwinger zu betreten. Dieser Typ war so furchtbar grob zu den Hunden, Bernadette hatte es dann mit mir gemeinsam in einem der Zwinger erlebt, und wir haben zugesehen dort wieder raus zu kommen. Er schubste die Hunde, riss sie am Fell... und dazu dieses fette Grinsen... ich hätte ihm in´s Gesicht spucken können.

Dann zur Fütterungszeit. Gegen jede Tür (aus Metall) wurde erst einmal kräftig gegen getreten, damit die Hunde sich erschrecken und von der Tür verschwinden. Kein nettes Wort, kein kurzes streicheln, Massenabfertigung in absolut gestresster Atmosphäre. Aber was erwarten wir auch, dass sich in den letzten zwei Jahren nur irgend etwas zum Positiven verändert haben könnte...

Impressionen aus der Ecarisaj, so viele, so wundervolle Hunde...
 

    

 

    

 

    

 
Verletzungsgefahr überall... Als wir auch das bei dem Personal angesprochen haben, kam nur ein Schulterzucken und die Aussage, sie würden den Zaun ja sowieso wieder kaputt beißen...
 


Der neue Anbau, mit vielen bekannten und ebenso vielen unbekannten lieben Gesichtern...
 
 

   
 
   
 
   
 
Sollte einer dieser Hunde Ihr oder Euer Herz erweichen, gebt Laut! Wir können über jeden dieser Schätze, wenn auch nicht allzu ausführliche, Informationen einholen.

Danach erwartete uns Dorin auf "der Farm", nach einem Ritt über, ja, wie nenne ich es jetzt, Steinpiste Richtung Himmel mit Schlaglöchern so groß wie Krater? Zwei Fahrzeuge haben sie schon aufgrund dessen verschlissen... aber wieder zu Dorin, diesem herzensguten Menschen, eine Wohltat nach den Erlebnissen in der Ecarisaj. Er strahlt eine totale Ruhe aus, für alle Hunde dort, gleich wie ängstlich sie sind, ist er die Bezugsperson. Auch hier haben wir uns sofort wohl gefühlt, da alles so stressfrei abläuft.

Alle Hunde auf "der Farm" kennen die Leine, da sie an dieser rein uns raus geführt werden. Die Ausläufe sind geräumig, die Hunde rotieren den ganzen Tag über von ihren Zwingern in der Halle und zwischen den Ausläufen. Leider verirrt sich kaum wer Fremdes in diese Gefilde, so dass die Hunde eigentlich nur Dorin, Alina, Lotzi und den Nachtwächter, dessen Namen ich vergessen habe, kennen.

Wenn das neue Areal fertig bebaut ist, wird "die Farm" geschlossen.
 
16.07.2016: Wir waren jeden Tag in Suceag, aber am 16. den Gesamten. Es ist dort, wie wir schon wussten, sehr voll, jedes Eckchen wird für die Hunde genutzt. Das Dachgeschoß haben sie ausgebaut und ist nun voll gefliest.

Es ist angedacht, dort nur die Welpen, alte, kranke und ängstliche Hunde zu belassen, die anderen sollen dann auf das neue Gelände umziehen.

Auch hier rotieren die Hunde den gesamten Tag, keiner kommt zu kurz, was den Freilauf anbelangt, nur eben das angedachte Training, egal in welcher Beziehung, der ausreichende Kontakt zu anderen Hunden, die Gruppen müssten stetig wechseln. Doch da kursiert immer wieder die Angst, es könnte etwas passieren. Die Hunde sind in einem gepflegten Zustand, teilweise noch recht moppelig, aber es wird dran gearbeitet.

Lotzi , Herr Lucuta, der Pensionsbetreiber, ist auf der Suche nach Volontären, die sich mit einbringen, aber das gestaltet sich als sehr schwierig, und nach jemandem, der sich wirklich nur um die Hunde kümmert. Bisher hat sich in der Beziehung niemand passendes gefunden...

Christina hat gekündigt, was ich sehr schade finde, da sie sich meiner Meinung nach doch gerade gut um die Welpen gekümmert hat. Aber sie kam mit der Gruppendynamik des Teams vor Ort nicht zurecht. Jeder hat seine Aufgaben, kaum einer sitzt mal still, aber trotzdem zu wenig Personal für zu viele Hunde.

Lotzi habe ich übrigens ganz verkehrt eingeschätzt und wurde mehr wie positiv überrascht von seiner aufgeschlossenen, lustigen Art, er liebt Tiere sehr, das hört man mit jeder Silbe, und sieht man im Umgang mit den Hunden sofort.

Wir haben wie gesagt intensive Gespräche geführt, gerade was die Arbeit mit den Hunden anbelangt. Was uns freudig überrascht hat, als ich ein bisschen was gezeigt habe, kam Bogdan, ein Angestellter, vorbei und sagte von sich aus, er möchte das auch gerne versuchen. Und er hat es, für den Anfang mit Freyo, richtig gut gemacht!
 

    

 

Auch was die fehlendes Updates anbelangt haben wir natürlich nicht unerwähnt gelassen, wir hoffen nun, es läuft besser.

Alina selber ist nur im Stress, ständig möchte jemand was von ihr, Zeit, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen, das gab es bei ihr schon lange nicht mehr... Sie genießt ganz bescheiden einfach die Momente, wenn sie bei den Welpen in Lotzi´s und ihrem Schlafzimmer sein kann, erst heute (05.08.2016) hat sie mir geschrieben, dass allein die Hundebabys sie glücklich machen...

Nebenbei muss sie sich auch noch um ihre Eltern kümmern, für die sie durch die ganze Stadt kutschen muss, und Cluj ist groß und viel befahren...

17.07.2016: Der letzte Tag in Suceag, in Verbindung mit dem Besuch des Katzencafés in Cluj, was jetzt leider im August geschlossen wird. Die Inhaberin dieses Cafés ist eine Tierschützerin, die sich hauptsächlich um Katzen kümmert, über das Café wurden auch viele von ihr vermittelt. Die letzten vier Samtpfötchen kommen nun in eine Pflegestelle.

 

Marianne, die mit Coco und Bine ein paar Wochen vor uns in Cluj war, blieb nicht unentdeckt





     

 

  


Die meiste Zeit haben wir aber damit verbracht, unsere Hunde besser kennen zu lernen, zu fotografieren, zu beschreiben. Was teilweise schon recht anstrengend war, aber auch super schön und ich möchte keine Sekunde davon missen, ich denke niemand von uns möchte das... Es ist so schade, dass die Menschen auf der Suche nach einem Hund nur ihre Bilder und Videos sehen, und sie nicht alle live erleben können. Wäre es so, hätten bestimmt schon ganz viele Schätze mehr ihre eigene Familie gefunden!

Kurzes Päuschen und auftanken, das war sowas von heiß die Tage



Bitte verzeiht, wenn alles nun ein bisschen länger dauert, was unsere Updates anbelangt, aber es sind doch über 4.000 Bilder zusammen gekommen und zig Videos, die alle sortiert und geladen werden möchten, und es soll dann ja auch was vernünftiges dabei raus kommen.

Zu guter Letzt möchte ich Euch, Odilia, Sandra und Bernadette, auch hier und visuell mal ganz fest in den Arm nehmen, ein dickes Danke sagen, einfach dafür, dass Ihr dabei wart, dasselbe gefühlt habt wie ich. Nur als kleines Beispiel das kleine Kätzchen an der Straße. Andere wären weiter gefahren. Mir hat das keine Ruhe gelassen, und obwohl wir wieder drehen mussten, da wir eigentlich auf einem ganz anderen Weg waren, kam kein einziges Murren von Euch, sondern das ganze Gegenteil...

Auch solch in Euren Augen vielleicht Kleinigkeiten rechne ich Menschen hoch an, denn ich musste auch schon anderes in Rumänien erleben... Mir zumindest wart Ihr eine große Stütze, hab´ Euch lieb !

 

Michi

 

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Juni 2016

 

Ein riesiges Dankeschön an alle Spender für die tolle Unterstützung!
 
Dank Ihnen und Euch konnten wir bei den Transporten im Juni diese vielen Futter-und Sachspenden mit nach
Cluj geben.
 
 
 
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März 2016

 

Und wieder konnten wir diese ganzen Futter- und Sachspenden, Dank Ihnen,

bei den Transporten im März mit nach Cluj geben!

 

 

Raluca schreibt:

 

"Hallo,


ich danke Ihnen sehr für die schönen Spielsachen und Kleidung, die Sie für Sofia mitgeschickt haben.

Mir gefiel das Puzzle sehr und die Kleider sind sehr nützlich.

Wir beide, ich und Sofia danken Ihnen sehr, dass Sie an uns gedacht haben.

Beste Grüße Raluca und Sofia"

 

 

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Februar 2016

 

Ein riesiges Dankeschön an alle Spender für die immer währende Unterstützung!
 
Dank Euch konnten wir den Transporter wieder mit Futter und vielen anderen Sachspenden füllen.
 

 

 

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November 2015

 

Und wieder konnten wir diese ganzen Futter- und Sachspenden, Dank Ihnen,

bei den Transporten Mitte und Ende November 2015 mit nach Cluj geben!

 

 

 

 

 

Raluca schreibt:

 

"Hallo,


als ich am Sonntag in Suceag war, um die Hunde zu fotografieren, habe ich das Paket, das Sie für Sofia und mich geschickt haben, bekommen. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie an uns gedacht haben.

 

Wie man sehen kann, habe ich es noch nicht geschafft auszupacken, aber ich bin sicher, dass wir alles,

wie beim letzten Mal, gebrauchen können.

 

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Beste Grüße Raluca und Sofia"

 

 

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Oktober 2015

 

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Tierheim Landau aus der Pfalz für die großzüge Futterspende, die wir Mitte Oktober nach Cluj mitgeben konnten!

 

 

 

 

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September 2015

 

Ein riesiges Dankeschön an alle Spender für die tolle Unterstützung!
 
Dank Euch konnten wir bei den zwei Transporten im September vieles an Futter und vielen anderen Sachspenden mitgeben. Ohne Euch wäre diese Hilfe niemals möglich!
 
 
 
 
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17.09.2015

 

"Ich wollte schon vor über einer Woche schreiben, aber ich habe keine Zeit mich an den Computer zu setzen.
Sofia ist jetzt "mobiler“ und braucht ständige Aufmerksamkeit. Letzte Woche haben wir es endlich geschafft,

die Pakete, die Sie für mein Baby geschickt haben, bei Lia abzuholen. Wir waren für längere Zeit nicht in Cluj.

 

Wie man sehen kann, habe ich es noch nicht geschafft auszupacken, aber ich habe gesehen, dass viel Winterkleidung dabei ist, und da der Winter bald kommt, erspart uns das eine Menge an Kosten.

 

Wir beide, Sofia und ich, danken Ihnen sehr, dafür dass Sie an uns gedacht haben und wünschen Ihnen das Beste.

 

Viele Umarmungen und beste Grüße, Raluca und Sofia"

 

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August 2015

 

Und wieder konnten wir diese ganzen Futter- und Sachspenden, Dank Ihnen,

beim Transport Ende August 2015 mit nach Cluj geben!

 

 

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Juli 2015

 

Diese ganzen Futter- und Sachspenden konnten wir, Dank Ihnen,

beim 1. Julitransport mit nach Cluj geben!

 

 

 

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Anfang Juni 2015
 
Wir können nicht allen Hunden in der Ecarisaj zu einem Leben außerhalb der Ecarisaj verhelfen, aber wir können zumindest versuchen, ihnen das Leben dort etwas zu erleichtern.
 
Durch unsere Futterspenden werden sie schon regelmässig durch die Tierschützer vor Ort zugefüttert, auch wenn das meist heimlich passieren muss. Denn es besteht durchaus das Risiko, dass dann an diesen Tagen den Hunden weniger Futter durch das Personal gegeben wird.
 
Doch auch der permanente Stress und Parasitenbefall trägt einen großen Teil dazu bei, dass sich die Hunde in einem mehr wie miserablen Zustand befinden.
 
Wir werden nun eine Parasitenbehandlung starten, die eine regelmässige Entwurmung und auch die Behandlung gegen externe Parasiten wie Flöhe und Zecken beinhaltet.
 
Hier können Sie mehr über das Projekt "Parasitenbehandlungen der Hunde in der Ecarisaj" erfahren.
 

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Aktuell im Juni 2015 - der kleinen Nele geht es gut!

 

Da die Zeit drängte, haben sich die Ärzte am 27. Mai 2015 doch dazu entschieden Knochenmark vom Vater zu entnehmen. "Um 21.30 Uhr flossen Papas Stammzellen in Neles Körper. Ein ganz besonderer Moment mit ganz großen Gefühlen" schreibt ihre Mutter.

 

Lesen Sie hier über die kleine Kämpferin :-)!

Um 21.30 Uhr flossen Papas Stammzellen in Neles Körper. Ein ganz besonderer Moment mit ganz großen Gefühlen“, schreibt ihre Mutter.

Kleine Kämpferin: „Nele geht es gut“ - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/heinsberg/kleine-kaempferin-nele-geht-es-gut-1.1121334#plx183933249
Um 21.30 Uhr flossen Papas Stammzellen in Neles Körper. Ein ganz besonderer Moment mit ganz großen Gefühlen“, schreibt ihre Mutter.

Kleine Kämpferin: „Nele geht es gut“ - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/heinsberg/kleine-kaempferin-nele-geht-es-gut-1.1121334#plx183933249
 
Auch hier bitten wir dringend um Ihre Hilfe, es geht um ein kleines Menschenleben, um Nele´s Leben, sie ist Odilia´s Großnichte.
 
 
Für Nele ist es ganz eng, sie braucht dringend und möglichst schnell eine Stammzellenspende!
 
Unter den 5 Millionen registrierten Menschen in der Datenbank ist weltweit kein Spender, der ihr Leben retten kann.
 
Vielleicht finden sich noch auf diesem Wege Menschen, die nicht vor Ort kommen können, aber trotzdem eine Typisierung bei ihrem Hausarzt durchführen lassen.
 
 
 
auch unter
 
http://www.dkms.de/de - hier gibt es die Möglichkeit sich direkt registrieren zu lassen, für die Schweizer
 
 
 
Vielen vielen lieben Dank!
 

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Ende Mai 2015

 

Liebe Tierfreunde,

 

wieder ist eine finanzielle Durststrecke zu überwinden, was wir allein nicht schaffen werden...

 

Momentan eingehende Spenden und Schutzgebühren reichen bei weitem nicht aus, die laufenden Kosten zu decken, unsere Privateinlagen sind verbraucht.

 

Über 20 Hunde in rumänischen Pensionen, die nur Teil- oder gar keine Paten haben, doch es waren Notfälle denen wir einfach helfen mussten.

 

Hunde, welche sich schon viel zu lange in den Pensionen befinden - auch in Deutschland - kaum jemand interessiert sich für sie. Mag es vielleicht daran liegen, dass die Menschen sich denken, sie befinden sich ja in Sicherheit, ihnen muss nicht mehr geholfen werden? Wir wissen es nicht...

 

Dabei sind es so wunderbare Tiere, denen zu ihrem Glück nur noch ihre eigene Familie fehlt.

 

Im Monat Februar und März 1.277,00 € an Tierarztkosten, die in Rumänien angefallen sind, der Monat April wurde mit 393,00 € verbucht. An den Monat Mai mögen wir gar nicht denken, da wir gerade einen "Impf- und Entwurmungsmarathon" hinter uns haben, und liegen allein schon deswegen bei 992,00 €.

 

Die Hunde aus der Ecarisaj, aber auch die von der Straße "gepflückten", befinden sich meist in einem erbärmlichen Zustand wenn wir sie aufnehmen, so dass Tierarztbesuche und Klinikaufenthalte nicht zu umgehen sind. Auch wenn wir, leider viel zu oft, den Kampf um sie verlieren, so haben wir doch zumindest versucht ihnen das Leben zu schenken, was sie so sehr verdient hätten.

 

Entstandene Tierarztkosten in Deutschland in den letzten beiden Monaten: 3.608,14 €

 

Die Hilfstransporte müssen laufen, die Tiere benötigen dringend das Futter, auch müssen reservierte Hunde ausgefahren werden - unsere Hilfe in Rumänien würde stagnieren, gäbe es dort keine freien Plätze mehr.

 

Wir haben uns lange dagegen gesträubt diese Zeilen aufzusetzen, wir möchten nicht "betteln", das war noch nie unser Anliegen. Aber es kommt nun leider eins zum anderen und hoffen auf Ihre Unterstützung...

 

Vielen lieben Dank, im Namen der Fellchen in Not!

 

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Mai 2015

 

Uns ist es wichtig, dass die Hunde in den rumänischen Pensionen nicht nur verwahrt werden, sondern auch etwas mit ihnen getan wird!

 

Dazu zählt:

 

- die Gewöhnung an Halsband und Geschirr und auch an der Leine zu laufen

 

- der Kontakt zu (fremden) Menschen

 

- der Kontakt zu Artgenossen jeglichen Alters und Geschlecht

 

- die Gewöhnung an Umweltreize, dazu zählt auch, das Leben außerhalb der Pension kennen zu lernen

 

- Mut zu fördern in Bezug auf die Welpen (beispielsweise mittels "Welpenspielplatz", sanfte Gewöhnung an

  Umweltgeräusche...) und natürlich auch den der erwachsenen Hunde

 

- insbesondere der korrekte Umgang mit ängstlichen Hunden!

 

Das soll natürlich behutsam und mit Bedacht von statten gehen, nichts darf erzwungen werden.

 

Und dies ist leider nicht allzu leicht umzusetzen, denn einigen der Angestellten in den Pensionen und auch den freiwilligen Helfern fehlt einfach "das Auge" zu erkennen, wann ein Hund in gewissen Dingen überfordert ist.

 

Aber, das müssen wir dazu sagen, gibt es auch die, welche schon das gewisse Händchen haben und auch das nötige Einfühlungsvermögen mitbringen, wo einfach nur noch der "Feinschliff" fehlt. Sie würden sich besonders darüber freuen, wenn sie entsprechend geschult werden, und mit einem Trainer Erfahrungen austauschen könnten.

 

Doch gibt es in Rumänien kaum die Möglichkeit sich weiterzubilden. Es werden keine Seminare angeboten, die dem aktuellen, modernen Standard der Hundeausbildung entsprechen, die das Verhalten der Hunde und deren Körpersprache aufzeigen.

 

Daher haben wir vor, einen versierten Hundetrainer aus Deutschland nach Cluj einzuladen, um die Betreuer unserer Schützlinge in den Pensionen und Pflegestellen im Umgang mit ihnen zu schulen.

 

Im Vordergrund steht, wie gesagt, die Körpersprache des Hundes zu erklären, dabei Beschwichtigungssignale des Hundes zu verstehen um zu bemerken, wann es Zeit ist, beim Training "einen Gang runter zu schalten".

 

Vieles haben wir schon versucht schriftlich wie auch mündlich den Verantwortlichen vor Ort nahe zu bringen, merken aber immer mehr, dass vieles auf diesem Wege nicht verstanden wird. Es muss ihnen einfach direkt aufgezeigt werden!

 

Die meisten dieser Hunde stammen aus der Ecarisaj, dem städtischen Tierheim von Cluj. Das viele von ihnen bisher nur die Schattenseiten des Lebens kennen gelernt haben, müssen wir sicher nicht näher erläutern, sie bedürfen natürlich eines ganz besonderen Umgangs.

 

Aber Gott sei Dank haben nicht alle ihren Mut und das Vertrauen in den Menschen verloren, es gibt auch solche, welche sich ihre Lebensfreude und Offenherzigkeit bewahrt haben. Doch auch sie möchten gerne gefördert werden und etwas erleben, und nicht nur den alltäglichen Trott in der Pension durchlaufen.

 

Eine Gruppe von etwa 10 Personen, hauptsächlich vertreten durch das weibliche Geschlecht (also kaum anders als in Deutschland ;-)), wartet nun brennend darauf, dass jemand das "Abenteuer Rumänien" in Angriff nimmt und zu ihnen kommt, damit sie unseren Schützlingen den Weg in ihr neues Leben auf artgerechte und auf Vertrauen basierende Weise ebnen können!

 

Und wenn dieses Projekt auch noch Schule machen würde, wäre vielleicht wieder ein klitzekleiner Meilenstein gelegt, dahingehend, dass die Menschen in Rumänien mehr Verständnis für die Hunde und deren Verhaltensweisen aufbringen...

 

Hier können Sie mehr über das "Schulungsprojekt" erfahren.

 

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Mai 2015

 

Am 06.05. konnten die beiden Paletten mit 900 kg Futter und 8 Dosen Bolfo Puder
für die Hunde in der Ecarisaj nach Cluj geschickt werden.
 
Ein ganz großes Dankeschön an alle Spender, ohne Sie wäre das nicht möglich gewesen.
 
Herzlichen Dank an Claudia und Herrn Schmitt für die Unterstützung!

 

 

Die Paletten sind in Cluj angekommen und Carmen schreibt:

 

"Wir sind sehr dankbar und glücklich über das Futter. Die Hunde in der Ecarisaj haben bereits einiges davon genossen. Es ist so ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir ihnen gutes Futter geben können.

Sorry für die ein wenig chaotische Anordnung der Spenden, aber es kam kurzfristig am späten Abend.

Nochmals sehr vielen Dank!"

 

 

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April 2015

 

Diese ganzen Futter- und Sachspenden konnten wir, Dank Ihnen,

beim April-Transport mit nach Cluj geben!

 

 

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13.04.2015

 

Lia schreibt:

 

"Wir haben letzte Woche am Montag mit Christine, Marc und Alina wieder Futter verteilt.

Am Dienstag sind Christine und Marc wieder gegangen, wie Carmen es jede Woche macht.

 

Vielen Dank nochmal an Euch und an die Spender!

 

LG Lia"

 

 

 

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18.03.2015

 

Carmen schreibt:

 

"Vielen Dank für das gute Futter für die Hunde in der Ecarisaj! Wir sind sehr dankbar und es ist sehr willkommen,

die Hunde brauchen es so dringend. Die Bilder wurden gemacht, nachdem sie das Futter bekommen haben."

 

 

 

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14.03.2015

 

Diese zwei Paletten konnten wir, Dank Ihrer Hilfe, am 5. März nach Cluj schicken!

 

 

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06.03.2015

 

Diese ganzen Futter- und Sachspenden konnten wir, Dank Ihnen,

beim letzten Transport Ende Februar mit nach Cluj geben!

 

 

 

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02.02.2015
 

Carmen beim verteilen des gespendeten Welpenfutters an die Hunde in der Ecarisaj.

 

Die extra Portion ist eine Riesenhilfe für die Hunde!

 

 

 
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31.01.2015
 
Diese ganzen Futter- und Sachspenden konnten wir, Dank Ihrer Hilfe,
auf den Weg nach Cluj schicken!
 

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24.01.2015:
 
Unser erster Hilfstransport in diesem Jahr!
 
Wieder konnten Hunde in ihr Glück reisen, und vieles an so dringend benötigten Sachspenden ihren Weg nach Cluj finden.
 
Vielen lieben Dank für Ihre und Eure Unterstützung, ohne die auch wir nicht allzuviel ausrichten könnten!
 

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