Oma Fifi

Geschlecht: weiblich
kastriert: ja
Rasse: Mischling
Geboren: ca. 2004
Größe: ca. 54 cm

Charakter/Eigenschaften: siehe Beschreibung
Verträglichkeit mit Katzen: siehe Beschreibung
Behinderungen/Krankheiten:
Besondere Merkmale:
Aufenthaltsort: Pflegestelle in Rumänien

Paten:

 

 

 

 

28.09.2017

 

 

31.03.2017

 

 

06.01.2015

 

Oma Fifi und Mira

 

 

05.09.2014

 

Lia schreibt:

 

"Alles läuft gut, wenn Fifi die Personen kennt. Fremde mag sie überhaupt nicht."

 

Oma Fifi mit Lias Tochter

 

 

Update 21.08.2014

 

Lia schreibt:

 

"Fifi ist jetzt schon eine Weile bei uns und ich denke ich kenne und verstehe sie jetzt schon viel besser. Ich hatte mittlerweile auch mit einer anderen Tierschützerin gesprochen, die vor etwa 1 Jahr die andere vorhandene Hündin bei Fifis Frauchen vermittelt hat. Die andere Hündin war jünger und unkompliziert. Das Frauchen ist eine Alkoholikerin und sie hat in den letzten 5 Jahren mit verschiedenen Obdachlosen zusammen gelebt.

Die Hunde haben darunter sehr gelitten, die Tierschützerin sagte, sie wurden auch ab und zu geschlagen,

was einiges an Fifis Verhalten sehr gut erklären könnte.

 

Fifi lässt sich von keinem Fremden anfassen. Sie greift niemanden an, aber wenn ein Fremder ihr zu

nahe kommt und er sie unbedingt anfassen möchte, dann warnt sie erst und wenn das nicht genug ist,

dann schnappt sie auch zu.

 

Jetzt hat sie sich bei uns sehr gut eingelebt. Die ersten Wochen waren schwer... sehr schwer. Sie hat viel geweint und um ihre Mama getrauert. Aber dann, hat sie langsam angefangen sich an alles Neue zu gewöhnen.

Mit uns allen in der Familie, Frauen, Männer und Kind, hat sie überhaupt keine Probleme mehr. Sie hat Vertrauen aufgebaut, lässt sich sehr gerne streicheln und ist sehr lieb. Ich konnte sie ohne Probleme impfen und bürsten.

Mit den anderen Hunden ist sie auch sehr gut verträglich. Mit Salva, die Welpin, spielt sie auch sehr gerne. Wenn uns ein ihr unbekannter Hund besucht, dann ist sie immer am Anfang zurückhaltend und möchte in Ruhe gelassen werden. Aber nach einer kurzen Weile, wird sie doch neugierig und erkundet den neuen Hund.

 

Also mit Fifi geht alles, aber erst wenn sie sich komfortabel fühlt. Sie braucht eine ruhige Familie, die ihr Zeit gibt, sich einzuleben. Alles was ihr fremd und unbekannt ist, stuft sie als gefährlich ein und sie möchte am Anfang nichts damit zu tun haben. Wenn sie eine Familie bekommt, dann muss sie so wie sie ist akzeptiert werden.

Sie ist manchmal stur und hat ihre Gewohnheiten - heute z. B. war ich für eine Stunde weg, und als ich nach

Hause kam, habe ich sie bellen gehört. Sie hörte einfach nicht auf, und ich bin zu ihr gegangen um zu sehen

was passiert ist. Als ich weg war, hat meine Oma eine große Box auf ihren Lieblingsschlafplatz gestellt

und sie hatte kein Zugang mehr. Ich habe die Box weggenommen und dann war wieder alles in Ordnung."

 

Update 22.7.2014

 

Lia schreibt:

 

"Oma Fifi hat jetzt Vertrauen aufgebaut und hat meine Mama besonders gerne. Sie lässt sich gerne streicheln

und ist lieb. Manchmal ist sie immer noch zickig und stur, aber sie ist alt und sie hat viel erlebt, ich denke,

dass sie für immer so bleiben wird. Handhaben ist immer noch etwas kompliziert, aber wir arbeiten daran.
Mit den anderen Hunden hat sie keine Probleme; wenn sie gestreichelt wird, dann ist sie manchmal

eifersüchtig und knurrt den anderen an, wenn sie sich nach vorne drängen möchten,

aber ansonsten geht alles gut, inklusive zusammen füttern."

 

 

 

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Lia schreibt:

 

"Vor zwei Tagen habe ich einen absoluten Notfall übernommen.

 

Fifi ist 10 Jahre alt und sie hatte ihr Leben lang eine Familie.

Ihr Frauchen verlor ihr Zuhause, ist arbeitslos, bei schlechter Gesundheit und kann nicht mehr für sie sorgen.

Seit Februar 2014 hat Fifi in einem dunklen Keller gelebt und ging nur spazieren,

wenn die Gesundheit ihres Frauchens es erlaubte.

 

Die Nachbarn und Verwandten riefen die Hundefänger an, um Fifi in die Ecarisaj bringen zu lassen. Ihr Frauchen brachte sie zu uns und bat um Hilfe – ich konnte nicht nein sagen. Jetzt ist Fifi, als Pflegehund, bei uns.

 

Sie hat in letzter Zeit viel durchgemacht und ist jetzt sehr verwirrt, unglücklich, so was von traurig

und leider auch sehr stur. Oma Fifi hat ihr Frauchen verloren, das sie ein Leben lang begleitet hat.

 

Ich kann sie im Moment nicht streicheln, sie bellt und weint...  Ich hoffe es wird ihr bald besser gehen,

heute war es ein wenig besser als gestern..., aber was will man erwarten,

sie hat die letzten fünf Monate in einem dunklen Keller verbracht.

 

Fifi hat eine Chance verdient, ihre letzten Jahre in einem Zuhause zu verbringen, wo sie bis an ihr Lebensende bleiben darf. Sie braucht eine Familie mit Erfahrung und Geduld, die ihr Zeit geben, das Vertrauen in die Menschen zurück zu gewinnen, denn sie ist kein einfach zu handhabender Hund. Sie akzeptiert andere Hunde,

solange sie sie in Ruhe lassen und ihr Frauchen sagte, sie ist auch ok mit Katzen.

 

Ihr Frauchen verabschiedet sich

 

 

 

Kontakt: info@fellchen-in-not.de

 

12.7.2014

 

 

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