Ares

Geschlecht: männlich
kastriert:
Rasse: evtl. Malinois - Mischling
Geboren: ca. 2009/2010
Größe: ca. mittelgroß

Charakter/Eigenschaften:
Verträglichkeit mit Katzen: unbekannt
Behinderungen/Krankheiten: siehe Beschreibung
Besondere Merkmale:
Aufenthaltsort: Pension (Suceag) in Rumänien, vorher Ecarisaj Box 34


Paten: anonyme Pensionspaten

 

 

 

 

Fotogalerie von Ares

 

 

Update 05.04.2016

 

Zitat:

 

Inzwischen hat Ares sich gut erholt und ist zu dem wunderschönen Hund geworden, so wie er auch in seinem ersten Zuhause hätte sein sollen.

 

Leider zeigt er einige Verhaltensauffälligkeiten. Manchmal ist er nicht einschätzbar und schnappt ohne (einen für uns sichtbaren) Grund. Die Hundetrainer von K9, denen wir sehr dankbar sind, haben ihn begutachtet.

Sie schätzen das Problem als nicht so schlimm ein und meinen, dass man das in den Griff bekommen kann.

 

Es scheint so, als ob Ares in seinem ersten Zuhause zum Wachhund ausgebildet wurde, aber auf einem sehr niedrigen Niveau, was für ihn vielleicht nicht gut war. Bestimmte Rassen neigen dazu, nach vorne zu gehen,

wenn Menschen dominant auftreten oder wenn sie sich fürchten oder unsicher sind.

Daher braucht Ares besondere Menschen. Sie sollten Erfahrung mit der Rasse Malinois oder ähnlichen Rassen haben. Es sollten willensstarke selbstbewusste Menschen sein, die sich von Ares "Aussetzern" nicht beeindrucken lassen und bereit sind, mit ihm zu arbeiten, um seine Ausbildung in die richtigen Bahnen zu lenken.

 

Leider ist Ares aufgrund seiner Verhaltensmuster nicht für eine Familie mit Kindern geeignet, obwohl er sich sehr liebevoll gezeigt hat bei den Kindern, die er bisher getroffen hat.

 

Wenn er in Cluj adoptiert wird, bieten die Trainer dem Adoptanten ein paar Freistunden an, um die Basis für ein gesunde lange Partnerschaft zwischen Ares und seinem Adoptanten zu bilden. Wir denken, dass es keine einfache Aufgabe wird, aber wir denken auch, dass Ares die Mühe wert ist. Wenn er nicht gerade "verrückt" spielt, ist er der anhängstlichste Hund, den man sich vorstellen kann. Man sieht es sehr gut auf den Bildern und Videos. Wir danken den Pensionspaten, die uns die Mögllichkeit gegeben haben, Ares zu retten. Wir danken den Trainern von Joker K9, die uns ihre Hilfe im Training angeboten haben und wir warten ungeduldig auf einen verantwortungsbewussten

und zuverlässigen Menschen, der bereit ist Ares ein liebenvolles Zuhause zu geben. ...

 

 

 

Update 06./07.03.2016

 

Raluca schreibt:

 

Die Bluttests von Ares waren besser als erwartet, er hat einen etwas zu niedrigen Calcium- und Magnesiumspiegel, aber die anderen Werten sind gut. Seit diesem Wochenende ist er in Suceag. Leider sind die Neuigkeiten weniger gut. Alina hat mir gestern gesagt, dass er grundlos nach einem der Pfleger geschnappt hat- einem Mann. Es war direkt nachdem er sehr nett mit Mira und Olga gespielt hat- so dass es sehr schwer ist, zu beurteilen, was die Ursache für sein Verhalten war. Ich bin unsicher, ob er ein Problem mit Männern hat oder ob er schlichtweg unberechenbar ist, das bleibt abzuwarten. Ich überlege, ob die Tatsache, dass sein Kopf in der Vergangenheit einen Schlag abbekommen hat, was damit zu tun hat. Ich habe in der Vergangenheit einige Hunde getroffen, bei denen ein schwerer Schlag auf den Kopf den Charakter verändert hat. Wir werden in den nächsten Wochen mehr herausfinden, wenn er sich besser in der Pension eingewöhnt hat und wieder zu Kräften gekommen ist.

 

 

Lia schreibt:

 

"Ich sah Ares auch gestern und ich glaube, dass er sich erst an den neuen Ort und die neuen Menschen um ihn herum gewöhnen muss. Er war wirklich nett zu Mira, meiner Tochter und zu uns allen, aber ich glaube, dass er möglicherweise vorher geschlagen wurde. Also, wenn er die Person nicht kennt oder ihr vertraut, die ihn streichelt, könnte er abschnappen, um die Person zu warnen, als ober er sagen wollte:

"Hey, wir sind uns noch nicht so nah für das".

 

Nachdem er Bogdan abgeschnappt hat, ist er wieder ruhig geworden und Bogdan konnte ihn zurück in seinen Zwinger bringen. Ich war nicht im Zimmer, als es passiert ist, aber ich würde sagen, dass dies immer noch bewertet werden muss, wenn er seine neue "Familie“ in der Pension kennenlernt."

 

 

Update 04.03.2016

 

Raluca schreibt:

 

"Ich habe Ares gestern rausgeholt und die Klinik gebracht. Ich wollte ihn nicht noch ein Wochenende dort lassen. Ich hatte Angst, dass er es nicht überlebt und wollte das nicht riskieren. Als wir ihn zum Tierarzt gebracht haben, war er apathisch und wir haben dort erfahren, dass er 40 Grad Fieber hat und nur noch 22 Kilo wiegt.

Wir haben einen Staupe-Test gemacht, zum Glück war der negativ. Wir denken, dass das Fieber von einer Entzündung der Analdrüsen kommt. Sie waren voller Sekret, das aussah wie Schlamm. Ich habe so etwas ähnliches noch nie gesehen. Der Tierarzt hat einen Löffel voll des Sekretes entnommen. Er hat auch Blutproben für diverse Tests entnommen, deren Ergebnis wir hoffentlich heute noch erhalten. Die Wunden am Schwanz sind keine Ekzeme. Der Tierarzt vermutet, dass es Selbstverstümmelung aufgrund des Stresses ist.

Ares bekommt nun Antibiotika, er ist entwurmt worden  und er bekommt eine Behandlung der Wunden am Schwanz (etwas Salbe). Wir müssen die Bluttests abwarten um die weitere Behandlung zu planen.

Aufgrund seines Temperaments hat der Tierarzt der Ecarisaj mich gewarnt vorsichtig zu sein. Offensichtlich hat er einige Betreuer angeknurrt und nach ihnen geschnappt. Bei mir war er wunderbar, es war Liebe auf den ersten Blick bei uns beiden. Ich habe ihm ein Halsband umgelegt und bin mit ihm an der Leine rausgegangen. Er läuft perfekt an der Leine. Er ist ins Auto eingestiegen, ist auf den Rücksitz geklettert und hat sich dort abgelegt. Es war deutlich, dass er das kennt und oft gemacht hat. Er war dann richtig begeistert, als ich den Kofferraum geöffnet habe, um etwas heraus zu nehmen. Ich denke, dass er seinem bisherigen Zuhause viel im Kofferraum mitgefahren ist.

Er hat eine lange Narbe an rechten Wange (10 cm). Ich denke, dass er am Kopf früher eine schwere Verletzung erlitten hat, die Narbe wirkt sehr alt. Er ist ca. 6 Jahre alt. Der Tierarzt sagt mindestens sechseinhalb Jahre. Aber seine Zähne sind in schlechtem Zustand. Sie sind stumpf und abgeschliffen. Ich weiß nicht, wo er herkommt und wie sein bisher Leben war, aber er hat sicherlich in einer Familie gelebt, die ihn ausgesetzt hat. Er ist ein gelehriger Hund und kennt Grundbefehle. Er kennt Innenräume und läuft kleinere Treppen, lange Treppen stressen ihn.

Wir hatten beim Tierarzt keine Probleme ihn zu händeln. Aber ich bin nicht sicher, ob er immer so nett ist oder ob das nur so war, weil er gestresst war. Ich durfte ihn auf die Arme nehmen und auf den Tisch setzen. Ich habe ihn festgehalten, als Fieber gemessen wurde und als die Analdrüsen gereinigt wurden (das ist sehr schmerzhaft). Auch als der Tierarzt ihm Antibiotika gespritzt hat, hat er mich nicht einmal angeknurrt.

Bei den Menschen, die wir auf der Straße getroffen haben, war er nett und neugierig. Jeder durfte ihn streicheln und er hat die Aufmerksamkeit genossen. Er scheint sich an eine Person zu binden. Ich hatte Hilfe von Freunden, als ich ihn heraus geholt habe und ich kannte ihn vorher nicht, aber weil ich mich am meisten um ihn gekümmert habe, hat er sich immer zu mir umgedreht, wenn er sich unsicher fühlte. Er hat diese Art einem in die Augen zu gucken, dass man dahin schmilzt.

 

Wir haben wohl Sponsoren für die Pension in Suceag ab morgen.


Er braucht so schnell wie möglich eine Pflegestelle oder ein Zuhause, weil ihn das Einsperren im Zwinger sehr stresst. Wir mussten tricksen, damit er in der Klinik in die Box gegangen ist. Seine Menschen sollten Erfahrung mit dieser Rasse haben, auch wegen der Aussage des Tierarztes der Ecarisaj. Es kann sein, dass er in manchen Situationen nicht berechenbar ist, aber das bleibt abzuwarten. Wie gesagt, mit mir war er wunderbar. Die Ecarisaj ist kein guter Ort, um das tatsächliche Verhalten zu beurteilen und den Aussagen der Angestellten ist nicht immer zu trauen. Ich werde ein Update schicken, sobald ich neue Infos habe."

 

 

Update 29.02.2016

 

Zitat:

 

"Leider hat sich Ares Zustand über den Winter so verschlimmert, dass er nun ein Notfall ist.

Wir brauchen Lösungen, damit wir ihn aus der Ecarisaj holen können. Bei jedem Besuch haben wir Angst,

dass er es nicht bis zum nächsten Besuch schafft. Obwohl er schon dürr in die Ecarisaj kam, hat er noch viel mehr Gewicht verloren. Er ist wahrsten Sinne des Wortes nur noch Haut und Knochen. Das Video ist selbsterklärend, was seinen Zustand anbelangt. Er trinkt Unmengen an Wasser und sein Fell sieht sehr seltsam aus- mit Haarverlust und vielen Wunden- wir können es uns nicht erklären. Wir suchen daher dringend eine Pflege- oder Endstelle.

Es gibt viele Leute, die bereit sind ein paar Hundert Euro für einen Malinois zu bezahlen.

Es ist sind sehr gelehrige und loyale Hunde und Ares braucht wirklich Hilfe.

Sein Leben hängt davon ab, dass jemand mit einem großen Herzen ihm eine Chance gibt......"

 

 

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 Zitat:

 

„Ares ist ein Rüde mittlerer Größe, 5-6 Jahre alt und sieht aus wie ein Malinois-Mix.

Er ist ein wunderschöner Hund, sehr freundlich und friedfertig, neugierig und pfiffig, Seine Zwingertür braucht eine Extra-Sicherung um zu verhindern, dass er sie öffnet. Er hat herausgefunden, wie er den normalen Verschluss öffnen kann. Leider ist er sehr, sehr dünn und wissen nicht, wieso er in diesem Zustand ist, da wir seine Geschichte nicht kennen. Möglicherweise wurde er ausgesetzt, er liebt die Menschen und ist den Umgang mit ihnen gewohnt. Für jeden Hund ist das Leben in der Ecarisaj hart, besonders im Winter, aber so kluge und an ein Zuhause gewöhnte Hunde kommen besonders schlecht damit zurecht und können sich nicht eingewöhnen.

Sie werden schnell krank, fressen schlecht und wenn wir sie herausholen können, sind sie Skelette - das ist noch das beste Szenario. Wir hoffen daher sehr, dass es bei Ares nicht so weit kommt. Wir wissen, dass er nicht mehr jung ist, aber es sollte doch jemanden geben, der bereit ist ihm das gute Zuhause zu geben,

dass er verdient, diesmal bis zum Ende seines Lebens.“

 

 

Kontakt: info@fellchen-in-not.de

 

31.10.2015

 

 

Eingänge:

 

 

 

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